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Wiler Integrations- und Präventionsprojekte



Trägerschaft

Die Wiler Integrations- und Präventionsprojekte wipp sind eine Dienststelle des Departements Soziales, Jugend und Alter der Stadt Wil.

Ziele

Die Wiler Integrations- und Präventionsprojekte wipp engagieren sich vor allem im Bereich der Schadensminderung von suchtmittelabhängigen Menschen. Dies bedeutet, Betroffene durch die Phasen der Abhängigkeit zu begleiten, ihr Überleben zu sichern sowie Risiken und Schäden zu minimieren. Mit konkreten Angeboten in den Bereichen Beratung, Wohnen, Gesundheit, Finanzverwaltung und Freizeit wird einer sozialen und gesundheitlichen Verelendung entgegengewirkt.

"Illegale Drogenabhängigkeit ist kein lebenslanger Zustand, sie ist vielmehr eine einschneidende Lebensphase. Primäres Ziel der Schadensminderung ist es, diese Phase ohne gravierende gesundheitliche Schäden zu überstehen, respektive zu überleben." (Ambros Uchtenhagen, 1985, Psychiater, Präsident Stiftung für Suchtforschung.)

Grundhaltung/Ethik

Ziel ist, ohne Vorbedingungen Hilfe zur körperlichen, psychischen und sozialen Stabilisierung zu leisten. Der HIV/Aids- und Hepatitis-Prävention wird dabei besonders Beachtung geschenkt. Die ethnischen Richtlinien des Fachverbands Sucht sind für uns verbindlich.

Beratung und Begleitung

Die zentrale Aufgabe liegt in der niederschwelligen Beratung und Begleitung von suchtmittelabhängigen Menschen. Diese orientieren sich an der Lebensrealität der Betroffen und erstrecken sich auf sämtliche Lebensfragen. Bei spezifischen Problemstellungen arbeitet wipp eng mit entsprechenden Fachstellen zusammen.

Das breite Tätigkeitsfeld beinhaltet unter anderem die Sicherstellung der Grundbedürfnisse, die Abgabe von sterilem Injektionsmaterial, die Organisation soziokultureller Aktivitäten im Freizeitbereich sowie Kriseninterventionen. Auf Wunsch von Betroffenen übernimmt wipp zudem auch deren Finanzverwaltung.

Suchtverständnis

Von Drogen abhängig zu sein, kann vielfältige Ursachen haben. Grundsätzlich verstehen wir Suchtverhalten als Versuch, individuelle, familiäre oder gesellschaftliche Probleme zu bewältigen. Häufig erweist sich dieser Versuch früher oder später als untauglich und wird seinerseits zum Problem. Suchtverhalten wird also nicht vom Schicksal oder von Genen vorbestimmt, sondern ist das Resultat eines veränderbaren Prozesses. Vor diesem Hintergrund betrachten wir den Menschen als entwicklungsfähiges Wesen, das sich aus seiner Abhängigkeit befreien kann.

So vielseitig die Gründe der Suchtentwicklung sind, so individuell muss ihnen begegnet werden. Wir lehnen ideologische Betrachtungsweisen ab; es gibt kein allein seligmachendes Therapieangebot. Vielmehr orientieren wir uns an einem pragmatischen Modell: Im Bereich der Schadensminderung braucht es Konzepte, die auf die individuellen, konkreten Probleme der suchtmittelkonsumierenden Menschen zugeschnitten sind und zudem rasch realisiert werden können.

Suchtpolitik

Die Schädlichkeit des Drogenkonsums hängt einerseits von der Art des Stoffes ab, anderseits aber auch - und dies ist meist entscheidender - vom gesellschaftlichen Umgang mit diesem Stoff. Wir setzen uns deshalb für eine humane Suchtpolitik ein und lehnen insbesondere die gesellschaftliche Ausgrenzung vom Menschen mit Suchtproblemen ab. Suchtpolitisch fordert wipp die Entkriminalisierung des Konsums sowie eine staatliche Regulierung von allen psychoaktiven Substanzen.

Zusammenarbeit

Wir sind mit anderen sozialen Organisationen im Suchtbereich gut vernetzt und pflegen eine konstruktive Zusammenarbeit mit kommunalen, kantonalen und eidgenössischen Gremien.

wipp ist Kollektivmitglied des Fachverbands Sucht und arbeitet aktiv in den verschiedenen Fachgruppen dieses Verbands mit.

Unsere Leistungen und Angebote

Alle Angebote der Wiler Integrations- und Präventionsprojekte wipp orientieren sich an folgenden Grundsätzen:

  • Der Zugang soll möglichst niederschwellig und unbürokratisch sein.
  • Wir erbringen unsere Leistungen auf professionellem Niveau und streben ein optimales Kosten-Nutzen-Verhältnis an.
  • Wir berücksichtigen genderspezifische Unterschiede.
  • Wir reflektieren unsere Arbeit und beobachten die aktuellen Entwicklungen in der Suchtthematik. Wir reagieren auf Veränderungen mit innovativen Konzepten und beziehen neue Erkenntnisse in unsere Arbeit mit ein.
  • Wir fördern die Stärken und Fähigkeiten jedes einzelnen Menschen und unterstützen jeden Schritt, der zu einer konstruktiven Lebensbewältigung führt.
  • Unsere Angebote richten sich an ein vom Wiler Stadtrat und den Regionsgemeinden definiertes Einzugsgebiet. Sämtliche Angebote stehen allen Personen mit Wohnsitz in den Gemeinden Bütschwil-Ganterschwil, Kirchberg, Lütisburg, Niederhelfenschwil, Rickenbach, Wil, Wilen und Zuzwil offen.
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