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Lebendiges Brauchtum und fröhliche Feste


In Wil werden Traditionen und Bräuche - teilweise mit Jahrhunderte langer Tradition - gepflegt und Feste gefeiert. Im Jahres- aber auch Zwei- oder Dreijahresrhytmus werden diese Veranstaltungen zelebriert.


Brauchtum - Silvesterumzug Silvester: Eine alte feuerpolizeiliche Vorschrift schrieb vor, dass am Silvesterabend jeweils die für den Notfall bereitzuhaltenden Sturmlaternen «visitiert» wurden. Es ist wahrscheinlich, dass sich aus dieser Laternen-Visitation der Brauch des heutigen Laternen-Umzuges der Schulkinder entwickelt hat. In den 30er Jahren des 20. Jahrhunderts erhielt der Brauch einen weiteren Impuls, indem die schönsten selbst gebastelten Laternen prämiert werden. Dieser Umzug findet jeweils am 31. Dezember um 18 Uhr in der Wiler Altstadt statt.

Weitere Informationen und Unterlagen zum SIlvesterumzug: Merkblatt und Liedblatt
   
Brauchtum - Fastnacht Wiler Tüüfel Fastnacht: Auch in Wil ist die Fastnacht bekannt. 1595 wird in einem Mandat ein recht wildes, ungestümes Maskentreiben an der Fastnacht geschildert. Hier könnte auch der Ursprung der bekannten und manchmal gefürchteten Wiler «Fastnachtstüüfel» zu finden sein. Mit der Gründung der Fastnachtsgesellschaft Wil FGW in den 50er Jahren des 20. Jahrhunderts wurde die Strassenfastnacht als fester Bestandteil ins Geschehen eingebunden. Selbstverständlich macht die Wiler Fastnacht auch alle Bewegungen der berühmt-berüchtigten Ostschweizer «Beizenfasnacht» mit.
   
Brauchtum - Maimarkt Jahrmärkte: Auch nach dem Stadtbrand von 1292 wurde Wil ab 1300 das Marktrecht immer wieder bestätigt. Die stark besuchten Wochenmärkte und die zwei Jahrmärkte sicherten den wirtschaftlichen Fortbestand der Stadt. Abt Ulrich Rösch bewilligte 1472 zwei weitere Jahrmärkte, sodass im Mai, im November (Othmars-Markt), um Lichtmess (2. Februar) und nach Pfingsten jeweils grössere Märkte abgehalten werden durften. In der Marktordnung von 1904 sind noch zwei weitere Jahr- oder Hauptmärkte bestimmt, nämlich einer im August und ein Michaelsmarkt Ende September. Heute sind noch der Mai- und der Othmars-Markt übriggeblieben. Der Maimarkt findet jeweils am 1. Dienstag im Mai statt und der Othmarsmarkt am Dienstag nach Othmar (16. November).
   
Brauchtum - Stadtfest Stadtfest: Aus Anlass der 1250-Jahr-Feier im 2004 wurde das Stadtfest Wil zum ersten Mal durchgeführt. Mittlerweile hat sich dieses Fest, welches alle 2 Jahre am ersten Samstag der Sommerferien stattfindet, etabliert. Zahlreiche Vereine, Geschäfte und Institutionen bieten in Ihren Beizlis verschiedenste Spezialitäten an oder sorgen für Partystimmung. Im Festzelt sorgen diverse Darbietungen für Abwechslung. Jedes Mal sorgt ausserdem ein Gastort für zusätzliche Attraktionen.
   
Brauchtum - Hofchilbi Hofchilbi: Im Jahre 1540 wurde unter Abt Diethelm Blarer von Wartensee, die grosse, noch heute vorhandene Kapelle an den Hof angebaut und am 25. Juli feierlich eingeweiht. Der Hof diente damals als Verwaltungssitz des Klosters St.Gallen. Diese Kirchweihe wurde dann bis zum Jahre 1722 jährlich als Hofchilbi gefeiert. In Anbetracht der schlechten Zeiten wurde der festliche, weltliche Teil abgesetzt. Im Jahre 1972 entschloss sich die inzwischen aufgelöste Hofbrauerei Wil, die Hofchilbi wieder aufleben zu lassen. Seither findet dieses Fest alljährlich am letzten Samstag im Juli statt und zieht jedes Jahr zahlreiche Besucherinnen und Besucher an.
   
Brauchtum - Bundesfeier Bundesfeier: Die jährliche Bundesfeier wird jeweils von Wil Tourismus organisiert. Seit einigen Jahren wird sie auf der Reitwiese hinter der Altstadt abgehalten. Eine Festwirtschaft, diverse Darbietungen, ein Lampionumzug für die Kinder, Musik und Tanz mit DJ, ein grosses Feuerwerk und ein Funken zählen zum vielfältigen Programm des Anlasses.
   
Brauchtum Bärefäscht  Bärenfäscht: Seit 1980 im Zweijahres-Rhythmus findet das Bärefäscht statt. In der Wiler Altstadt präsentieren sich die Vereine mit ihren kleineren und grösseren Beizlis beziehungsweise Bars mit einem vielfältigen Essensangebot und einem attraktiven Unterhaltungsprogramm.
   
Brauchtukm - Steckliträge Steckliträge: Schon Ende des 15. Jahrhunderts war es in Wil üblich, das so genannte «Steckliträge». Jeweils am 3. Freitag im September (eine Woche vor den Herbstferien) findet der Umzug statt. Es sind die Wiler Kinder, welche dabei die gespendeten Gaben, festgebunden eben an «Steckli», durch die Gassen tragen. Angeführt durch die zwei bunten Bajasse und begleitet vom Wiler Stadtbär, den Stadt-Tambouren, der Stadtharmonie, dem Trachtengruppe und viele anderen beginnt und endet der Umzug wieder auf dem Hofplatz, wo traditionellerweise die Teilnehmenden eine Brezel als Lohn erhalten.
   
Brauchtum - Auszug St.Nikolaus St.Nikolaustag: Einer der drei Wiler Schutzpatrone ist - neben Agatha und Pankratius - der Heilige Nikolaus von Myra. Als Namenspatron der Stadtkirche ist er heute noch bekannt. Sein Namenstag, der 6. Dezember, wurde im Mittelalter mit einem Schülerbischof und mit Schülerstreichen auch in Wil lebhaft gefeiert. Bis ins 19. Jahrhundert konnten sich Reste dieses Brauchs erhalten. Heute ist es vor allem die Wiler Nikolaus-Gruppe, die in der Vorweihnachtszeit mit Samichlaus und Schmutzli durch Wils Strassen zieht und die Tradition aufrechterhält. Am Samstag um den 6. Dezember findet der traditionelle St.Nikolaus-Auszug statt: Nachmittags um 15 Uhr ziehen alle St.Nikolause und ihre Schmutzlis aus der Stadtkirche St.Nikolaus in der Wiler Altstadt aus, um die wartenden Kinder auf dem Kirchplatz, welche ein Sprüchli aufsagen, mit einem feinen Biberli zu belohnen.
   
Brauchtum - Weihnachtsmarkt Weihnachtsmarkt: Der erste Weihnachtsmarkt in der Wiler Altstadt wurde im Dezember 2001 durchgeführt. Inzwischen zieht der kleine, aber feine Weihnachtsmarkt mitten in der historischen Wiler Altstadt zahlreiche Besucherinnen und Besucher an.

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