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    Darf ich in der Mietwohnung baulich etwas ändern?Nach oben
    Ohne Zustimmung der Vermieterin bzw. des Vermieters können keine baulichen Änderungen oder Renovationen vorgenommen werden. Die Wohnung muss in der Regel so zurückgegeben werden, wie sie zu Beginn der Miete aufgefunden wurde.
    Darf ich mein Kind während der Schulzeit aus dem Kindergarten nehmen und früher in die Ferien fahren oder später zurückkommen?Nach oben
    Urlaubsgesuche müssen Sie an die Klassenlehrperson richten. Bitte beachten Sie: In der Regel werden keine Urlaube erteilt für Ferien und Ferienverlängerungen.
    Darf ich zu Hause bleiben, wenn mein Kind krank ist?Nach oben
    Wenn Sie nach OR angestellt sind (Gesamtarbeitsvertrag oder Einzelarbeitsvertrag), muss Ihnen Ihr Arbeitgeber nach Arbeitsgesetz (ArG Art. 36.3) gegen Vorlage eines Arztzeugnisses pro Krankheitsfall bis zu drei Tage für die Betreuung des Kindes freigeben, wenn es in Ihrem Gesamtarbeitsvertrag keine weitergehende Regelung gibt. Wenn Sie Teilzeit arbeiten, wird der Lohnanspruch entsprechend Ihrem Pensum berechnet. Wenn Sie vereinbart haben, immer an bestimmten Wochentagen zu arbeiten und ihr Kind an einem dieser Tage krank wird, muss der ganze Arbeitstag angerechnet werden.
    Die Lehrperson meines Kindes hat eine Abklärung vorgeschlagen. Was ist das?Nach oben
    In der Regel wird von den Lehrkräften eine Abklärung vorgeschlagen, wo das Kind von einer Fachperson untersucht und verschiedene Tests gemacht werden. So wird geprüft, wo die Schwierigkeiten, Stärken und Schwächen Ihres Kindes liegen und welche Unterstützung sinnvoll wäre. Aufgrund der Resultate werden von den Fachpersonen Vorschläge gemacht, die mit den Lehrkräften und Ihnen als Eltern besprochen werden. In den meisten Fällen stellt die Schulpsychologin oder der Schulpsychologe dem Schulrat einen schriftlichen Antrag. Oft erhalten die Kinder dann auch Aufgaben, die sie zuhause üben müssen. Bitte helfen Sie Ihrem Kind dabei. Beanspruchen Sie die Hilfe einer Übersetzung, damit Sie alles gut verstehen.
    Funktioniert der Kindergarten schon wie die Schule?Nach oben
    Der Kindergarten ist ein Teil der Schule und genau so wichtig für Ihr Kind. Der Besuch des Kindergartens ist obligatorisch, das Kind wird am 1. August nach Vollendung des vierten Altersjahrs schulpflichtig.

    Im Kindergarten wird viel gespielt. Durch Spiele und gemeinsames Arbeiten an einem Thema werden die Kinder unterstützt und gefördert. Sie lernen zuzuhören, sich auszudrücken, längere Zeit an einer Arbeit oder an einem Spiel zu bleiben, sich zu konzentrieren, zu entscheiden sowie sich mit anderen Kindern und Erwachsenen zurechtzufinden und gemeinsame Regeln zu befolgen. Das alles ist in der Schule hilfreich.
    Gegen welche Krankheiten kann man sich impfen lassen?Nach oben
    Das Bundesamt für Gesundheit empfiehlt verschiedene Impfungen, welche vor Infektionskrankheiten schützen: zum Beispiel gegen Diphtherie, Starrkrampf, Keuchhusten, Kinderlähmung, Hirnhautentzündung und Kehlkopfentzündung (durch Haemophilus influenzae), Masern, Mumps, Röteln und Hepatitis B.

    Impfungen werden meistens durch Kinderärztinnen und Kinderärzte oder Hausärztinnen und Hausärzte durchgeführt. Sie erhalten einen Impfpass, worin alle Ihre Impfungen aufgeführt sind. Lassen Sie sich bei ihrem Kinder- oder Hausarzt beraten. Viele Impfungen müssen nach einer bestimmten Zeit wiederholt werden. Lassen Sie sich von Ihrem Arzt beraten und bewahren Sie den Impfausweis gut auf.

    Für Auslandreisen können unter Umständen zusätzliche Impfungen empfehlenswert oder obligatorisch sein. Das Schweizerische Tropeninstitut in Basel informiert Sie über die erforderlichen Impfungen für ihr Reiseziel. Informationen zu Tropenmedizin in Wil finden Sie hier.

    Auch während der Schulzeit werden Angebote für Impfungen gemacht, erkundigen Sie sich genau, was sie bedeuten.
    Gegen welche Krankheiten kann man sich impfen lassen?Nach oben
    Das Bundesamt für Gesundheit empfiehlt verschiedene Impfungen, welche vor Infektionskrankheiten schützen: zum Beispiel gegen Diphtherie, Starrkrampf, Keuchhusten, Kinderlähmung, Hirnhautentzündung und Kehlkopfentzündung (durch Haemophilus influenzae), Masern, Mumps, Röteln und Hepatitis B.

    Impfungen werden meistens durch Kinderärztinnen und Kinderärzte oder Hausärztinnen und Hausärzte durchgeführt. Sie erhalten einen Impfpass, worin alle Ihre Impfungen aufgeführt sind. Lassen Sie sich bei Ihrer Kinderärztin oder / Ihrem Kinderarzt bzw. Hausärztin oder Hausarzt beraten. Viele Impfungen müssen nach einer bestimmten Zeit wiederholt werden. Lassen Sie sich von Ihrer Ärztin oder Ihrem Arzt beraten und bewahren Sie den Impfausweis gut auf.

    Für Auslandreisen können unter Umständen zusätzliche Impfungen empfehlenswert oder obligatorisch sein. Das Schweizerische Tropeninstitut in Basel informiert Sie über die erforderlichen Impfungen für Ihr Reiseziel. Informationen zu Tropenmedizin in Wil finden Sie hier.

    Auch während der Schulzeit werden Angebote für Impfungen gemacht, erkundigen Sie sich genau, was sie bedeuten.
    Gibt es auch Zusatzhilfen für besondere Schwierigkeiten?Nach oben
    Wenn Kinder besondere Schwierigkeiten haben, zum Beispiel beim Sprechen, Bewegen oder Lernen, erhalten sie kostenlose Unterstützung (Logopädie, Legasthenie, Bewegungsförderung, heilpädagogischer Förderunterricht). Je früher dem Kind geholfen wird, desto einfacher können die Probleme behoben werden. Meistens wird hier früher reagiert als in andern Ländern. Viele Kinder profitieren von diesen Angeboten.
    Gibt es einen Ort, wo die Kinder über Mittag oder nach der Schule sowie während der Schulferien betreut werden?Nach oben
    Kinder, deren Eltern arbeiten, können über Mittag an einen Mittagstisch gehen, bis die Schule wieder beginnt. Es gibt auch eine ganztägige Betreuung von morgens bis abends, wo die Kinder auch vor und nach der Schule oder während der Ferien (nur Kinderhort) betreut werden. Weitere Informationen sind hier zu finden. Die Kosten für die Betreuung sind abhängig vom Einkommen der Eltern; sie sind in der Tarifordnung aufgeführt.

    Hier können Sie sich anmelden und informieren.
    Gibt es finanzielle Unterstützung für Ausbildungen oder Weiterbildungen?Nach oben
    Grundsätzlich gibt es in der Schweiz Beiträge in der Form von Stipendien oder Darlehen. In jedem Kanton existiert eine Stipendienstelle. Weitere Informationen zu Stipendien im Kanton St. Gallen finden Sie hier. Die Stipendienstelle kann Ihnen auch Auskunft geben über weitere Möglichkeiten der Studienfinanzierung (zum Beispiel privatrechtliche Stiftungen und Fonds). Weitere Informationen finden Sie auch auf der educa-Plattform.

    Wenn die Weiterbildung vom Arbeitgebenden gewünscht wird oder sie für ihn von grossem Nutzen ist, kann es sein, dass er einen Beitrag an die Ausbildungskosten bezahlt. Dies muss vorher mit ihm besprochen werden.

    Es besteht auch die Möglichkeit, dass Sie von einer Stiftung einen Beitrag erhalten.
    Gibt es Stipendien für die Berufsausbildung und das Studium?Nach oben
    Stipendien sind Gelder, die einer Person ausbezahlt werden, damit sie eine Aus- oder Weiterbildung besuchen kann. Dafür wird die finanzielle Situation der ganzen Familie angesehen. Für die Berufslehre und das Studium, die man nach der Schulpflicht absolviert, werden Stipendien erteilt. Für berufliche Weiterbildungen nach Abschluss der Berufslehre gibt es hingegen auch Darlehen. Informationen darüber bekommt man bei der kantonalen Verwaltung.
    Ich arbeite. Gibt es eine Betreuung vor und nach dem Kindergarten?Nach oben
    In der Stadt Wil gibt es verschiedene Formen der familienergänzenden Kinderbetreuung wie eine Kindertagesstätte, private Tagesfamilien oder Tageshorte. In den Tagesstrukturen werden die Kinder ausserhalb des Kindergartens und der Schule betreut. Sie können dort auch zu Mittag essen. Das Angebot der Tagesstrukturen richtet sich vor allem an Schülerinnen und Schüler der Primarstufe. Im Einzelfall können auch Kinder der Kindergartenstufe aufgenommen werden, sofern es die Platzverhältnisse zulassen und das Kind den Schulweg selbstständig zurücklegen kann.
    Ich bin mit der Einteilung meines Kindes in die Schule nicht einverstanden. Was kann ich tun?Nach oben
    An den Elternabenden erhalten Sie wichtige Informationen zum Übertritt Ihres Kindes vom Kindergarten in die Schule und können mit der Kindergärtnerin darüber sprechen. Falls Sie mit der Klassen- oder Schulhauseinteilung Ihres Kindes nicht einverstanden sind, können Sie ein Umteilungsgesuch an den Schulrat stellen.
    Ich fühle mich unfair behandelt. Was kann ich tun?Nach oben
    Überlegen Sie sich genau, aus welchen Gründen Sie mit Ihrem Arbeitsplatz nicht zufrieden sind. Am besten machen Sie sich Notizen über einzelne Vorgänge und sorgen auch dafür, dass Sie Zeugen haben (Arbeitskolleginnen oder -kollegen).

    Unterstützung erhalten Sie bei der unentgeltlichen Rechtsberatung der Stadt Wil. Wenn Sie in einer Gewerkschaft Mitglied sind, unterstützt diese Sie in solchen Fällen. Bei Arbeitskonflikten können Sie sich zudem an eine Schlichtungsstelle wenden. Es geht aber auch noch anders: Sprechen Sie mit Kolleginnen und Kollegen darüber. Da finden Sie bestimmt Freunde und Tipps, die Ihnen weiterhelfen können.
    Ich habe keine Ausbildung, kann ich auch älter als 25-jährig eine Lehre machen?Nach oben
    Auch Personen, die älter als 25 Jahre sind, können eine Lehre machen. Die Schwierigkeit besteht darin, einen Ausbildungsplatz zu finden. Wenn Sie Anspruch auf Arbeitslosenentschädigung haben, erhalten Sie möglicherweise einen Ausbildungszuschuss. Fragen Sie beim RAV nach.

    Wenn Sie viele Erfahrungen in der Arbeitswelt gesammelt, aber noch keinen Berufsabschluss haben, können Sie den Berufsabschluss über ein so genanntes Verfahren zur «Validierung von Bildungsleistungen» oder auf dem 2. Bildungsweg erwerben. Informationen erhalten Sie bei der Berufsberatung.
    Ich habe Probleme mit meinem kleinen Kind. Wo erhalte ich Hilfe und Beratung?Nach oben
    Eltern von Säuglingen und Kleinkindern können sich an die Mütter- und Väterberatungsstellen wenden. Diese Stellen beantworten Fragen im Zusammenhang mit der Ernährung, Pflege, Entwicklung, Betreuung und Erziehung. Auch wenn Ihr Kind häufig schreit oder unruhig ist, erhalten Sie Hilfe. Falls nötig, nehmen Sie jemanden zum Übersetzen mit. An vielen Orten arbeiten aber auch Personen, die mehrere Sprachen sprechen. Für gesundheitliche Probleme können Sie sich an Kinderärzte wenden.

    Für Eltern von Kindern in allen Altersstufen gibt es in der Stadt Wil die Sozialberatung. Diplomierte Sozialarbeitende beraten Sie bei Erziehungsfragen und leisten Hilfe bei Problemen im Zusammenleben zwischen Eltern und Kindern.

    Ist die Anonymität der Familie und der Kinder sicher?
    Die Angestellten der Sozialen Dienste, Lehrerinnen und Lehrer, Personen, die auf Beratungsstellen arbeiten, sowie Ärztinnen und Ärzte unterstehen der Schweigepflicht. Auskünfte und Probleme, die Sie im Gespräch den Fachpersonen anvertrauen, sind geschützt und geheim. Die Fachpersonen dürfen diese Informationen nur mit Ihrer Erlaubnis weitergeben. Die Schweigepflicht schützt Ihre Privatsphäre.

    Der Elternnotruf leistet auf Wunsch anonyme Hilfe und Beratung zu jeder Tages- und Nachtzeit (24 Stunden): Die Telefonnummer des Elternnotrufs für die Stadt Wil lautet 071 244 20 20.
    Ich möchte einen Beruf erlernen. Wie geht das?Nach oben
    Nach der Schule besuchen rund 70 Prozent der Jugendlichen eine Berufslehre. Die Lehre dauert je nach Beruf drei oder vier Jahre. Während vier Tagen in der Woche arbeiten die Jugendlichen in einem Lehrbetrieb, wo sie praktische Kenntnisse erwerben. In einzelnen Berufen können das auch nur drei Tage sein. Einen Tag in der Woche besuchen sie eine kantonale Berufsfachschule, wo sie die Theorie lernen. In einzelnen Berufen können das auch zwei Tage sein.

    Sehr begabte Lehrende können einen zusätzlichen Unterricht besuchen, der zur Berufsmaturität führt. Die Berufsmaturität kann während der Lehre oder im Anschluss an die Lehre absolviert werden. Lehrende mit Berufsmaturitätszeugnis können später eine Fachhochschule besuchen.

    Das Spezielle der Berufsausbildung in der Schweiz ist also die gleichzeitige Kombination von Schule und Arbeitspraxis.
    Ich möchte mein Kind beim Besuch der Schule so gut wie möglich unterstützen. Wie kann ich das tun?Nach oben
    Das Wichtigste ist Ihr Interesse für die Schule und was Ihre Kinder im Unterricht lernen. Fragen Sie deshalb regelmässig: «Wie ist es heute in der Schule gegangen?» Oder: «Was habt ihr gemacht?» Nehmen Sie sich die Zeit zum Zuhören und schauen Sie öfters in die Bücher und Hefte Ihrer Kinder, damit Sie informiert sind, woran die Kinder arbeiten.

    Sorgen Sie dafür, dass Ihr Kind nach der Schule regelmässig (am gleichen Ort und zur gleichen Zeit) die Aufgaben macht und dabei nicht gestört wird. Schalten Sie während dieser Zeit den Fernseher und das Radio aus.

    Schauen Sie, dass Ihr Kind rechtzeitig zu Bett geht und am Morgen ausgeruht ist.

    Achten Sie darauf, dass Ihr Kind am Morgen etwas isst und eine gesunde Zwischenmahlzeit in die Schule mitnimmt. Manche Schulen bieten auch einen Znüni für wenig Geld an (Pausenkiosk). Achten Sie allgemein auf regelmässige Essenszeiten am Tisch und gesunde Nahrung, damit Ihr Kind fit für die Schule ist.

    Kinder, die viel fernsehen, am PC sitzen oder mit dem Gameboy spielen, können Konzentrationsprobleme bekommen und sich nur kurze Zeit auf den Unterricht konzentrieren.Das führt zu Unterrichtsstörungen, was Folgen für die ganze Klasse hat. Setzen Sie deshalb Grenzen, Ihrem Kind zuliebe.
    Wenn sich die Welt der Schule und die Welt der Familie stark unterscheiden, kann es für die Kinder manchmal schwierig sein, die Regeln und Werte der beiden Welten zusammen zu bringen. Umso wichtiger ist es, dass die Eltern, Lehrpersonen und Betreuungspersonen Kontakt halten und zusammenarbeiten. Je besser die Zusammenarbeit zwischen den Erwachsenen funktioniert, desto leichter kann sich das Kind auf die Schule und das Lernen konzentrieren.

    Vor allem bei wichtigen Gesprächen ist es sinnvoll, dass eine Übersetzerin oder ein Übersetzer dabei ist. Es ist nicht gut, wenn das Kind selber oder ein älteres Geschwister für Sie übersetzt. Es ist ganz wichtig, dass Sie alles gut verstehen. Beanspruchen Sie auch Hilfe, wenn Sie Elternbriefe nicht verstehen. Unterschreiben Sie sonst keine Formulare. Fragen Sie bei der Lehrperson nach.

    All diese Punkte helfen Ihrem Kind, die Schulzeit gut zu absolvieren und somit parat zu sein für eine gute Berufsbildung.
    Ich möchte möglichst lange zuhause leben können. Welche konkreten Unterstützungsangebote gibt es für den Alltag zu Hause?Nach oben
    Die Pro Senectute Wil und Toggenburg unterstützt Sie durch spezifische Dienstleistungen, wie Fahrdienst, Haushilfedienst, Reinigungsdienst etc. selbständig bis ins hohe Alter in den eigenen vier Wänden zu leben.

    Die Thurvita Spitex bietet Ihnen insbesondere Pflege, Betreuung und Haushilfe, wenn Sie gesundheitliche Probleme haben oder sich z. B. nach einer schweren Krankheit oder einem Unfall erholen.

    Einen Mittagstisch bzw. Seniorinnen- / Senioren-Zmittag für Verpflegungsmöglichkeiten am Mittag gibt es beim Alterszentrum Sonnenhof, Pflegezentrum Fürstenau, Pflegewohnung Flurhof und Pflegewohnung Bergholz.

    Der Verein Entlastungsdienst Wil, Gossau, Untertoggenburg bietet Entlastung für pflegende und betreuende Personen, die Angehörige mit Behinderung oder chronischer Erkrankung pflegen.

    Der Rotkreuzfahrdienst und das TIXI Fürstenland bieten einen Fahrdienst für betagte und behinderte Menschen an.

    Beim Alterszentrum Sonnenhof gibt es die Möglichkeit, einen behindertengerecht ausgestatteten Rollstuhl-Bus zu mieten.

    Die ökumenische Krankenbesuchs-und Hospizgruppe, die von der katholischen und evangelischen Kirchgemeinde getragen wird, besucht und begleitet kranke und sterbende Menschen und unterstützt und entlastet dort, wo es nötig ist, deren Angehörige.

    Für freiwillige Helfende, die Begleitungen und Besuche durchführen, können Sie sich auch an dieThurvita oder die psychiatrische Klinik wenden.

    Krankenmobiliar erhalten Sie hier: St. Peter Apotheke Sanitätsfachgeschäft, Wasserbett – Schlafzenter Wil, Favoterm.
    Ich will nicht, dass mein Kind in die Kleinklasse gehen muss. Was kann ich machen?Nach oben
    Wenn Ihr Kind in eine Einführungs- oder Kleinklasse übertreten soll, bespricht die Lehrperson das mit Ihnen vorgängig. Allenfalls ist zusätzlich eine Schulpsychologische Abklärung nötig. Wenn Sie mit dem Vorschlag nicht einverstanden sind, können Sie das dem Schulrat schriftlich mitteilen. Der Zuteilungsentscheid wird in jedem Fall durch den Schulrat getroffen. Sie als Eltern können gegen diesen Entscheid einen schriftlichen Rekurs einlegen (Rekurs einlegen heisst, dass man eine Beschwerde beim Schulrat oder einer höheren Instanz einreicht). Dabei muss der Brief die Gründe für den Rekurs enthalten.Auf dem Brief der Schulverwaltung steht, wie viel Zeit Sie für einen Rekurs haben, und an welche Adresse Sie den Brief schreiben müssen. Senden Sie den Brief mit eingeschriebener Post.
    Im Kindergarten begegnet mein Kind einer neuen Sprache und Kultur. Wie kann ich es dabei unterstützen?Nach oben
    Im Kindergarten lernen Kinder ein neues Umfeld, das sich von demjenigen zuhause unterscheidet. Manchmal sind die Kinder unsicher, ob sie sich wirklich auf dieses neue Umfeld einlassen dürfen und ob ihre Eltern damit einverstanden sind. Wenn Ihr Kind spürt, dass Sie sich für den Kindergarten interessieren und sich darüber freuen, was es dort lernt, dann kann es auch selber offen sein und vom Kindergarten profitieren. Durch Besuche im Kindergarten und Gespräche mit der Kindergärtnerin zeigen Sie dem Kind, dass beide Welten miteinander kommunizieren und zusammenarbeiten.
    In welchen Fällen soll man ins Spital gehen?Nach oben
    Ins Spital wird man in der Regel von der behandelnden Ärztin oder vom behandelnden Arzt verwiesen. Beim Eintritt werden bei der Patientinnen- und Patientenanmeldung Informationen über Ihre Person und Krankenversicherung aufgenommen. (Tipp: Nehmen Sie am besten die Karte Ihrer Krankenkasse mit. Dann haben Sie schon alle nötigen Informationen mit dabei.)

    Die Grundversicherung der Krankenkassen bezahlt für eine Spitalbehandlung auf der allgemeinen Abteilung eines Spitals im Wohnkanton. Ausgenommen von dieser Regelung sind nur jene Fälle, die aus medizinischen Gründen zwingend eine Behandlung ausserhalb des Wohnkantons benötigen.

    Die Krankenkassen bieten Zusatzversicherungen an für die Behandlung auf der allgemeinen Abteilung auch in Spitälern ausserhalb des Wohnkantons oder für eine private oder halbprivate Behandlung im Spital. Mit einer halbprivaten Zusatzversicherung haben Sie Anrecht auf ein Zweibettzimmer (mehr dazu in der Rubrik Versicherungen).

    Im Internet erhalten Sie einen Überblick über die Krankenhäuser in der Schweiz. Dort sind auch Adressen von spezialisierten Einrichtungen wie Augenkliniken, Geburtshilfe, Lungenkliniken oder Zahnmedizin erhältlich.

    Die nächsten Spitäler in der Region sind die Akutspitäler Wil und Wattwil.
    Ist die Teilnahme an Klassenlagern, Schulreisen und anderen Anlässen obligatorisch?Nach oben
    Ja, die Teilnahme an Schulreisen und Ausflügen, Sporttagen, Skitagen, Klassenlagern, Projektwochen und ähnlichem ist obligatorisch. Diese Aktivitäten gehören zum Schulunterricht und fördern das Lernen und die Klassengemeinschaft. Wenn Sie genauere Informationen wünschen, sprechen Sie mit der Lehrerin oder dem Lehrer Ihres Kindes.
    Ist es strafbar, wenn man den Abfall falsch entsorgt?Nach oben
    Wenn Sie Abfall absichtlich wild entsorgen, das heisst einfach im Wald oder an der Autobahn ausladen und liegen lassen, machen Sie sich strafbar. Sie werden angezeigt. Leute, die Ihren Abfallsack regelmässig einige Tage zu früh an die Strasse stellen, werden mit einem Brief darauf hingewiesen, den Abfall erst am Morgen der Sammlung an die Strasse zu stellen. Bei Wiederholung müssen Sie eine Busse bezahlen.
    Kann die Vermieterin bzw. Vermieter den Mietzins einfach erhöhen?Nach oben
    Die Vermieterin bzw. Vermieter darf den Mietzins erhöhen, muss aber ein offizielles Formular verwenden, klare Gründe angeben und mit den entsprechenden Zahlen belegen. Ein solcher Grund kann beispielsweise ein Umbau sein. Wenn die/ der Mietende mit der Mietzinserhöhung nicht einverstanden ist, hat er 30 Tage Zeit, um sich dagegen zu wehren . Mehr Informationen finden sich hier.
    Kann eine Wohnung gekündigt werden?Nach oben
    Ja, sowohl die/ der Mietende als auch die Vermieterin bzw. der Vermieter können die Wohnung kündigen. Sie müssen aber die im Vertrag festgehaltenen Fristen und Termine beachten. Wer eine Kündigung erhält, hat 30 Tage Zeit, um sich dagegen zu wehren . Mögliche Kündigungsgründe seitens der Vermieterin, des Vermieters sind: Zahlungsverzug, Nichteinhalten der Hausordnung etc.
    Kann ich mit meinem ausländischen Führerschein auch in der Schweiz Auto fahren?Nach oben
    Mit einem ausländischen Führerschein dürfen Sie in der Schweiz höchstens 12 Monate lang Auto fahren. Kümmern Sie sich deshalb schon frühzeitig darum, einen Schweizer Führerschein zu erhalten. Dies kann unter Umständen wichtig sein, wenn Sie sich um eine Stelle bewerben.
    Mein Kind findet keine Stelle in seinem Wunschberuf. Es meint, da könne es gerade so gut irgendwo arbeiten gehen. Was soll ich ihm sagen?Nach oben
    Manche Jugendliche halten fest an ihrem Wunschberuf. Sie sind nicht bereit, notfalls auch einen anderen Beruf auszuüben, in dem es noch freie Lehrstellen gibt. Andere Jugendliche möchten rasch viel verdienen und würden deshalb nach der Schule lieber gleich arbeiten gehen als eine Lehre zu machen.

    Da braucht das Kind einerseits die Unterstützung der Eltern und andererseits die Beratung und Erfahrung der Lehrkräfte und der Berufsberatung. Erklären Sie ihm, dass es auf jeden Fall besser ist, eine Lehre zu machen – auch wenn es nicht der Wunschberuf ist. Nach dem Abschluss der Lehre gibt es zahlreiche Möglichkeiten, den Beruf zu wechseln oder Weiterbildungen zu machen. Jugendliche ohne Lehrabschluss haben später weniger Chancen auf dem Arbeitsmarkt und verdienen auch weniger. Zudem sind viele Weiterbildungen für sie nicht zugänglich.
    Mein Kind fühlt sich im Kindergarten nicht wohl. Was soll ich tun?Nach oben
    Sprechen Sie zuerst immer mit der Kindergärtnerin. Es ist wichtig, dass sie informiert ist. So können Sie zusammen mit ihr eine Lösung suchen. Falls nötig, nehmen Sie jemanden zum Übersetzen mit. Wenn Sie sich mit der Kindergärtnerin nicht einigen können, sprechen Sie mit der Schulleiterin oder dem Schulleiter des Kindergartens. Die Adressen finden sie hier.
    Mein Kind geht bald in den Kindergarten. Wie kann ich es in dieser neuen Lebensphase unterstützen?Nach oben
    Manche Kinder sind offen für Neues, andere sind schüchtern. Es hilft allen Kindern, wenn sie merken, dass die Eltern sich über das freuen, was sie lernen. Interessieren Sie sich deshalb für die Aktivitäten im Kindergarten. Fragen Sie möglichst oft: «Wie ist es heute im Kindergarten gegangen?» oder «Was habt ihr heute gemacht?». Halten Sie auch regelmässig Kontakt zur Kindergärtnerin.

    Es ist gut, wenn Kinder auch zu Hause Papier und Farbstifte zum Malen und verschiedene Bastel- und Spielsachen haben. Spiele wie zum Beispiel Memory oder Puzzles helfen mehr als Computerspiele. Beschränken Sie das TV-Schauen und das Spielen mit elektronischen Geräten auf ein Minimum. ( Achten Sie auf ein ausgewogenes Verhältnis zwischen Fernsehen und anderen Freizeitaktivitäten.)
    Mein Kind hat eine Behinderung. Wohin kann ich mich wenden?Nach oben
    Wenn Ihr Kind eine körperliche, seelische oder geistige Behinderung hat, erhalten Sie auf der Mütter- und Väterberatung, bei den Sozialen Diensten der Stadt Wil oder bei der Pro Infirmis fachkundige Beratung.
    Mein Kind hat keine Aufenthaltsbewilligung. Kann ich es trotzdem in die Schule schicken?Nach oben
    Ja, die Schulen sind verpflichtet, alle Kinder aufzunehmen, unabhängig von ihrer Aufenthaltsbewilligung.

    Wenden sie sich für genaue Informationen an eine spezialisierte Beratungsstelle. Zum Beispiel:
    Mein Kind kommt manchmal viel zu spät heim und hält sich in seiner Freizeit nicht an die vereinbarten Regeln. Was soll ich tun?Nach oben
    Alle Kinder lehnen sich gegen die Grenzen auf, die ihnen gesetzt werden. Diskussionen über Regeln und Grenzen gehören zum Familienalltag. Das ist oft schwierig, aber es ist wichtig, dass Sie diesen Konflikten nicht ausweichen.

    Wenn Ihr Kind die vereinbarten Abmachungen nicht einhält, sollten Sie reagieren. Zeigen Sie ruhig auch Ihren Ärger, aber sprechen Sie nicht lange auf Ihr Kind ein. Bei langen «Predigten» schalten die Kinder und Jugendlichen bald einmal ab und hören gar nicht mehr richtig zu. Auch Schläge und leere Drohungen sind keine Erziehungsmittel. Ein knappes, wenn nötig, auch zorniges: «Ich will nicht, dass du das machst! Hast du das verstanden?» bringt mehr.

    Erinnern Sie Ihr Kind an die vereinbarten Abmachungen und Regeln. Es muss auch merken, dass es Konsequenzen gibt, wenn die Regeln nicht eingehalten werden. Wenn das Kind nach der Schule nicht heimkommt, darf es vielleicht am Abend nicht fernsehen oder der Jugendliche, der sich nicht an die vereinbarten Zeiten hält, darf am folgenden Samstag nicht in den Ausgang. Klare Regeln geben Ihrem Kind Halt und Orientierung.

    Bei Fragen oder Problemen zu Erziehung und Familie können sich Eltern an die Sozialberatung der Sozialen Dienste der Stadt Wil sowie an die Erziehungsberatung «Mobile» für Eltern von Kinder bis zu sechs Jahren wenden.
    Mein Kind sagt häufig: «Alle anderen dürfen das, nur ich nicht!» Wie soll ich darauf reagieren?Nach oben
    Fast alle Kinder setzen ihre Eltern mit solchen und ähnlichen Sätzen unter Druck. Das Wort «Alle» stimmt bei Regeln und Grenzen nie, weil jede Familie ihre eigenen Regeln finden muss. Sagen Sie Ihrem Kind deshalb ruhig: «Bei uns ist es so!» oder auch «Aber ich will das so!» Erklären Sie wenn möglich auch, weshalb Sie es so haben wollen. Fragen Sie in konkreten Fällen auch nach bei andern Eltern.

    Eltern, die ihren Kindern Grenzen setzen, sind weder schlecht noch lieblos. Sie nehmen im Gegenteil ihre Verantwortung ernst. Vielleicht können Sie mit den Eltern der wichtigsten Freunde Ihres Kindes gemeinsame Regeln vereinbaren. Zum Beispiel, wie lange die Jugendlichen am Samstagabend im Ausgang sein dürfen.
    Mein Kind sitzt in seiner Freizeit am liebsten vor dem Fernseher oder PC. Schadet ihm das?Nach oben
    Häufiges Fernsehen und Spielen am PC führt zu Konzentrationsproblemen, beeinflusst negativ schulische Leistungen, stört die gesunde Entwicklung und die Kinder lernen nicht, in ihrer Freizeit aktiv zu sein.

    Deshalb lohnt es sich, dass Sie mit Ihrem Kind klare Regeln abmachen, wann und wie lange es fernsehen darf. Die Regel kann zum Beispiel lauten: Ein Kind von acht Jahren darf höchstens drei Stunden in der Woche fernsehen. Es muss die Sendungen, die es schauen will, mit Ihnen zusammen auswählen. So können Sie auch darauf achten, dass die Sendungen für sein Alter geeignet sind.
    Mein Kind soll in der Freizeit Sachen machen, die seine Entwicklung fördern. Was kann ich dazu beitragen?Nach oben
    Geben Sie Ihrem Kind von klein auf möglichst viele Gelegenheiten, seine Spiele selber zu erfinden. Schauen Sie, dass es Papier und Farben hat. Beim Spielen und Malen entwickelt Ihr Kind Selbstvertrauen und Intelligenz.

    Zeigen Sie ihm Ihre Freude und Ihr Interesse an seinen Spielen und Zeichnungen. Und wenn ihm einmal etwas nicht so gelingt, wie es möchte, machen Sie ihm Mut, es nochmals zu versuchen. Das ist der beste Antrieb für Ihr Kind, um weitere Schritte zu machen. Geben Sie ihm auch Raum, dass es sich genügend bewegen kann und Spass an seiner eigenen Kraft und Beweglichkeit bekommt.
    Sie sind für Ihr Kind ein wichtiges Vorbild. Ihr Kind beobachtet sehr genau, wie Sie selber Ihre Freizeit verbringen. In Familien, in denen viel miteinander gesprochen und gespielt wird und in Familien, die Ausflüge in die Natur machen, haben alle mehr Spass. Gleichzeitig erhalten die Kinder viele Impulse für einen sinnvollen Umgang mit ihrer Freizeit.

    Lassen Sie den Kindern die Möglichkeit, verschiedene Sportangebote auszuprobieren; auch in der Musikschule verschiedene Instrumente kennen zu lernen, ist  sinnvoll.
    Mein Kind will ständig Geld. Wie viel soll ich ihm geben?Nach oben
    In einer Welt mit so vielen Konsumangeboten müssen Kinder früh lernen, mit Geld umzugehen. Dabei hilft Ihnen ein klar begrenztes Taschengeld, das mit zunehmendem Alter des Kindes langsam erhöht wird. Im Internet finden sie Vorschläge für die Höhe des Taschengeldes.

    Zum Beispiel bekommt Ihr Kind in den ersten Schuljahren 1.00 Franken in der Woche, über den es frei bestimmen kann. Zu Beginn wird es vielleicht den ganzen Betrag am ersten Tag ausgeben. Aber mit der Zeit lernt es, das Geld für eine Woche oder einen Monat einzuteilen und auch zu entscheiden, was ihm wirklich wichtig ist. Später kann das Monatsgeld erhöht werden. Gleichzeitig wird mit dem Kind vereinbart, für welche Ausgaben es selber zuständig ist. Beispielsweise sind im Monatsgeld auch die auswärtige Mittagsverpflegung, Ausgaben für Kleider, den Ausgang und die Handykosten inbegriffen. So lernt es nach und nach, verantwortlich mit Geld umzugehen. Das nützt ihm später, wenn es als erwachsene Person den Lohn einteilen muss.

    Wenn Ihr Kind immer wieder Geld verlangt und dann tatsächlich kleinere oder grössere Beträge bekommt, hat es keine Gelegenheit, den Umgang mit Geld zu lernen.

    In manchen Schulhäusern oder bei der Jugendarbeit gibt es hilfreiche Tipps für solche oder andere Themen, die geregelt werden sollten. Unterhalten Sie sich auch mit andern Eltern.
    Mein Kind wächst in einem anderen Land auf als ich selbst. Was heisst das für seine Erziehung?Nach oben
    Ihr Kind wächst in der Schweiz auf. Aber seine Wurzeln reichen auch in Ihr Herkunftsland zurück. Oft müssen sich Kinder in zwei Kulturkreisen gleichzeitig zurechtfinden, in der Schule, im Elternhaus und in der Freizeit. Das gibt Missverständnisse und Konflikte. Es ist nicht immer einfach, ein gutes Gleichgewicht zu finden. Deshalb ist es gut, wenn es die Regeln des Zusammenlebens und die Bräuche aus Ihrer Kultur kennen lernt. Gleichzeitig sollte es jedoch auch lernen, sich im Schweizer Umfeld zurecht zu finden. Als Eltern sind Sie wichtig als Vorbild.

    Natürlich gleicht sich die Erziehung in vielen Punkten, unabhängig davon, wo ein Kind aufwächst. Überall auf der Welt brauchen Kinder Liebe und Geborgenheit, um sich gut entwickeln zu können. Sie brauchen Erwachsene, die mit ihnen sprechen und ihnen zuhören, die ihnen Mut machen, Neues zu probieren und die sie trösten, wenn etwas schwierig ist. Sie brauchen auch Erwachsene, die ihnen zeigen, wie man Konflikte austragen und sich wieder versöhnen kann. Und sie brauchen Erwachsene, die sie schützen, indem sie ihnen Grenzen setzen. Das alles gehört zur Erziehung.

    Je nach Umfeld, in dem ein Kind aufwächst, muss es aber andere Fähigkeiten entwickeln. Wir leben heute in der Schweiz in einer Gesellschaft, in der die Menschen ihr Leben ganz unterschiedlich gestalten können. Es gibt viele Wahlmöglichkeiten. Vielleicht mehr als Sie damals in Ihrer Kindheit hatten. Kinder müssen heute lernen selbständig zu sein, Entscheide zu treffen, Verantwortung für sich selber zu übernehmen und wenn nötig auch Nein zu sagen. So kann es sich auch besser schützen, wenn es in eine schwierige Situation gerät.

    Es ist deshalb wichtig, dass Ihr Kind ein Gespür entwickelt für seine Entscheidungen. Zudem braucht Ihr Kind Mut und Selbstvertrauen, um zur eigenen Meinung zu stehen, auch wenn es Jugendlichen begegnet, die vielleicht anders denken.
    Wenn Sie seine Gefühle und seine Gedanken von klein auf ernst nehmen und ihm Mut machen, seine Meinung auszudrücken, helfen Sie das Selbstvertrauen und die Entscheidungskraft zu entwickeln.
    Muss mein Kind den Kindergarten besuchen, wenn ein Festtag aus meiner Kultur stattfindet?Nach oben
    In Wil können die Kinder an zwei frei wählbaren Halbtagen im Jahr (zum Beispiel an hohen religiösen Feiertagen der Herkunftskultur) vom Schulbesuch befreit werden und dann zuhause bleiben. Der Antrag für einen schulfreien Halbtag ist frühzeitig an die Lehrerin oder den Lehrer zu richten.
    NotrufeNach oben
    • Polizei-Notruf 117
    • Feuerwehr-Notruf 118
    • Die Dargebotene Hand 143, diese Nummer können Sie anrufen, wenn Sie ein helfendes Gespräch in einer schwierigen Lebenssituation brauchen.
    • Zu Notrufsystemen können Sie sich im Swisscom Shop Wil, Obere Bahnhofstrasse 39, 9500 Wil, Telefon 071 912 45 69 oder beim Schweizerischen Roten Kreuz Regionalstelle Wil, Hubstrasse 33, 9500 Wil, Telefon 071 944 26 62 informieren und beraten lassen.
    Seit wann ist die Schweiz ein Einwanderungsland?Nach oben
    Die Schweiz war nicht immer ein Einwanderungsland – obschon immer wieder Menschen aus hauptsächlich europäischen Ländern in der Schweiz Schutz vor Krieg oder politischer Verfolgung gesucht haben. Im Jahr 1850 betrug die ausländische Wohnbevölkerung gerade mal drei Prozent. Damals herrschte in der Schweiz ein Mangel an Nahrungsmitteln, weshalb die Menschen Hunger litten. Viele Schweizerinnen und Schweizer wanderten deshalb in jener Zeit nach Übersee aus – etwa nach Kalifornien, Kanada oder Brasilien.

    Erst beim Übergang vom 19. ins 20. Jahrhundert wandelte sich die Schweiz von einem Auswanderungs- zu einem Einwanderungsland. 1915 lag der Anteil an Ausländerinnen und Ausländern bereits bei 15 Prozent; ihre Zahl nahm aber während des ersten Weltkriegs als Folge der Abwanderung wieder ab.
    1934 trat dann das Bundesgesetz über Aufenthalt und Niederlassung der Ausländer in Kraft. Es wurde mehrfach geändert und war grundsätzlich von einer abwehrenden Haltung geprägt: Das Gesetz sollte nur erwünschte Gruppen ins Land lassen. Seit 2008 gilt in der Schweiz das neue Ausländergesetz. Damit wird die Zulassung zum Arbeitsmarkt für Personen ausserhalb der Europäischen Union und der EFTA beschränkt auf besonders qualifizierte Arbeitskräfte sowie den Nachzug der Familie.Weitere Informationen zum Thema bietet das Bundesamt für Migration.
    Sind Mann und Frau in der Schweiz gleichgestellt?Nach oben
    Seit 1981 ist die Gleichberechtigung von Mann und Frau in der Schweizer Bundesverfassung verankert. 1988 wurde ein Eidgenössisches Büro für die Gleichstellung von Frau und Mann eingerichtet. Seit 1996 ist das Gleichstellungsgesetz in Kraft, welches insbesondere jegliche Form der Diskriminierung im Bereich der Erwerbsarbeit verbietet. Das Diskriminierungsverbot gilt für alle Bereiche des Erwerbslebens: Anstellung, Lohn, Beförderung, Weiterbildung oder Kündigung. Diskriminierungen aufgrund des Zivilstands, der familiären Situation oder einer Schwangerschaft sind ebenfalls verboten. Das Gleichstellungsgesetz ermöglicht es Frauen und Männern, sich gegen direkte und indirekte Diskriminierungen zu wehren – in der Familie, im Erwerbsleben oder bei sexueller Belästigung am Arbeitsplatz oder im Familien- oder Bekanntenkreis.

    Auch das schweizerische Eherecht ist seit 1988 nach dem Grundsatz der Gleichberechtigung von Frau und Mann aufgebaut. Laut Gesetz hat derjenige Ehegatte, welcher den Haushalt besorgt, die Kinder betreut oder dem anderen in Beruf oder Gewerbe hilft, Anspruch auf «einen angemessenen Betrag zur freien Verfügung» aus dem Einkommen oder Vermögen des anderen Ehegatten. Es ist auch üblich, dass bei bestimmten Verträgen beide Eheleute unterschreiben oder dass z.B. bei Elterngesprächen der Schule beide Elternteile anwesend sind.
    Soll ich einen Verein gründen, wenn ich ein Quartierfest organisieren will?Nach oben
    Zwar können Sie auch als Privatperson ein Quartierfest organisieren. Es gibt aber gute Gründe, weshalb sich dazu die Gründung eines Vereins lohnt. Vielleicht planen Sie ein Integrationsprojekt und möchten die kantonale Integrationsstelle oder eine Firma um finanzielle Unterstützung anfragen. Oder Sie brauchen von der Gemeinde eine Bewilligung für das Quartierfest. In solchen und ähnlichen Situationen haben Sie als Verein bedeutend bessere Chancen auf Erfolg. Das gilt übrigens ebenso für zahlreiche weitere Projekte.
    Und wie sieht es in Wil aus?Nach oben
    In Wil gehen die Kinder als Vorstufe für die Schule mit vier Jahren in den Kindergarten. Der Kindergarten dauert zwei Jahre. Im ersten Jahr gehen die Kinder nur am Vormittag hin, im zweiten Jahr besuchen sie den Kindergartenunterricht am Vormittag und an zwei Nachmittagen. In der Stadt Wil gehen die Kinder nach Vollendung des vierten Altersjahrs ab dem folgenden 1. August in den Kindergarten.

    Nach dem Kindergarten besuchen die Kinder sechs Jahre lang die Primarschule. Die 1. bis 3. Klasse wird als Unterstufe bezeichnet, die 4. bis 6. Klasse als Mittelstufe.

    Die anschliessende Oberstufe dauert drei Jahre. Sie ist in folgende Schultypen unterteilt:
    • Sekundarschule (für gute bis sehr gute Schülerinnen und Schüler
    • Realschule (für mittlere Schülerinnen und Schüler)
    • Kleinklasse (für schwächere Schülerinnen und Schüler)
    • Eingliederungsklasse für Fremdsprachige (für fremdsprachige Kinder und Jugendliche, welche direkt aus dem Ausland nach Wil ziehen)

    Die Aufnahme in die Oberstufe respektive die Zuteilung in Sekundarschule, Realschule oder Kleinklasse wird vom Schulrat jeweils im April/Mai beschlossen.

    Kinder mit besonderen Schwierigkeiten können einer Kleinklasse zugeteilt werden. Dort werden sie in einer Klasse mit weniger Schülerinnen und Schülern intensiver gefördert. Werden gewisse Voraussetzungen erfüllt, können Kinder mit Lernschwierigkeiten zudem in Regelklassen integriert werden. Sie erhalten dann eine Spezialförderung innerhalb des regulären Schulunterrichts. Lassen Sie sich die Gründe für die Zuweisung Ihres Kindes zu einem bestimmten Schultyp gut erklären, damit Sie es als Eltern verstehen.
    Verliere ich mit der Einbürgerung meine bisherige Staatsangehörigkeit?Nach oben
    In der Schweiz ist das Doppelbürgerrecht ohne jede Einschränkung erlaubt. Die Frage, ob Sie Ihre bisherige Staatsangehörigkeit nach der Einbürgerung beibehalten können, richtet sich somit einzig und allein nach dem Recht desjenigen Staats, dessen Staatsangehörigkeit Sie besitzen. Detaillierte Auskünfte erteilen die zuständigen Behörden des anderen Staats, in der Schweiz somit die Botschaften oder Konsulate.
    Wann muss ich meine alte Wohnung kündigen?Nach oben
    Kündigen Sie Ihre Wohnung nicht, bevor Sie im Besitze eines neuen, gültigen Mietvertrages sind. Bei der Kündigung sind die Kündigungstermine und-fristen, welche im Mietvertrag festgehalten sind, einzuhalten. Wenn nichts anderes im Mietvertrag abgemacht wurde, können Sie die Wohnung immer auf Monatsende kündigen, ausser am 31. Dezember. Wenn Sie vor der regulären Kündigungsfrist zügeln, müssen Sie selbst eine Nachmieterin bzw. einen Nachmieter für die alte Wohnung suchen. Falls Sie niemanden finden, müssen Sie die Mieten bis zum offiziellen Kündigungstermin bezahlen.
    Wann muss ich zur Ärztin bzw. zum Arzt?Nach oben
    Falls Sie nur kleine Beschwerden haben, können Sie sich in einer Drogerie oder Apotheke beraten lassen. Dort erhalten Sie Medikamente, die Ihnen nicht zuerst eine Ärztin oder ein Arzt verschreiben muss. Bei manchen Medikamenten müssen Sie vorher eine Ärztin bzw. einen Arzt besucht haben, der das passende Medikament auswählt. Er gibt Ihnen das Medikament in der Regel gleich mit oder schreibt Ihnen dafür ein «Rezept». Mit diesem Rezept können Sie in der Apotheke die entsprechenden Medikamente abholen. Man kann auch die Arztpraxis direkt anrufen und bestimmte Medikamente abholen, ohne dass man die Sprechstunde benutzt.

    Wenn Sie starke Beschwerden haben, gehen Sie am besten zuerst zu Ihrer Hausärztin bzw. Ihrem Hausarzt. Sie können allenfalls auch direkt in die Praxis eine Spezialistin eines Spezialisten gehen, falls Sie genau wissen, woran Sie erkrankt sind. Doch Vorsicht: Viele Krankenkassen verlangen (je nachdem, wie Sie versichert sind), dass Sie von der Hausärztin bzw. vom Hausarzt zu einer Spezialistin oder einem Spezialisten überwiesen werden. Klären Sie das im Voraus mit Ihrer Krankenkasse ab. Sonst riskieren Sie, dass die Kosten für die Behandlung bei der Spezialistin oder beim Spezialisten nicht bezahlt werden!
    Wann müssen Jugendliche mit der Lehrstellensuche beginnen?Nach oben
    Die Berufswahl beginnt in der 2. Oberstufe, in dieser Zeit kann auch bereits geschnuppert werden. Die konkrete Lehrstellensuche beginnt ab Ende 2. Oberstufe.
    Wann sind in Wil Schulferien?Nach oben
    Informationen zu den Schulferien in Wil finden Sie im Ferienplan.
    Warum soll ich mein Kind in die Spielgruppe schicken?Nach oben
    In der Spielgruppe werden die Kinder in ihrer Entwicklung gefördert und auf den Kindergarten vorbereitet. Sie lernen, mit anderen Kindern zusammen zu sein, zu spielen, zu teilen, aufeinander zu achten, zu streiten und dann wieder Frieden zu schliessen. Falls ihr Kind noch wenig deutsch spricht, so ist das eine gute Gelegenheit, die Sprache zu verbessern. Kinder können ab dem dritten Lebensjahr in der Spielgruppe teilnehmen.
    Warum wird die Schweiz eine Musterdemokratie genannt?Nach oben
    • Die individuellen Freiheiten jeder Person sind durch die Bundesverfassung garantiert.
    • Minderheiten sind dank einem föderalistischen Staatsaufbau (siehe Frage 5) geschützt.
    • Das Mitspracherecht des Volkes ist in der Schweiz weit entwickelt. Mehrmals jährlich finden deshalb Volksabstimmungen statt, bei welchen die Bürgerinnen und Bürger bei wichtigen Fragen mitentscheiden können.
    • Mittels Volksinitiative können die Bürgerinnen und Bürger eine Änderung der Bundesverfassung verlangen. Und mit einem Referendum ist es möglich, Beschlüsse von Parlamenten im Nachhinein dem Volk zum definitiven Entscheid vorzulegen.
    Was bedeutet das Recht auf Glaubensfreiheit?Nach oben
    In der Schweiz sind Kirche und Staat getrennt. Das Recht auf Glaubens-, Gewissens- und Kultusfreiheit ist in der Bundesverfassung fest verankert. Jeder Mensch hat also das Recht, frei zu entscheiden, ob er gläubig sein und welche Religion er praktizieren will oder nicht. Man darf seinen Glauben oder die Religion auch wechseln, seine Überzeugungen frei äussern und ausleben. Das gilt für Einzelne genauso wie für Glaubensgemeinschaften.
    Was bedeutet «Erste Hilfe» genau und soll ich einen Nothelferkurs besuchen?Nach oben
    Erste Hilfe bedeutet, dass man in einem Notfall die richtigen ersten Schritte einleitet. In vielen Schweizer Gemeinden werden Kurse angeboten, in denen man die Erste Hilfe lernen kann. Weitere Informationen zu den Kursen findet man im Internet. Wenn Sie sich für einen Lernfahrausweis der Kategorie A, A1, B oder B1 anmelden, müssen Sie nachweisen, dass Sie einen Kurs lebensrettende Sofortmassnahmen (Nothelferkurs) absolviert haben.
    Was bedeutet «Föderalismus»??Nach oben
    In der Schweiz gehören der Föderalismus und die Subsidiarität zu den staatspolitischen Grundprinzipien. Stark vereinfacht formuliert meint dies zunächst: Der Bund, die 26 Kantone und die rund 2600 Gemeinden in der Schweiz teilen die öffentlichen Aufgaben untereinander auf, wobei die Kantone möglichst eigenständig sein sollen
    • Föderalismus: Die Kantone in der Schweiz haben ein hohes Mass an Autonomie. Sie verfügen über eigene Verfassungen, über Parlamente (nicht in allen Kantonen), Regierungen, Gerichte und Polizei. Eine Folge davon ist, dass es eine Vielzahl unterschiedlicher Rechtsnormen gibt. Durch Absprachen unter den Kantonen wird dafür gesorgt, dass der Wirtschaftsraum Schweiz trotzdem gut funktioniert. Dank diesem föderalistischen System sind die Interessen von kleinen Gruppen und Minderheiten besser geschützt. Ein Nachteil ist allerdings, dass das Zusammenspiel zwischen Bund, Kantonen und Gemeinden manchmal komplex und aufwändig ist.
    • Subsidiarität: Wichtiger Grundgedanke dabei ist, dass die kleineren Strukturen (Gemeinde und Kantone) für die Lösung von Aufgaben zuständig sind. Kann die Gemeinde eine Aufgabe nicht bewältigen, übernimmt der Kanton die Zuständigkeit. Und bei jenen Aufgaben, welche auch der Kanton allein nicht erfüllen kann, geht die Verantwortung an den Bund über. Beispiele dafür sind Aussenpolitik, Arbeitsrecht, Zivil- und Strafrecht, Berufsbildung, nationale Infrastrukturen und andere mehr.
    Was bedeutet «mieten» genau?Nach oben
    In der Schweiz leben zwei von drei Personen in einer Mietwohnung und nicht im eigenen Haus. Der Vermieterin bzw. Vermieter gehört die Wohnung. Er vermietet die Wohnung der/ dem Mietenden. Sie bzw. er bewohnt die Wohnung für eine bestimmte Zeit. Die Mietende bezahlt dafür der Vermieterin bzw. dem Vermieter den Mietzins, in der Regel monatlich. Viele Vermieterinnen bzw. Vermieter beauftragen eine Liegenschaftsverwaltung, damit sie in ihrem Auftrag alles mit den Mietenden regeln. In diesem Fall ist die Liegenschaftsverwaltung die Kontaktstelle für die Mietenden.
    Was brauchen kleine Kinder damit sie sich gut entwickeln?Nach oben
    Kleine Kinder brauchen Zeit, Pflege, gesunde Ernährung, Bewegung an der frischen Luft, Kontakt mit anderen Kindern, genügend Schlaf, Geborgenheit und Liebe. Sie brauchen aber auch Anregung und Förderung als Vorbereitung für die Schule und das spätere Leben. Der Kontakt zu Schweizer Kindern und Familien hilft die Kultur und die Lebensgewohnheiten hier schneller kennenzulernen.
    Was braucht es, um in der Schweiz einen Verein zu gründen?Nach oben
    Einen Verein zu gründen, ist relativ einfach. Es braucht dazu
    • gleichgesinnte Menschen, die mit Ihnen zusammen einen Verein gründen wollen und bereit sind, gewisse Aufgaben zu übernehmen;
    • schriftliche <a href="http://www.vitaminb.ch/a-z/-/action/a_z/letter/s/page/1/ipp/All" icms="http://www.vitaminb.ch/a-z/-/action/a_z/letter/s/page/1/ipp/All">Statuten</a>, welche den Vereinszweck und die Organisation beschreiben;
    • eine Gründungsversammlung, an der man die Statuten genehmigt und den Vorstand wählt. Der Verein ist übrigens bereits nach der Versammlung rechtsgültig;
    • allenfalls einen Eintrag im Handelsregister, falls der Verein für die Erfüllung seines Zwecks ein Gewerbe nach kaufmännischer Art betreibt und mehr als 100'000 Franken Jahresumsatz erzielt.

    Für all diese Schritte gibt es Hilfsmittel und Informationen im Internet – wie etwa allgemeine Statuten, die Sie nur noch für Ihre Zwecke abändern müssen. Nachdem ein Verein gegründet ist, sollte man ihn in der Gemeinde oder Region bekannt machen. Denn meistens gibt es noch weitere Personen, die sich für den Verein und sein Engagement interessieren. Wenn Ihre Gemeinde ein Vereinsverzeichnis im Internet führt, lassen Sie ihn dort eintragen. So wird der Verein besser gefunden.

    Vitamin B: Der Verein von A bis Z
    Zeitschrift «Beobachter»: So gründe ich einen Verein
    Was bringt eine Weiterbildung?Nach oben
    Wenn man bereits arbeitet und/oder einen Beruf gelernt hat, gibt es die Möglichkeit, sich weiterzubilden. Dies kann man aus persönlichem Interesse tun, oder weil man es mit dem Arbeitgebenden besprochen hat und sie das unterstützt. Es gibt die Möglichkeit, Vollzeitkurse zu besuchen oder sich nach der Arbeit in Abendkursen weiterzubilden.

    Wenn man sich weiterbildet, zeigt man, dass man motiviert und interessiert ist, dazuzulernen. Dies ist für den Arbeitgebenden ein klares, positives Zeichen. Weiterbildungen können aber auch helfen, eine neue Stelle zu finden.

    Manchmal kann man nach Abschluss einer Weiterbildung eine neue Aufgabe übernehmen und/oder mehr Lohn vom Arbeitgebenden erhalten. Dies ist aber nicht garantiert und muss mit dem Arbeitgebenden zuerst besprochen werden.

    Vielleicht wollen Sie sich auch weiterbilden, weil Sie eine andere Arbeit machen möchten. Hier finden Sie eine Checkliste für einen Berufswechsel.
    Was bringt es mir, ein Haushaltsbudget zu erstellen?Nach oben
    Es lohnt sich ein Haushaltsbudget zu führen. Es sorgt nicht nur für Ordnung in Ihren Finanzen, sondern gibt Ihnen auch ein gutes Gefühl. Denn Sie wissen jederzeit, wie viel Geld Ihnen zur Verfügung steht und was Sie sich wann leisten können. Sparziele erreichen Sie mit einem Haushaltsbudget viel schneller, und Sie können Reserven anlegen für Ausgaben, die nicht geplant waren. Mit einem Haushaltbudget können auch Schulden vermieden werden.
    Was charakterisiert das politische System der Schweiz und wie ist es aufgebaut?Nach oben
    Die Schweiz beruht auf der Bundesverfassung (abgekürzt BV, SR 101; Grundgesetz des Staates). Die Bundesverfassung ist die Verfassung der Schweizerischen Eidgenossenschaft. Sie steht auf der obersten Stufe des Schweizerischen Rechtssystems. Ihr sind sämtliche Gesetze, Verordnungen und Erlasse des Bundes, der Kantone und der Gemeinden untergeordnet.

    Die Schweiz ist eine direkte Demokratie, weil die Bürgerinnen und Bürger bei öffentlichen Angelegenheiten stark mitentscheiden können. Sie ist föderalistisch (siehe Frage 5), weil sie aus Kantonen besteht, die über eine weitreichende Eigenständigkeit verfügen. Die Demokratie der Schweiz kennt die Gewaltenteilung. Damit ist gemeint, dass die Staatsgewalt auf verschiedene Staatsorgane verteilt ist. Auf nationaler Ebene sieht dies wie folgt aus:
    • Die Legislative (gesetzgebende Gewalt) ist das nationale Parlament. Es wird auch Bundesversammlung genannt und besteht aus zwei Kammern: dem Nationalrat und dem Ständerat. Der Nationalrat zählt 200 Mitglieder und vertritt das Volk. Der Ständerat mit 46 Mitgliedern repräsentiert im Parlament die 26 Kantone.
    • Die Exekutive (ausführende Gewalt) ist der Bundesrat (Landesregierung). Er hat sieben Mitglieder, welche der Eidgenössischen Verwaltung vorstehen. Einer der Bundesräte übernimmt jeweils für ein Jahr zusätzlich die Funktion der Bundespräsidentin bzw. des Bundespräsidenten.
    • Die Judikative (rechtsprechende Gewalt) besteht auf nationaler Ebene aus dem Bundesgericht, dem Bundesstrafgericht und dem Bundesverwaltungsgericht.

    Analog zum Bund (Gesamtstaat) kennen auch die 26 Kantone (Gliedstaaten) in der Schweiz die Gewaltenteilung; ihre Struktur kann allerdings verschieden sein: Es gibt kantonale Parlamente, kantonale Regierungen und Kantonsgerichte.

    Weitere Informationen:
    Was ermöglicht die Schweizer Staatszugehörigkeit?Nach oben
    Schweizerbürgerinnen und Schweizerbürger haben in der Schweiz eine ganze Reihe von Möglichkeiten, um die Politik in ihrer Gemeinde, ihrem Kanton und der Schweiz aktiv mitzugestalten.
    Was für einen Stellenwert hat Bildung und Wissenschaft in der Schweiz?Nach oben
    Die Bildung ist eine wichtige Ressource der Schweiz. Gut ausgebildete Bewohnerinnen und Bewohner sind die notwendige Voraussetzung für den Erfolg der Schweizer Wirtschaft und den Wohlstand des Landes. Entsprechend haben die Schul- und Berufsbildung wie die Wissenschaft einen hohen Stellenwert in der Schweiz.

    Die Schweiz gilt als international anerkannter Forschungsplatz. Verschiedene Forschungsinstitute wie die Eidgenössische Technische Hochschulen (ETH/EPF) in Zürich und Lausanne sowie die Universitäten in zehn Schweizer Städten geniessen einen guten Ruf und werden von vielen internationalen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern als Arbeitsplatz ausgewählt. In der Chemie, Physik und Medizin brachte die Schweiz viele erfolgreiche Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler hervor. Seit 1975 erhielten nicht weniger als sieben Schweizer Forschende in diesen Bereichen einen Nobelpreis. Der berühmteste Schweizer Nobelpreisträger ist Albert Einstein, der Begründer der Relativitätstheorie.
    Was genau ist eine Hausärztin bzw. ein Hausarzt?Nach oben
    Jede Person hat in der Regel eine Hausärztin oder einen Hausarzt, die in Allgemeinmedizin, Innerer Medizin, Kinder- und Jugendmedizin oder als Praktische Ärztin bzw. Praktischer Arzt ausgebildet ist. Ihre Hausärztin bzw. Hausarzt können Sie in der Schweiz selbst wählen. Er ist die erste Ansprechperson bei gesundheitlichen Problemen. Durch die regelmässigen Besuche kann die Ärztin bzw. der Arzt Ihre Krankheitsgeschichte aufnehmen und Sie optimal beraten. Falls notwendig, kann er Sie auch an eine Fachärztin bzw. einen Facharzt weiterleiten.

    Jede Medizinerin bzw. Mediziner muss Ihre Informationen vertraulich behandeln. Eine Verletzung der Schweigepflicht ist strafbar. Niemand kann Ihre Informationen ohne Ihre Einwilligung weitergeben.

    Bevor man die Ärztin bzw. den Arzt aufsucht, muss man telefonisch einen Termin vereinbaren. Achtung: Viele Arztpraxen sind jeweils donnerstags geschlossen.
    Suchen Sie eine Ärztin bzw. einen Arzt? Fragen Sie doch Ihre Bekannten. Oder suchen Sie im Telefonbuch bei den Gelben Seiten oder online.
    Was heisst sexuelle Gesundheit?Nach oben
    Sexualität ist ein Bestandteil der Gesundheit. Es ist wichtig, sich in einer Beziehung auch sexuell wohl zu fühlen. Den eigenen Körper und die eigenen Wünsche zu kennen, ist eine Voraussetzung dafür. Dazu gehört auch der Respekt gegenüber der Partnerin oder dem Partner.

    Über Sexualität nachdenken und sprechen, geschieht je nach kulturellem Zusammenhang und Generation sehr unterschiedlich. Obwohl in unserer Gesellschaft Sexualität durch die Medien sehr präsent ist, ist sie oft mit Angst und Scham oder Schuldgefühlen verbunden. In intimen Beziehungen wird häufig nicht offen über Sexualität gesprochen. Dies zeigt, dass die Sexualität ein sensibles Thema bleibt.
    Was heisst, sich "blind" bewerben?Nach oben
    Wenn man sich für bestimmte Firmen interessiert, kann man seine Bewerbung an eine Firma senden, obwohl keine Stelle ausgeschrieben ist. Man nennt das «blind bewerben» oder auch eine «Initiativ-Bewerbung». Viele Personalverantwortliche sammeln diese Bewerbungen. Wenn eine Stelle frei wird, studieren sie zuerst diese Bewerbungsmappen. Firmen, bei denen Sie sich bewerben können, finden sie im Telefonbuch oder im Branchenverzeichnis der Region.
    Was ist ein Mietvertrag?Nach oben
    Mietende und Vermieterinnen bzw. Vermieter schliessen normalerweise einen schriftlichen Mietvertrag ab. Mit der Unterschrift verpflichten sich beide Seiten, die darin getroffenen Abmachungen zu respektieren. Der Mietvertrag muss aufbewahrt werden.

    Zum Mietvertrag gehören die Mietbedingungen. Die Hausordnung ist Teil der Mietbedingungen und enthält Regeln, welche das friedliche und ordentliche Zusammenleben innerhalb des Hauses sicherstellen. Darin stehen zum Beispiel Regeln betreffend Nachtruhe, Waschküche, Ordnung im Treppenhaus, Haustiere und anderes mehr.
    Was ist ein Mietzins-Depot respektive eine Kaution?Nach oben
    Das Depot (respektive die Kaution) ist ein Sperrkonto, das der Vermieterin bzw. dem Vermieter als Sicherheit dient. Es beträgt maximal drei Monatsmieten und kommt auf ein spezielles Bankkonto, das auf den Namen der/ des Mietenden lautet. Das Depot wird samt Zinsen nach dem Auszug aus der Wohnung umgehend der/ dem Mietenden zurückerstattet. Abgezogen werden offene Mietzinsen und Schäden an der Wohnung.
    Was ist ein Sozialzeit-Ausweis?Nach oben
    Im Rahmen der Freiwilligenarbeit können Vereine ihren Mitgliedern so genannte Sozialzeit-Ausweise ausstellen. Sie zeigen damit, dass die Arbeit der Freiwilligen wichtig ist und geschätzt wird.
    Sozialzeit-Ausweis: Weitere Informationen zum Schweizer Sozialzeit-Ausweis finden Sie hier.
    Was ist ein Wohnungsprotokoll?Nach oben
    Beim Einzug und Auszug wird die Wohnung von der/ von dem Mietenden und von der Vermieterin bzw. dem Vermieter gemeinsam kontrolliert. Grosse und kleine Schäden müssen in einem Wohnungsprotokoll genau festgehalten werden. Das Protokoll muss bis zum Auszug aus der Wohnung aufbewahrt werden.
    Was ist eine angemessene Wohnungsgrösse?Nach oben
    Wie viele Personen in einer Wohnung leben dürfen, ist in der Schweiz rechtlich nicht geregelt. Grundsätzlich bestimmt die Vermieterin bzw. der Vermieter über die Anzahl Personen, die in einer Wohnung leben. Für den Familiennachzug gilt normalerweise: Anzahl Personen minus 1 = Zimmerzahl.
    Was ist eine Integrationsvereinbarung?Nach oben
    Im Ausländergesetz ist das Thema Integration von Ausländerinnen und Ausländern von grosser Bedeutung. So legt es fest, dass die Erteilung einer Aufenthalts- oder Kurzaufenthaltsbewilligung an Bedingungen gebunden sein kann, wie z.B. Sprach- oder Integrationskurse zu besuchen. Die konkreten Verpflichtungen legt man mit der Migrantin oder dem Migranten in einer Integrationsvereinbarung fest. Die Kantone sind frei, ob sie Integrationsvereinbarungen treffen wollen oder nicht. Im Kanton St. Gallen werden Integrationsvereinbarungen mit Familien abgeschlossen, die von ausserhalb der EU und der EFTA-Staaten eingereist sind, daneben mit sogenannten «Brückenpersonen» (Lehrpersonen für Sprachen, Kultur und Religion) und mit vorläufig aufgenommenen Personen. Aber auch Migrantinnen und Migranten, die schon länger in der Schweiz leben, können betroffen sein. Nämlich dann, wenn sie durch ihr Verhalten oder aufgrund anderer Umstände riskieren, das Aufenthaltsrecht zu verlieren.
    Was ist eine Mittelschule?Nach oben
    Die ersten neun Schuljahre sind für alle Kinder im Kanton St.Gallen obligatorisch. Die höheren Schulen nach der obligatorischen Schulzeit heissen Mittelschulen. Ihr Besuch ist freiwillig. Für den Besuch braucht es gute Zeugnisnoten. Neben verschiedenen Typen von Mittelschulen, die zur Maturitätsprüfung führen, gibt es auch Mittelschulen, die zu einem Fachmatur oder einer Berufsmatur abschliessen führen.

    An manchen Orten nennt man die Mittelschule auch Gymnasium, Kantonsschule oder einfach «Kanti». Schülerinnen und Schüler aus Wil besuchen je nach gewählten Schwerpunktfächern in Wil, St.Gallen oder Wattwil die Mittelschule.
    Was ist mit aktivem und passivem Wahlrecht gemeint?Nach oben
    In der Schweiz unterscheidet man zwischen dem aktiven und passiven Wahlrecht. Aktives Wahlrecht meint, dass die Bürgerinnen und Bürger die Mitglieder von Parlamenten und Regierungen (ausgenommen die Landesregierung) wählen dürfen. Das passive Wahlrecht hingegen erlaubt es ihnen, sich auch selbst für die Wahl in ein politisches Amt zur Verfügung zu stellen.
    Was ist Online-Banking/E-Banking?Nach oben
    Online-Banking (auch E-Banking genannt) ist eine moderne und bequeme Art, seine Rechnungen per Computer zu bezahlen. Dazu benötigen Sie einen Online-Vertrag mit Ihrer Bank und Zugangsdaten. Vorteil des Online-Bankings: Sie haben rund um die Uhr Zugriff auf Ihr Konto und bezahlen weniger oder gar keine Spesen.

    Wichtig zu wissen: Nutzen Sie Online-Banking nur, wenn Ihr Computer vor Missbrauch und Viren ausreichend geschützt ist (aktualisiertes Betriebssystem, Firewall, Antivirus-Software etc.), und halten Sie sich strikt an die Bestimmungen Ihrer Bank.

    Weitere Informationen:
    Melde- und Analysestelle Informationssicherung MELANI des Bundes
    Hinweise zur Internet-Sicherheit, verfasst von PostFinance
    Was kann ich gegen Übergewicht tun?Nach oben
    Übergewicht ist in der heutigen Zeit sehr verbreitet und Ursache von vielen gesundheitlichen und sozialen Problemen. Bluthochdruck, Herz-Kreislauferkrankungen, Diabetes, eingeschränkte Bewegungsmöglichkeiten und möglicherweise entsprechende Ausgrenzungen sind nur einige.

    Das andere Extrem geht dabei in der öffentlichen Wahrnehmung meist unter: Auch in unserer Wohlstandsgesellschaft sind viele Menschen untergewichtig oder mangelernährt. Die Ursachen und Symptome von Untergewicht oder Mangelernährung sind vielfältig. Besonders häufig betroffen sind Jugendliche (Essstörungen) und ältere Menschen.

    Wenn Sie unter Über- oder Untergewicht leiden, sollten Sie Ihre Ernährungsgewohnheiten überprüfen (siehe ausgewogene Ernährung). Sie können dafür auch Ihren Hausarzt um Hilfe bitten oder eine Ernährungsberatung in Anspruch nehmen.

    Das Kantonsspital bietet Ernährungsberatung an oder leitet Sie an entsprechende Stellen weiter. Erkundigen Sie sich, ob die Krankenkasse die Kosten dieser Beratung übernimmt.

    Für die Ernährung von Säuglingen und Kleinkindern gibt es spezielle Beratungen, Kurse und Broschüren mit Tipps für Eltern im Bereich Ernährung und Bewegung in div. Sprachen
    Was kann ich tun, damit mein Kind «nein» zu Alkohol und Drogen sagen kannNach oben
    Alle Jugendlichen können früher oder später in Situationen geraten, in denen ihnen Alkohol oder Drogen angeboten werden. Da ist es wichtig, dass sie den Mut haben, nein zu sagen.

    Sie können es von klein auf darin unterstützen. Nehmen Sie sich Zeit, um mit ihm zu plaudern und ihm zuzuhören. Wenn ein Kind spürt, dass es von den Erwachsenen in seinen Gefühlen und Gedanken geachtet und respektiert wird, gibt ihm das Selbstvertrauen. So kann es sich auch in schwierigen Situationen besser behaupten und selber schützen.

    Achten Sie auch darauf, dass Ihr Kind von klein auf viele Möglichkeiten hat, um aktiv und kreativ zu sein. Dann wird es auch später eigene Ideen haben, was es mit seiner freien Zeit anfangen kann.
    Mit kleinen Kindern über die Gefahr von Drogen zu sprechen, bringt nichts. Im Gegenteil, das kann sie sogar eher neugierig machen. Wenn die Kinder grösser werden, lohnt es sich aber, mit ihnen über die Schädlichkeit von Tabak, Alkohol und Drogen zu sprechen: Sachliche Informationen bringen dabei mehr als Drohungen oder «Predigten».

    Für Fragen im Zusammenhang mit Sucht und Drogen können Sie sich an die Suchtberatung Region Wil wenden, Sie erhalten dort kostenlos Beratung.
    Was kann ich tun, damit sich mein Abfallsack nicht so schnell füllt, und wo kann ich den unterschiedlichen Abfall entsorgen?Nach oben
    Um die Umwelt zu schonen und um Gebühren zu sparen, sollte man möglichst versuchen, wenig Abfall zu produzieren. Auf Folgendes sollte dabei geachtet werden:
    • Vermeiden: Es gibt viele Möglichkeiten, wie Abfall eingespart werden kann. Nehmen Sie zum Beispiel für den Einkauf die eigene Einkaufstasche mit. Füllen Sie wiederauffüllbare Verpackungen auf (Eierschachteln, Pflegeprodukte, Putzmittel etc).
    • Trennen und Sammeln: Wählen Sie Verpackungen, die gesammelt und wieder rezykliert werden können (Papier, Karton, Glas, PET, weisse Milchverpackungen statt z.B. Tetrapackungen oder Alu).
    • Entsorgen: Einige Abfälle werden regelmässig vor der Haustüre abgeholt, andere Materialien können zu öffentlichen Sammelstellen gebracht und gratis abgegeben werden. Einige Verpackungen oder kaputte Geräte können direkt im Laden zurückgegeben werden.
    Was kann ich tun, wenn es mit der Schwangerschaft nicht klappt?Nach oben
    Es kann sein, dass Sie und Ihr Partner sich Kinder wünschen, aber es klappt nicht mit der Schwangerschaft. Da verschiedene Faktoren die Ursache sein können, lohnt sich eine ärztliche Beratung oder ein Gang zur Fachstelle Familienplanung, Schwangerschaft und Sexualität.

    Fast jedes fünfte Paar bleibt ungewollt kinderlos. Aus verschiedenen Gründen wünschen sich heute Frauen und Männer zu einem späteren Zeitpunkt Kinder. Neben physischen und psychischen Beeinträchtigungen kann auch das höhere Alter beider Partner dazu beitragen, dass es mit der Schwangerschaft nicht sofort klappt. Weitere Informationen zum Thema finden Sie auch unter: http://www.swissmom.ch/kinderwunsch/ und http://www.kinderlos.ch/
    Was kann ich tun, wenn ich an einer Sucht leide?Nach oben
    Rauchen, Arbeiten oder Essen: Sucht kann in verschiedenen Formen auftreten. Menschen können nach Drogen, Alkohol, Nikotin oder Medikamenten süchtig werden. Esssucht oder Spielsucht dürfen ebenfalls nicht unterschätzt werden.

    Häufig versuchen Menschen, alleine von ihrer Abhängigkeit loszukommen. Dies gelingt leider nicht immer. Bei der Suchtberatung der Region Wil können Sie gemeinsam mit Fachpersonen nach neuen Lösungen suchen. Sie helfen Ihnen, Ihr Verhalten zu ändern und bei Bedarf erhalten Sie Hilfe beim Finden von Entzugs- und Therapieplätzen.

    Viele Abhängigkeiten laufen im Versteckten ab. Angehörige nehmen manchmal davon lange nichts wahr. Und wenn Familienmitglieder oder Freudinnen bzw. Freunde ein Suchtverhalten feststellen, getrauen sie sich manchmal nicht, darüber zu sprechen. Auch da können die Beratungsstellen und Fachpersonen weiterhelfen.

    Bei «SUCHT | SCHWEIZ» erhalten Sie auch Informationen und können Ihre Fragen direkt stellen.
    Was kann ich tun, wenn ich einen Konflikt mit der Lehrerin oder dem Lehrer habe?Nach oben
    Suchen Sie zunächst das Gespräch mit der Lehrperson. Falls nötig, nehmen Sie einen Übersetzer oder eine Übersetzerin mit. Wenn das Gespräch nichts bringt, können Sie sich an die Schulleitung wenden. Hilfe und Beratung bekommen sie auch bei der Schulsozialarbeit des Schulhauses, welche der Schweigepflicht untersteht.
    Was kann ich tun, wenn ich keine Lehrstelle finde?Nach oben
    Für Jugendliche, die keine Lehrstelle gefunden haben, gibt es Übergangslösungen, so genannte Brückenangebote, wie zum Beispiel das Berufsvorbereitungsjahr, die Vorlehre oder Integrationskurse. Erkundigen Sie sich bei der Lehrperson oder beim Berufsinformationszentrum (BIZ), was für Angebote es in der Umgebung gibt.
    Was kann ich tun, wenn ich meine Probleme oder Krankheiten nicht auf Deutsch erklären kann?Nach oben
    Die richtige gegenseitige Verständigung ist sehr wichtig, damit Sie auch wirklich die nötige und richtige Behandlung bei der Ärztin bzw. beim Arzt, im Spital oder auf dem Sozialdienst erhalten. Oftmals werden die Familienmitglieder für Übersetzungen beigezogen. Es ist nicht empfehlenswert, wenn Familienmitglieder übersetzen.

    Einige grössere Krankenhäuser haben einen eigenen Übersetzungsdienst, denn sie sind verpflichtet, dass alle Patientinnen und Patienten gut Bescheid wissen. Fragen Sie also unbedingt nach, wenn Ihnen nicht automatisch jemand angeboten wird. Zusätzlich gibt es interkulturelle Übersetzerinnen oder Übersetzer, welche abgesehen von der Sprache auch unterschiedliche Wahrnehmungen, Wertvorstellungen und Bedeutungen erklären können.

    Im Internet findet sich eine Übersicht über die lokalen Vermittlungsstellen zu interkultureller Übersetzung in der Schweiz. Im Kanton St. Gallen gibt es Verdi – den kantonalen Vermittlungsdienst für interkulturelle Übersetzungen. Ein nationaler Übersetzungsdienst bietet telefonische Übersetzung an. Oft gibt es eine Möglichkeit, dass der Übersetzungsdienst für Sie selber kostenlos ist. Fragen Sie im Spital oder bei Ihrer Ärztin oder Ihrem Arzt nach.
    Was kann ich tun, wenn ich psychische Probleme habe?Nach oben
    Zur Gesundheit zählt auch das psychische und geistige Wohlbefinden, nicht nur der Körper selbst. Die meisten Menschen befinden sich im Laufe Ihres Lebens in einer schwierigen persönlichen oder familiären Situation. Oder vielleicht leiden sie an regelmässigen Angstzuständen, an ständiger Traurigkeit, Aggressionen oder Depressionen. In solchen Fällen kann es sein, dass die Unterstützung der Mitmenschen nicht mehr ausreicht und dass professionelle Hilfe nötig ist.

    Wenden Sie sich wieder zuerst an Ihre Hausärztin bzw. Ihren Hausarzt. Sie können Ihnen bestimmt eine entsprechende Beratungsstelle, eine Psychiaterin bzw. einen Psychiater,eine Psychotherapeutin bzw. einen Psychotherapeuten oder eine Psychologin angeben. Diese Unterstützung kann dazu beitragen, dass Sie in Ihrem gewohnten Alltag nicht behindert werden und besser mit der Belastung umgehen können.

    Es gibt eine Broschüre mit Adressen von fremdsprachigen Psychotherapeutin und Psychotherapeuten.

    In Bern und in Zürich gibt es ein Ambulatorium für Folter- und Kriegsopfer, wo fachliche Hilfe angeboten wird.

    Alle Beratenden und psychologischen Fachleute sind an die Schweigepflicht gebunden und dürfen keine Informationen von Ihnen weitergeben.
    Für Kinder gibt es kostenlose Begleitung beim Schulpsychologischen Dienst des Kantons St. Gallen. Hier können Sie sich melden, wenn Ihr Kind zum Beispiel in seinem Umfeld Mobbing erlebt oder wenn es in der Schule Schwierigkeiten hat. Es gibt für Kinder auch den Kinder- und Jugendpsychiatrischen Dienst. Dort werden schwergewichtig persönliche Schwierigkeiten oder familiäre Probleme behandelt.
    Was kann ich tun, wenn ich Schulden habe?Nach oben
    Wer Schulden gemacht hat, sollte sich Hilfe bei einer professionellen Schuldenberatung (siehe Links) holen. Die Schuldenberatung hilft Ihnen zunächst, einen Überblick über Ihre finanzielle Situation zu gewinnen. Auf dieser Basis erarbeitet man mit Ihnen dann ein Budget für die Schuldensanierung. Die Beratenden nehmen auch mit jenen Leuten Kontakt auf, denen Sie Geld schulden (Gläubigerinnen und Gläubiger). Diese werden ersucht, die Schulden während der Abklärungsphase zu stunden (spätere Bezahlung offener Rechnungen, Ratenzahlungen).

    Die Sozialen Dienste der Stadt Wil bieten für Wilerinnen und Wiler unentgeltliche Budget- und Schuldenberatung an.

    Weitere Informationen
    Schuldenberatung der CARITAS (mehrsprachig)
    Schuldenberatung
    Beratungsstellen der Schuldenberatung Schweiz
    Angebote der Berner Schuldenberatung
    Was kann ich tun, wenn mein Kind nicht auf uns hört?Nach oben
    In allen Familien kommt es manchmal vor, dass die Kinder nicht auf die Eltern hören. Es ist gut, wenn Sie darauf reagieren. Aber was immer es war, zeigen Sie Ihrem Kind, dass Sie es als Mensch achten. Sätze wie «Du bist wirklich nichts wert!» zerstören sein Vertrauen in sich selber. Auch Schläge und leere Drohungen sind keine Erziehungsmittel. In der Schweiz ist Gewalt gegenüber Kindern und in der Familie strafbar.

    Zeigen Sie ruhig Ihren Ärger, aber sprechen Sie nicht lange auf Ihr Kind ein. Bei langen Predigten schalten die Kinder und Jugendlichen bald einmal ab und hören gar nicht mehr richtig zu. Ein klares «Ich will nicht, dass du das machst! Hast du das verstanden?» bringt mehr. Erinnern Sie an die vereinbarten Abmachungen und Regeln. Sagen Sie auch, was die Konsequenzen sind, wenn die Regeln gebrochen werden. Das Kind darf vielleicht ein paar Tage lang nicht fernsehen oder der Jugendliche darf am nächsten Samstag nicht in den Ausgang.

    Natürlich werden sie sich über solche Konsequenzen ärgern. Lassen Sie sich dadurch nicht unter Druck setzen. Denken Sie daran: Klare Regeln geben Ihrem Kind Halt und Orientierung. Ihre Tochter, ihr Sohn wird immer wieder auf Regeln stossen, sei das in der Schule, im Verkehr, in der Arbeitswelt oder in der Freizeit.
    Was kann ich unternehmen, wenn ich mit einer Arztbehandlung nicht zufrieden bin?Nach oben
    Jede kantonale Ärztegesellschaft hat eine Ombudsperson, die berät, abklärt, schlichtet und vermittelt bei Problemen zwischen Patientin Patient - Ärztin / Arzt, Patientin / Patient - Spital sowie Patientin Patient – Versicherungsträger.

    Bei vermuteten Verstössen gegen das FMH-Standesrecht kann sich die Patientin bzw. der Patient an die zuständige Standeskommission wenden. Die grösseren öffentlichen Spitäler führen zudem je eine eigene Stelle für Patientinnen - und Patientenbeschwerden.

    Patientinnen bzw. Patienten können sich mit ihren Beschwerden auch an den Kantonsärztlichen Dienst bzw. die kantonale Gesundheitsdirektion wenden. Je nach Kanton gibt es besondere Schlichtungs- oder Untersuchungsgremien, an welche die Gesundheitsdirektion verweisen wird.
    Was kostet die Krankenkasse?Nach oben
    Die Krankenkassen verlangen unterschiedlich hohe Beiträge für ihre Dienstleistungen. Die Prämie, die Sie monatlich oder halbjährlich zahlen, ist von folgenden Faktoren abhängig:
    • Der gewählten Krankenkasse: Die Krankenkassen stehen zueinander im Wettbewerb und haben unterschiedliche Prämien. Dies gilt für die Grundversicherung, deren Leistungen gesetzlich festgelegt sind. Gross ist der Wettbewerb vor allem bei den Zusatzversicherungen.
    • Ihrem Wohnort: Die Prämien sind je nach Kanton und Ort unterschiedlich. Wenn Sie umziehen, kann sich ein Wechsel der Krankenkasse finanziell lohnen.
    • Dem gewählten Versicherungsmodell: Es gibt verschiedene Versicherungsmodelle. Wer auf die freie Ärztinnen - bzw. Arztwahl verzichtet und z.B. zuerst zu Hausärztin bzw. zum Hausarzt geht oder sich telefonisch beraten lässt, bezahlt eine kleinere Prämie. Die alternativen Versicherungsmodelle sind je nach Kasse unterschiedlich.
    • Der gewählten Franchise: Den Betrag, den Sie zuerst selber an die Arztkosten zahlen müssen, bezeichnet man als Franchise. Die minimale Franchise beträgt für Erwachsene ab 19 Jahren 300 Franken. Bei Kindern unter 18 Jahren gibt es keine obligatorische Franchise. Wenn Sie eine höhere Franchise wählen (also beim ersten Arztbesuch pro Jahr höhere Kosten selber bezahlen), erhalten Sie eine tiefere Prämie. Sie haben aber ein höheres Risiko, bei Krankheit mehr (und mehr auf einmal) zu bezahlen als bei einer tieferen Franchise.
    • Ihrem Einkommen: Wenn Ihr Jahreseinkommen einen bestimmten Betrag unterschreitet, haben Sie Anspruch auf die so genannte Prämienverbilligung.

    Der Kanton übernimmt dann einen Teil der Kosten Ihrer Krankenkasse. Hierfür müssen Sie die Anmeldung für die individuelle Prämienverbilligung ausfüllen. Beachten Sie die Frist zur Einreichung des Antrags für Prämienverbilligung. Beachten Sie, dass die Grenzen für das Jahreseinkommen von Kanton zu Kanton unterschiedlich hoch sind. Es lohnt sich, wenn Sie das abklären, weil Sie auf diese Weise Kosten sparen können.
    Die Krankenversicherung ist eine «Sozialversicherung». Je mehr Leistungen bezogen werden, desto höher werden die Prämien für die Versicherten.
    Was mache ich mit alten Möbeln?Nach oben
    Gut erhaltene Möbel können im Brockenhaus abgegeben werden. Am besten fragen Sie an, ob sie am Möbelstück interessiert sind, bevor Sie es bringen. Waren Sie schon einmal in einem Brockenhaus? Dort finden Sie oft gut erhaltene und seltene Stücke zu sehr tiefen Preisen.

    Möbel, welche in den Abfall gehören, können Sie mit dem Sperrgut entsorgen .Sperrgut sind Abfälle, die wegen ihrer Form und Grösse nicht der ordentlichen Abfallabfuhr übergeben werden können. Für brennbares Sperrgut müssen ZAB-Gebührenmarken benützt werden. Lose Materialien gut bündeln und Sperrgut so zerlegen, dass es ohne Probleme verladen werden kann.
    • Kleinsperrgut bis 15 kg/Stück (maximale Grösse: 40 x 60 x 150 cm) Fr. 6.00
    • Grobsperrgut bis 35 kg/Stück (maximale Länge 150 cm) Fr.12.00

    Abfall selber anliefern: Private können Sperrgut oder Bauschutt direkt in die KVA Bazenheid bringen. Für Direkteinlieferungen wird eine Mindestgebühr von Fr. 16.00 verrechnet. Es gelten folgende Öffnungszeiten:

    • Montag bis Freitag 07.30 – 11.30 Uhr und 13.30 – 17.00 Uhr
    • jeden Samstag 08.00 – 11.00 Uhr
    Was mache ich mit Küchenabfällen?Nach oben
    Viel Abfall gibt auch das tägliche Kochen. Das meiste davon können Sie sammeln und dem Biomüll abgeben. In den Biomüll gehören unter anderem:
    • Rüstabfälle (Schalen von Obst und Gemüse),
    • verdorbene Früchte und Gemüse,
    • Fleisch und Fisch,
    • zerkleinerte Eierschalen,
    • Tee und Kaffee (mit Beutel, aber ohne Verpackung),
    • Gartenabfälle
    • Katzenstreu
    • Kleintiermist
    • Schnittblumen und Topfpflanzen
    • alte Blumenerde

    Diese Abfälle werden in einem speziellen Eimer mit Marke gesammelt und der Bioabfuhr übergeben. Diese kommt von Mitte März bis Mitte November wöchentlich vorbei, die übrige Zeit alle zwei Wochen. Die Marken für die Eimer können Sie bei der Stadtkasse kaufen oder am Onlineschalter beziehen.
    Was mache ich, wenn mein Kind krank ist?Nach oben
    Wenn das Kind krank ist, muss die Kindergärtnerin von den Eltern direkt informiert werden. Rufen Sie vor Unterrichtsbeginn im Kindergarten an. Die Telefonnummer finden Sie auf der Telefonliste (Telefonkette), die Sie von der Kindergärtnerin erhalten. Sie haben das Recht, als Vater oder Mutter während drei Tagen beim kranken Kind zuhause zu bleiben und in dieser Zeit am Arbeitsplatz zu fehlen. Fragen Sie Ihren Arbeitgeber.
    Was macht der Schulpsychologische Dienst?Nach oben
    Der Schulpsychologische Dienst (SPD) berät Lehrpersonen und Eltern, wenn ein Kind in der Schule Schwierigkeiten hat. Manche Kinder haben schlechte Noten und sind überfordert. Andere sind unterfordert und langweilen sich in der Schule. Wieder andere können sich schlecht konzentrieren oder sind unruhig im Unterricht.

    Die Schulpsychologin oder der Schulpsychologe führt Gespräche mit dem Kind und mit den Eltern. Es können für die Abklärungen auch Tests durchgeführt werden. Aufgrund der Resultate wird die Schulpsychologin oder der Schulpsychologe Vorschläge machen, wie dem Kind am besten geholfen werden kann.
    Die Schulpsychologin oder der Schulpsychologe kann geeignete Unterstützungs-Massnahmen oder auch die Versetzung in einen anderen Schultypus vorschlagen. Manchmal berät er auch einfach die Lehrperson, wie sie das Kind besser unterstützen und fördern kann.
    Was muss ich bei der Wohnungsabgabe beachten?Nach oben
    Beim Auszug wird die Wohnung von Mieterin/ Mieter und Vermieterin/ Vermieter genau kontrolliert (siehe Frage 5). In der Regel muss sie so abgegeben werden, wie sie angetroffen wurde. Sie sind für die Reinigung verantwortlich. Es gibt auch Putzinstitute, die das übernehmen. Für Tapeten, Teppiche oder Parkettböden etc. gibt es Listen mit der allgemeinen Lebensdauer, die berücksichtigt werden muss.

    Auf der Internetseite der Stadt Wil finden Sie eine Checkliste für die Wohnungsübergabe (falls  die Vermieterin, der Vermieter keine andere Liste abgibt). Grosse und kleine Schäden werden im Austrittsprotokoll festgehalten. Vor dem Unterschreiben sollte die/ der Mietende genau verstanden haben, was im Protokoll steht. Denn mit seiner Unterschrift verpflichtet er sich, die Kosten für die im Protokoll aufgeführten Reparaturen zu übernehmen.
    Was muss ich im Notfall tun? Wann rufe ich den Krankenwagen (die Ambulanz)?Nach oben
    Falls es zeitlich möglich ist, versuchen Sie bitte immer zuerst Ihrer Hausärztin bzw. Ihren Hausarzt zu kontaktieren. Die Hausärztin bzw. Hausarzt kennt Ihre Vorgeschichte am besten. Falls Sie ihn nicht erreichen können, melden Sie sich bei der Kantonalen Notrufzentrale (Sanitätsnotruf). Die Notrufzentrale sorgt dafür, dass Sie unverzüglich Hilfe erhalten.
    Was prägt das kulturelle Leben in der Schweiz?Nach oben
    Das Schweizer Kulturleben ist geprägt durch die Mehrsprachigkeit und die geografische Lage des Landes im Zentrum Europas. Dies führt zu einer Vielfalt an Strömungen und Einflüssen in Literatur, Kunst, Architektur, Musik und Brauchtum. Das kulturelle Schaffen der verschiedenen Landesteile wird dabei von den jeweils benachbarten Ländern wesentlich mitgeprägt. Mehr zum Thema Kultur in der Stadt Wil erfahren Sie hier.
    Was sind die wichtigsten Rohstoffe der Schweiz?Nach oben
    Die Schweiz gilt als rohstoffarmes Land. Wasser ist einer der wichtigsten Rohstoffe der Schweiz. Es dient nicht nur zur Versorgung mit Trinkwasser, sondern spielt auch für die Stromproduktion eine sehr wichtige Rolle. Etwas mehr als die Hälfte des Stroms wird in der Schweiz mit Wasserkraftwerken erzeugt. Dank ihren über 1500 Seen, unzähligen Bächen und Flüssen sowie Gletschern verfügt die Schweiz über grosse Wasservorkommen und gilt als Wasserreservoir Europas. Sechs Prozent der Süsswasservorräte des Kontinents lagern in den Schweizer Alpen. Der übermässige Wasserkonsum und die Klimaerwärmung, die zum Schmelzen der Gletscher führt, können die langfristige Versorgung mit sauberem Trinkwasser jedoch gefährden. Zahlreiche Projekte beschäftigen sich deshalb mit dem Schutz und Erhalt der bestehenden Wasserressourcen.
    Was sind Kleinklassen, Einführungsklassen und Eingliederungsklassen?Nach oben
    In den Kleinklassen hat es weniger Kinder pro Klasse als in den Regelklassen, so dass sich die Lehrerin oder der Lehrer dem einzelnen Kind mehr widmen kann. Die Lehrpersonen, welche in den Kleinklassen unterrichten, verfügen über eine zusätzliche Ausbildung und können das einzelne Kind besser unterstützen und individuell auf dessen Bedürfnisse eingehen.

    In Wil gibt es drei Arten von Kleinklassen. Es sind dies:
    • die Einführungsklasse für Kinder, die noch nicht bereit sind, dem Unterricht der 1. Klasse zu folgen. In der Einführungsklasse wird der Schulstoff der 1. Klasse auf zwei Jahre verteilt.
    • die Kleinklasse für Kinder mit Schwierigkeiten im Lern-, Leistungs- oder Sozialbereich. In Wil gibt es Kleinklassen vom zweiten bis zum neunten Schuljahr.
    • die Eingliederungsklasse für Kinder, die neu in der Schweiz sind und noch kein Deutsch können. In Wil werden zwei Eingliederungsklassen für fremdsprachige Kinder geführt: eine auf der Primarstufe (Tonhalleschulhaus) und eine auf der Oberstufe (Sonnenhof).
    Was sind unsere Pflichten in Bezug auf die Schule?Nach oben
    Für Eltern besteht eine Mitwirkungspflicht. Die Eltern sind verantwortlich, dass ihre Kinder pünktlich zur Schule gehen und dass sie zuhause einen ruhigen Platz für die Hausaufgaben haben. Sie müssen auch darauf achten, dass die Kinder genügend schlafen und am Morgen vor der Schule frühstücken. Wenn die Kinder krank sind, müssen Sie die Lehrperson unbedingt vor Unterrichtsbeginn informieren (Telefonliste). Sie haben die Erziehungspflicht. Achten Sie auf eine gute Freizeitgestaltung, dass Ihr Kind nicht zu lange vor dem TV oder PC sitzt, dies alles hilft dem Kind, sich in der Schule gut zu konzentrieren und den Schulstoff gut zu verarbeiten.

    Es ist wichtig, dass Sie Kontakt zur Lehrerin oder zum Lehrer halten und dass Sie an Elternveranstaltungen in der Schule teilnehmen.
    Was sind unsere Rechte als Eltern in Bezug auf die Schule?Nach oben
    Die Eltern werden von der Lehrperson im dritten Quartal über die Leistungen und das Verhalten Ihres Kindes in der Schule informiert. Bei Bedarf dürfen Sie auch früher ein Elterngespräch verlangen. Einmal im Jahr ist ein Schulbesuchstag. Sie dürfen aber jederzeit einen Schulbesuch machen. Melden Sie sich vorgängig bei der Lehrperson an. Sie haben das Recht auf Mitsprache bei Entscheiden über die Zuteilung Ihres Kindes. Gegen Entscheide des Schulrats über die Zuteilung des Kindes zu einem bestimmten Schultypus können Sie Rekurs erheben.
    Was sollte ich beachten, wenn ich mit dem Velo unterwegs bin?Nach oben
    Um im Strassenverkehr Velo zu fahren, ist zwar keine Prüfung und auch kein spezieller Ausweis erforderlich. Trotzdem gelten die Verkehrsvorschriften, über die auch Velofahrerinnen und Velofahrer Bescheid wissen müssen.

    Sicherheit im Strassenverkehr ist auch für Velofahrerinnen und Velofahrer ein wichtiges Thema. Achten Sie darauf, dass sich Ihr Velo stets in einem fahrtüchtigen Zustand befindet – gut eingestellte Bremsen, Scheinwerfer und Rücklicht, ausreichend aufgepumpte Reifen etc. Und benützen Sie wenn immer möglich einen Velohelm, der Ihren Kopf bei einem Sturz schützt.

    Wer sein Velo am Bahnhof oder bei anderen Veloabstellplätzen deponiert, sollte ein gutes Veloschloss verwenden. Sie verringern so die Gefahr, dass Ihr Velo gestohlen wird. In der Schweiz gibt es auch zahlreiche Velostationen, die vom Personal bedient und überwacht werden.
    Was sollte ich über Aufenthaltsbewilligungen wissen?Nach oben
    Wer während seines Aufenthalts in der Schweiz arbeitet oder sich länger als drei Monate hier aufhält, benötigt eine Aufenthaltsbewilligung. Diese wird von den kantonalen Migrationsämtern erteilt. Im Kanton St. Gallen ist das St. Galler Migrationsamt zuständig für die Aufenthaltsbewilligungen und Niederlassungsbewilligungen. Für Migrantinnen und Migranten aus Staaten der Europäischen Union und der Freihandelsassoziation gelten andere Aufenthaltsbewilligungen als für Menschen, die aus anderen Staaten stammen.
    Was sollte ich über Kleinkredite wissen?Nach oben
    Bei finanziellen Problemen werden schnell Kleinkredite aufgenommen. Klein- oder Privatkredite sind teuer, denn die Banken können bis zu 15 Prozent Jahreszins verlangen. Die Angebote an Kleinkrediten sind sehr unterschiedlich. Es lohnt sich, sie sehr genau zu vergleichen und die Kosten durchzurechnen, bevor man sich entscheidet. Prüfen Sie auch Alternativen: Ein Darlehen von Verwandten oder aus dem Freundeskreis kann einiges günstiger sein. Oder Sie entscheiden sich fürs Sparen und tätigen einen Kauf erst, wenn Sie es sich leisten können. Das ist am günstigsten und sorgt erst noch für viel Vorfreude.

    Weitere Informationen des Online-Vergleichsdienstes Comparis zum Vergleich von Kleinkrediten.
    Was sollte in einer schriftlichen Bewerbung enthalten sein?Nach oben
    Hier finden Sie allgemeine wertvolle Bewerbungstipps.

    Eine schriftliche Bewerbung umfasst in der Regel folgende Unterlagen:
    • Brief: Er erklärt, warum Sie sich genau für diese Stelle interessieren und welche speziellen Fähigkeiten Sie für diese Arbeitsstelle haben.
    • Lebenslauf: Er gibt den Arbeitgebenden Informationen über Ihre persönlichen Verhältnisse, Ausbildungen, Berufserfahrungen und Sprachkenntnisse.
    • Anhang: Er enthält Kopien von früheren Arbeitszeugnissen, Diplomen, Praktikabestätigungen oder Weiterbildungsausweisen (niemals die Originale verschicken!).
    • Ein Foto ist freiwillig, wenn es nicht im Inserat verlangt wird. In der Regel werden alle Dokumente am Computer ausgedruckt. Viele Firmen legen Wert darauf, dass die Bewerbung in ein Dossier (Plastikmäppchen oder Kartonmappe) gelegt wird. Verwenden sie für die Bewerbung ein A4-Couvert oder bringen Sie es gleich selber vorbei.

    Viele Personen lassen sich von Beratungsstellen, Hilfswerken oder im Kollegenkreis beraten, das lohnt sich. Kostenlose Unterstützung erhalten Sie beim RAV (Regionale Arbeitsvermittlung). Falls Sie Probleme haben, sich auf Deutsch zu verständigen, suchen Sie Unterstützung. Auch im Internet finden Sie gute Tipps, zum Beispiel auf der Website der Arbeitslosenversicherung oder bei der Berufsberatung.
    Was steht in meiner Krankenakte?Nach oben
    Sie können nicht nur bei der Ärztin bzw. beim Arzt, sondern auch beim Krankenhaus Einsicht in Ihre Krankenakte verlangen. Darin sind die wichtigsten Daten Ihrer Behandlung dokumentiert. Das umfasst zum Beispiel vorgenommene Untersuchungen und die dazu verwendeten Geräte, Diagnosen, verordnete Medikamente und die Entwicklung der Krankheit. Auch der Verlauf von Operationen muss genau festgehalten werden. Diese Informationen werden streng vertraulich behandelt. Das gilt auch gegenüber Angehörigen und anderen Ärztinnen bzw. Ärzten, die nicht in die Behandlung einbezogen sind. Nur Sie können die Ärztin oder den Arzt dieser Schweigepflicht befreien.

    Informationen über Ihre weiteren Rechte als Patient bzw. Patientin erhalten Sie aus der Broschüre die Patientenrechte im Überblick.
    Was versteht man unter einem Verein?Nach oben
    Als Verein bezeichnet man den Zusammenschluss einer Gruppe von Personen, die ein gemeinsames Ziel verfolgen will.

    Alle Personen, die in der Schweiz leben, haben das Recht, einen Verein zu gründen oder Vereinsmitglied zu werden. Man nennt das die Vereinigungsfreiheit, welche in der Bundesverfassung (Grundgesetz des Staats) garantiert ist.

    Vitamin B: Der Verein von A bis Z
    Gesetzliche Bestimmungen über Vereine
    Was versteht man unter Freiwilligenarbeit?Nach oben
    Rund ein Viertel der Wohnbevölkerung in der Schweiz beteiligt sich an institutionalisierten freiwilligen Arbeitseinsätzen. Sie verrichten also freiwillig Arbeiten im Dienste der Gesellschaft und verlangen dafür keine Bezahlung. Man nennt das Freiwilligenarbeit.

    Die Arbeitseinsätze werden von Vereinen, wohltätigen, politischen oder öffentlichen Körperschaften organisiert. Freiwilligenarbeit findet man in den Bereichen wie Kultur, Umwelt, Sport, Politik, in der Nachbarschaftshilfe, in sozialen, kirchlichen und vielen weiteren Bereichen unserer Gesellschaft.

    Wil ist nur Wil, weil sich viele Menschen freiwillig engagieren: in Vereinen, in der Nachbarschaft, in der Kultur, im sozialen Bereich. Ohne die gratis und oft im Verborgenen geleisteten unzähligen Stunden wären Städte wie Wil langweilig und anonym. Der Einsatz dieser Stunden ist unbezahlbar. Als kleine Wertschätzung der Stadt Wil an die Freiwilligen findet unter dem Namen freiWILlig regelmässig ein Dankesanlass statt. Vereine und ehrenamtlich tätige Organisationen werden jeweils schriftlich eingeladen.

    swissworld: Weitere Informationen zur Freiwilligenarbeit

    Studie: Informationen zum freiwilligen Engagement in der Schweiz
    Was versteht man unter informeller Bildung?Nach oben
    Man unterscheidet zwischen formeller und informeller Bildung. Zur formellen Bildung gehören Weiterbildungen, bei denen es einen bestimmten Abschluss gibt, zum Beispiel einen Ausweis, ein Zertifikat oder ein Diplom. Wenn Sie einen Bildungsabschluss aus dem Ausland haben, können Sie ihn hier anerkennen lassen. Informelle Bildung hingegen meint Fähigkeiten, die Sie sich persönlich aneignen, also ohne Kurs oder offizielle Ausbildung. Das kann in der Hausarbeit geschehen, im Beruf beim Durchführen von Aufgaben, in der Familie oder in der ehrenamtlichen Freiwilligenarbeit. In der Schweiz ist unbestritten, dass solche Fähigkeiten auch wichtige Qualifikationen für das Arbeitsleben darstellen. Es gibt deshalb Bemühungen, diese Fähigkeiten anerkennen zu lassen.
    Was versteht man unter Integration?Nach oben
    Integration bedeutet die Herstellung von Chancengleichheit und Teilnahme für die gesamte Bevölkerung: Migrantinnen und Migranten sollen dieselben Chancen haben, am wirtschaftlichen, gesellschaftlichen und sozialen Leben in der Schweiz teilhaben zu können. Integration ist ein gegenseitiger Prozess, an welchem die ganze Bevölkerung beteiligt ist. Integration setzt die Offenheit der hier wohnhaften Bevölkerung und ein Klima der Anerkennung voraus. Diskriminierende Hindernisse müssen abgebaut werden. Von den Migrantinnen und Migranten wird verlangt, dass sie sich um ihre Integration bemühen und Regeln und Gesetze einhalten. Ziel der Integration ist das friedliche Zusammenleben aller in der Schweiz lebenden Personen. Grundlage bilden dabei die Werte der Bundesverfassung und der gegenseitigen Achtung und Toleranz.

    Weitere Informationen zu Integration finden Sie hier:
    Bundesamt für Migration
    ch.ch - das Schweizer Portal
    Kanton St. Gallen
    Welche Angebote gibt es für Kinder mit einer anderen Muttersprache oder Religion?Nach oben
    Für Kinder, die während der Schulzeit neu in die Schweiz einreisen, gibt es die Eingliederungsklasse für Fremdsprachige. In dieser Klasse erhalten sie während eines halben oder ganzen Jahres intensiven Deutschunterricht in der neuen Heimat als Unterstützung für die schulische Integration. Je nach Lernfortschritten erfolgt die Teilintegration in eine Regelklasse nach etwa einem halben Jahr oder nach einem Jahr. Die Schülerinnen und Schüler sollen nach etwa zwei Jahren nur noch die Regelklasse besuchen.

    Kinder, die noch Mühe mit der deutschen Sprache haben, können den Unterricht «Deutsch als Zweitsprache» besuchen. Dieser Zusatzunterricht ist kostenlos. In der Regel wird er für ein bis zwei Jahre besucht. In besonderen Fällen ist eine Verlängerung möglich. Sprechen Sie mit den Lehrkräften Ihres Kindes. Die Bewilligung für diese Zusatzförderung erteilt die Schulleitung.

    Der Besuch der «Kurse in heimatlicher Sprache und Kultur» ist freiwillig, wenn solche Kurse angeboten werden. Informationen zu diesen Kursen erhalten Sie beim Konsulat oder bei der Botschaft Ihres Herkunftslandes. Die Noten, die das Kind in diesem Kurs erhält, können im Zeugnis eingetragen werden. Je besser ein Kind seine Muttersprache spricht, desto einfacher fällt ihm das Lernen der deutschen Sprache.

    In Wil können die Kinder an zwei frei gewählten Halbtagen im Jahr (zum Beispiel an hohen religiösen Feiertagen der Herkunftskultur) vom Schulbesuch befreit werden. Der Antrag für einen schulfreien Halbtag ist frühzeitig an die Lehrperson zu richten.

    Der allgemeine Religionsunterricht, in dem über alle Weltreligionen gesprochen wird, ist für alle Schülerinnen und Schüler obligatorisch. Der Unterricht in christlicher Religion wird zum Teil von den Schulen und zum Teil von den Kirchen angeboten. Wer nicht der christlichen Religion angehört, kann auf Gesuch der Eltern von diesem Unterricht dispensiert werden. In der Oberstufe muss als Ersatz der Ethikunterricht besucht werden. Fragen Sie bei der Lehrerin, beim Lehrer oder bei der Schulleitung nach.
    Welche Angebote gibt es für Kinder?Nach oben
    Schulärztlicher Dienst: Kinder und Jugendliche werden in regelmässigen Abständen von der Schulärztin oder vom Schularzt  untersucht und geimpft. Damit können gesundheitliche Störungen frühzeitig erkannt und behandelt werden. Diese Untersuchungen finden im Kindergarten, im fünften und achten/neunten Schuljahr statt. Sie sind für die Eltern kostenlos. Die Eltern können die Untersuchungen auch, jedoch auf eigene Kosten, bei einer Ärztin oder einem Arzt ihrer Wahl durchführen lassen. Im ersten Kindergartenjahr erfolgt ein augenärztlicher Reihenuntersuch. Dieser Sehtest wird von Orthoptistinnen bzw. Orthoptisten der Augenklinik des Kantonsspitals St. Gallen durchgeführt.
    Schulzahnarzt bzw. Zahnarzt und Schulzahnpflege: Beim zahnärztlichen Untersuch werden die Zähne der Kinder einmal jährlich von einer Zahnärztin oder einem Zahnarzt  untersucht. Der zahnärztliche Untersuch ist in der Stadt Wil für alle Schülerinnen und Schüler — vom Kindergarten bis und mit neunten Schuljahr — obligatorisch. Die Eltern wählen die Schulzahnärztin bzw. den Schulzahnarzt. Die Kosten für die jährliche Gebissuntersuchung werden von den Schulen der Stadt Wil bezahlt. An die Zahnbehandlungskosten richtet die Schule Beiträge aus, welche die sozialen und wirtschaftlichen Verhältnisse der Eltern berücksichtigen. Für die Höhe des Beitrags ist die Steuerkraft der Eltern massgebend.

    In der Schweiz kommt auch der Zahnprophylaxe-Dienst in den Klassen vorbei und zeigt den Kindern im Unterricht, wie man die Zähne sorgfältig putzt.
    Hier können Sie übrigens eine Broschüre zum Thema «Gesunde Milchzähne» auf verschiedene Sprachen bestellen.

    Schulpsychologischer Dienst: Diese Einrichtung kann bei schulischen oder psychischen Problemen Ihres Kinds und bei erzieherischen Fragestellungen beigezogen werden. Die Beratungen sind kostenlos.

    Das sind verschiedene Angebote der Volksschule. Natürlich gibt es auch private Ärztinnen und Ärzte ( Kinderärztinnen und Kinderärzte), die sich auf Kinderkrankheiten spezialisiert haben.
    Welche Aufgaben hat ein Spital?Nach oben
    Das Wort Spital bedeutet das gleiche wie Krankenhaus. In dieser Einrichtung gibt es unterschiedliche ärztliche und pflegerische Hilfeleistungen. Dort können Krankheiten, Leiden oder körperliche Schäden festgestellt, geheilt oder gelindert werden. Das spielt während des ganzen Lebens eine Rolle; deshalb gehören auch Geburtshilfe und Sterbebegleitung zu den Aufgaben eines Krankenhauses.

    Es gibt unterschiedliche Arten von Spitälern. Viele Kantone verfügen über eigene öffentliche Spitäler, wie z.B. das Akutspital Wil. Ins Spital werden Sie in erster Linie von der Ärztin bzw. vom Arzt überwiesen, wenn Sie keine Spezialklinik benötigen. Es gibt auch Einrichtungen oder Kliniken in Ihrer Region, die sich auf bestimmte Krankheiten und Behandlungen spezialisiert haben. Sie sind teilweise privat geführt, also nicht-staatlich.
    Welche Bedeutung haben Vereine in der Schweiz?Nach oben
    In der Schweiz zählt man rund 80'000 Vereine. Es gibt sehr kleine Vereine mit nur wenigen Mitgliedern, andere wiederum sind sehr gross wie etwa der Touring Club Schweiz mit seinen über 1,6 Millionen Mitgliedern. Vereine spielen im gesellschaftlichen und politischen Leben der Schweiz eine bedeutende Rolle. So nehmen sie wichtige Aufgaben wahr und sind Ausdruck einer aktiven und vielseitig engagierten Gesellschaft. Ein grosser Teil der Wohnbevölkerung ist Mitglied in einem Verein.

    Knapp die Hälfte der Vereine ist im Sport aktiv. So gibt es Fussball-Clubs, Turnvereine und viele andere mehr. Auch in den Bereichen Kultur und Künste, Freizeit, Gesundheit oder Quartiere engagieren sich zahlreiche Vereine. Die Liste lässt sich beliebig verlängern.14 Prozent aller Vereine sind im Sozialwesen tätig – von der kleinen Selbsthilfegruppe bis zu Wohnheimen. Auch Mieter-, Berufs- und Wirtschaftsverbände sowie politische Parteien haben oft die Rechtsform eines Vereins. (Quelle der Zahlen: Universität Freiburg, 2010).
    Welche Beratungsangebote gibt es für ältere Menschen in Wil?Nach oben
    Das Informations- und Beratungsangebot der Pro Senectute Wil und Toggenburg ist spezifisch auf Seniorinnen und Senioren ausgerichtet. Sie ist Gesprächspartnerin bei folgenden Themen: Finanzen, Wohnen, Gesundheit, Recht und Lebensgestaltung.

    Wichtige Anlaufstelle für alle Fragen und Anliegen rund um das Thema Alter ist die Infostelle der Thurvita AG. Sie erhalten Auskunft und Hilfe zu den Themenkreisen: Mahlzeitendienst, Pflege zu Hause, stationäre Pflege, Sozialversicherungen, Administratives, Finanzen, Wohnsituation.

    Eine Kontaktstelle für Alzheimer / Demenz ist die Schweizerische Alzheimervereinigung St.Gallen/Appenzell. Bei der Pro Senectute Wil und Toggenburg können Sie Beratung und Vermittlung erhalten. Für Angehörige von an Demenz erkrankten Personen gibt es Gesprächsgruppen und einen Entlastungsdienst.

    Das Spital Wil bietet Diabetesberatungen für ambulante und stationäre Patientinnen und Patienten an.

    An die Fachstelle Integration der Stadt Wil können Sie sich wenden, wenn Sie Fragen und Anliegen haben, die den Bereich Alter und Migration / Integration betreffen.
    Welche Brückenangebote gibt es?Nach oben
    Öffentliche Brückenangebote richten sich an lern- und leistungswillige Jugendliche, denen am Ende der obligatorischen Schule wesentliche Voraussetzungen für den Übertritt in eine Lehre, Attestausbildung oder Anlehre fehlen.

    Aufgrund der unterschiedlichen Bedürfnisse der Jugendlichen bietet der Kanton St. Gallen neu drei sich gegenseitig ergänzende Brückenangebotstypen an:
    • Das Berufsvorbereitungsjahr ist ein schulisches Zwischenjahr zur Unterstützung bei der Berufswahl, zur Eignungsabklärung und fachlichen Vorbereitung auf das angestrebte Berufsziel.
    • Die Vorlehre ein kombiniertes Angebot mit Praktikum und ergänzendem schulischem Unterricht während ein bis zwei Tagen.
    • Der Integrationskurs ist ein Angebot für fremdsprachige Jugendliche mit ungenügenden Deutschkenntnissen oder anderen Schwierigkeiten, welche den Einstieg in die Arbeitswelt erschweren. Dazu gehören auch die Motivationssemester.

    Fragen Sie im Berufsinformationszentrum(BIZ) oder die Lehrperson, wann und wie Sie ihr Kind für ein öffentliches Brückenangebot anmelden können und wie hoch genau die Kosten sind. Die Eltern können beim Schulrat noch während der Dauer des neunten Schuljahrs - also spätestens bis Ende Juli - ein schriftliches Gesuch um einen Kostenbeitrag einreichen.
    Welche Dienstleistungen erbringen Banken und Postfinance?Nach oben
    Eine Bank ist ein Unternehmen, das Finanzdienstleistungen erbringt. In der Schweiz gibt es über 300 Banken mit rund 3500 Geschäftsstellen. Finanzdienstleistungen erbringt auch die PostFinance, ein Geschäftsbereich der schweizerischen Post.

    Die drei Hauptaufgaben einer Bank sind:
    1. Zahlungsverkehr: Online-Banking, Bank- und Kreditkarten, Geldwechsel, Reisezahlmittel
    2. Wertschriften und Vermögensverwaltung: Sparen, Vorsorge, Handeln mit Wertpapieren, Finanz- und Steuerberatung, Vermietung von Tresorfächern
    3. Kapital- und Kreditvermittlung: Kredite, Hypotheken

    Weitere Informationen:
    Übersicht Schweizer Banken
    PostFinance
    Welche formellen Anliegen sollte ich in Zusammenhang mit der Geburt beachten?Nach oben
    Vor der Geburt Ihres Kindes müssen Sie folgende Punkte klären:
    • Bereiten Sie die Dokumente vor, die man zur Registrierung der Geburt Ihres Kindes brauchen wird. Diese Dokumente bringt die Mutter beim Eintritt ins Spital/Geburtshaus mit.
    • Suchen Sie den passenden Vornamen für Ihr Kind aus. Im Spital erwartet man, dass Sie bei der Geburt den Vornamen schon wissen. Falls Sie zu Hause gebären, muss man den Vornamen innerhalb von drei Tagen nach der Geburt den Behörden mitteilen.
    • Versichern Sie Ihr Baby bereits vor seiner Geburt bei der Krankenkasse. Dadurch müssen Sie keinen Gesundheitsfragebogen ausfüllen und Ihr Kind ist von Anfang an versichert.
    • Mehr zur Thema «Geburt» und «Baby» erfahren Sie unter www.swissmom.ch.

    Weitere wichtige oder nützliche Punkte:
    • Seit 2005 gibt es in der Schweiz eine Mutterschaftsversicherung. Erwerbstätige Mütter erhalten nach der Geburt während 14 Wochen 80 Prozent des durchschnittlichen Lohns vor der Geburt (bis maximal 172 Franken pro Tag). Die Ferien werden nicht verkürzt, weil der Schwangerschaftsurlaub als Arbeitszeit gilt. Erkundigen Sie sich bei Ihrer Arbeitgeberin bzw. Ihrem Arbeitgeber.
    • Mehr zum Mutterschutz finden Sie im Internet. Bitte beachten Sie auch, dass Schutzmassnahmen am Arbeitsplatz zugunsten des ungeborenen Kindes notwendig sein können.
    • In der Schweiz besteht generell keine gesetzliche Festlegung eines Vaterschaftsurlaubs, in manchen Unternehmen (Migros, SBB usw.) gibt es jedoch einen Vaterschaftsurlaub.
    Falls die Eltern miteinander nicht verheiratet sind, so muss das Kindsverhältnis – die rechtliche Vaterschaft – zwischen Kind und Vater durch einen Rechtsakt (Vaterschaftsanerkennung) geklärt werden. Sie werden ausserdem nach der Geburt von der Vormundschaftsbehörde kontaktiert, weil erwartet wird, dass der Vater einen Unterhaltsvertrag mit dem anerkannten Kind abschliesst.
    Welche Freizeitangebote für Kinder und Jugendliche gibt es in Wil?Nach oben
    Im Jugendzentrum gibt es zahlreiche Angebote für Jugendliche.
    Welche Freizeitangebote gibt es für Seniorinnen und Senioren in Wil?Nach oben
    Die vielfältigen Aktivitäten der Pro Senectute Wil und Toggenburg sind speziell auf die Bedürfnisse von Seniorinnen und Senioren zugeschnitten. Hier gibt es verschiedene Gruppen, um gemeinsam Sport zu treiben, sich kulturell und kreativ zu betätigen oder zum geselligen Beisammensein, aber auch Sprach- und Computerkurse.

    Weiteren sportlichen Aktivitäten können Sie hier nachgehen:
    KTV Wil Frauen
    STV Wil Frauen
    KTV Wil Männer
    STV Wil Männer

    Anlässe und Veranstaltungen können Sie hier besuchen:
    Evangelische Kirchgemeinde Wil
    Katholische Kirchgemeinde Wil
    Alterszentrum Sonnenhof
    Pflegezentrum Fürstenau
    Club der Älteren
    Forum CVP 60+ Wil - Untertoggenburg
    Jahrgängerverein 1926-1930 Männer
    Jahrgängerverein 1931-1935 Männer
    Jahrgängerverein 1931-1935 Frauen
    Jahrgängerverein 1936-1940 Männer
    Jahrgängerverein 1936-1940 Frauen
    Jahrgängerverein 1941-1945 Männer
    Jahrgängerverein 1941-1945 Frauen
    Jahrgängerverein 1946-1950 Männer
    Jahrgängerverein 1946-1950 Frauen
    Verband für Seniorenfragen Fürstenland, Uzwil und Umgebung

    Öffentliche Caféterias gibt es im:
    Pflegezentrum Fürstenau
    Spital Wil
    Alterszentrum Sonnenhof
    Psychiatrische Klinik
    Welche günstigen Angebote gibt es im öffentlichen Verkehr?Nach oben
    Der öffentliche Verkehr ist in der Schweiz sehr gut ausgebaut. Mit Zug, Bus oder Tram kommen Sie beinahe überall hin. Auch in der Region und der Stadt Wil kann es sich lohnen, für das gesamte Verkehrsnetz ein Abonnement (Abo) zu kaufen, anstatt für jede Fahrt einzeln zu bezahlen. Erkundigen Sie sich auf der Seite des Tarif-Verbunds Ostwind oder beim Busbetreiber WilMobil über die Möglichkeiten.

    Nützlich ist auch das Halbtax-Abonnement der SBB (Schweizerische Bundesbahnen). Damit erhalten Sie Billette (Fahrkarten) für die Bahn zum halben Preis. Dies gilt auch für die meisten Privatbahnen, zahlreiche Bergbahnen, Postautos und für viele Schifffahrtslinien. Mit dem Halbtax-Abo bezahlen Sie zudem für Tram und Bus in den meisten Städten und Agglomerationen nur einen reduzierten Tarif.

    In Begleitung fahren Kinder bis sechs Jahre in allen öffentlichen Verkehrsmitteln kostenlos. Kinder und Jugendliche im Alter von sechs bis 16 Jahre bezahlen nur den halben Fahrpreis. Sehr praktisch ist die Juniorkarte, sie kostet 30 Franken pro Jahr. In Begleitung der Eltern oder Grosseltern mit gültigen Fahrausweis, können die Kinder weiterhin kostenlos fahren.

    In der Stadt Wil stehen eine gewisse Anzahl vergünstigte Gemeinde-Tageskarten für den öffentlichen Verkehr zur Verfügung. Damit kann man einen Tag lang in der ganzen Schweiz auf allen öffentlichen Netzen reisen. Diese Tageskarten sind sehr beliebt. Melden Sie sich deshalb schon früh auf der Gemeinde oder reservieren Sie Ihre Tageskarte online, wenn Sie an einem bestimmten Tag eine solche Karte benutzen möchten. Wenn Sie regelmässig eine Strecke fahren, erkundigen Sie sich am Bahnschalter über günstige Angebote.
    Welche Integrationsangebote gibt es in der Stadt Wil?Nach oben
    Der Stadt Wil ist es ein Anliegen, eine Heimat für alle in der Stadt Wil lebenden Menschen zu sein. Das Zusammenleben der schweizerischen und der zugewanderten Bevölkerung gelingt nicht automatisch; es muss gestaltet werden und setzt das Bemühen aller voraus. Das Integrationsleitbild der Stadt Wil «Zusammenleben in Wil» ist Grundlage und Richtschnur für eine erfolgreiche gemeinsame Zukunft.

    Wenn Sie Fragen haben zur Integration, können Sie sich an die Fachstelle Integration der Stadt Wil wenden. Sie informiert und berät bei migrationsspezifischen Fragen und gibt Auskunft über Deutschkurse und Integrationsprojekte in der Stadt und Region Wil.

    Die Stadt Wil veranstaltet einmal im Jahr einen Willkommensanlass für alle Bewohnerinnen und Bewohner, die neu in die Stadt Wil gezogen sind. Sie werden dazu persönlich eingeladen. Behördenvertreterinnen und -vertreter stellen dabei die Gemeinde und ihre Einrichtungen vor. Und man lernt bei einem Rundgang durch den Ort die Sehenswürdigkeiten kennen. Dies ist eine gute Gelegenheit, neue Kontakte zu knüpfen.

    Die Stadt Wil bietet zusätzlich Informationsveranstaltungen an. An den Veranstaltungen informieren Sie Fachpersonen über wichtige Themen wie das Bildungssystem, Arbeit, das Gesundheitswesen und das politische System. An Staatskundekursen lernen Migrantinnen und Migranten auch, wie der schweizerische Staat aufgebaut ist und wie das politische Leben funktioniert. Diese Kurse sind in erster Linie für Ausländerinnen und Ausländer gedacht, welche das Schweizer Bürgerrecht erwerben wollen; sie können aber von allen besucht werden.

    Die Fachstelle Integration der Stadt Wil ist Ansprechpartnerin für Privatpersonen, Institutionen und Behörden bei Fragen zur Integration.
    Welche Kinderbetreuungsangebote gibt es in der Stadt Wil?Nach oben
    Für Kinder ab drei Monaten stehen in der Stadt Wil diverse Angebote der familienergänzenden Betreuung zur Verfügung. Was die stundenweise, Halbtags- oder Ganztags- Betreuung kostet, sehen Sie auf den Seiten der verschiedenen Angebote.
    Welche Konsequenzen kann eine Überschuldung haben?Nach oben
    Wer immer wieder mehr Geld ausgibt als er verdient, unüberlegt Kleinkredite aufnimmt oder Waren auf Abzahlung kauft, ohne sich Gedanken über die Finanzierung zu machen, landet früher oder später in der Überschuldung. Überschuldet ist jemand dann, wenn er auf absehbare Zeit nicht mehr in der Lage ist, seine finanziellen Verpflichtungen zu erfüllen. Rechnungen bleiben unbezahlt, man erhält Mahnungen und wird betrieben. Ohne professionelle Hilfe (siehe Frage 8) kommen die Betroffenen kaum mehr aus dieser Situation heraus.

    Eine massive Überschuldung kann dazu führen, dass die Aufenthaltsbewilligung nicht verlängert wird.
    Welche Kosten gehören zur monatlichen Miete?Nach oben
    Zuerst einmal kostet die Wohnung den monatlichen Mietzins, der im Mietvertrag abgemacht wurde. Dazu muss zusätzlich mit folgenden Kosten gerechnet werden:
    • Nebenkosten (z.B. Heizung, Wasser, Hauswartin bzw. Hauswart, Kabelfernsehen), welche im Vertrag «akonto», das heisst als Anzahlung, festgehalten sind. Diese Kosten werden jährlich abgerechnet.
    • Für den Strom (oder das Gas), der privat in der Wohnung verbraucht wird, stellen die Technischen Betriebe Wil vierteljährlich eine Rechnung.
    • Telefonanschlüsse und Kabelfernsehen werden ebenfalls separat verrechnet.
    • Bei Bedarf kommen noch die Kosten für die Garage oder den Parkplatz dazu.
    Welche Möglichkeiten bieten sich nach der Mittelschule?Nach oben
    Schülerinnen und Schüler, die eine Mittelschule mit Maturabschluss besucht haben, können an einer Universität, an der Eidgenössische Technische Hochschule (ETH) oder an einer Fachhochschule studieren.
    Welche Möglichkeiten gibt es für meine Kinder, die deutsche Sprache zu lernen?Nach oben
    Kinder, die eine Spielgruppe besuchen, verbessern ihre Sprachkenntnisse und sammeln wichtige Erfahrungen für den Kindergarten. Besonders bei Kindern, für die Deutsch eine Fremdsprache ist, ist der Besuch der Spielgruppe für ihren späteren schulischen Erfolg hilfreich und wichtig.

    Für Kinder, die während der Schulzeit neu in die Schweiz einreisen, gibt es in der Stadt Wil eine Eingliederungsklasse. Der Besuch des Unterrichts in heimatlicher Sprache und Kultur (HSK) ist freiwillig, wird aber empfohlen.
    Welche Noten gibt es in der Schule des Kantons St. Gallen?Nach oben
    Es gibt Noten von 1 bis 6. Die Noten bedeuten: 1 = sehr schwach 4 = genügend
    2 = schwach 5 = gut
    3 = ungenügend 6 = sehr gut

    Im Zeugnis können auch halbe Noten stehen, zum Beispiel 4-5 oder 5-6.

    Im Kindergarten und in der 1, Klasse gibt es keine Noten, aber dafür zwei Elterngespräche mit mündlichen Rückmeldungen. Das erste Zeugnis wird Ende des zweiten Schuljahres ausgeteilt, danach bekommt jedes Kind zweimal im Jahr ein Zeugnis (Ende des 1. Semesters und Ende des 2. Semesters).

    Wenn Kinder sehr fleissig sind und interessiert mitarbeiten, können sie im Bereich Arbeitshaltung eine 6 erhalten. Das ist ein sehr positives Zeichen. Bei schlechter Arbeitshaltung oder wenn die Hausaufgaben oft nicht gemacht werden, erhalten die Kinder dort eine schlechte Note. Normalerweise steht im Bereich Arbeitshaltung keine Note, das bedeutet eine normale, also weder besonders gute noch besonders schlechte Arbeitshaltung.
    Welche Parteien gibt es in der Schweiz?Nach oben
    Die Schweiz ist ein Mehrparteienstaat. Die vier grössten Parteien im Land sind im Bundesrat (Landesregierung) vertreten (alphabetische Reihenfolge):
    • Christlichdemokratische Volkspartei (CVP)
    • Freisinnig-Demokratische Partei. Die Liberalen (FDP)
    • Schweizerische Volkspartei (SVP)
    • Sozialdemokratische Partei (SP)

    Es gibt noch weitere Parteien im Land. Weil keine Partei über die absolute Mehrheit verfügt, geht es in der schweizerischen Politik stets darum, mehrheitsfähige Kompromisse zu finden.
    Welche politischen Mitbestimmungsrechte haben Ausländer?Nach oben
    Die meisten Instrumente der politischen Mitsprache in der Schweiz erfordern das Bürgerrecht. Einige Kantone haben aber das Wahl- und Stimmrecht für Ausländerinnen und Ausländer auf Gemeinde- oder Kantonsebene eingeführt. Gemeinden dieser Kantone haben also die Berechtigung, diese Rechte ihrer ausländischen Wohnbevölkerung anzubieten oder auch nicht.

    In den Kantonen Neuenburg und Jura kennt man solche Rechte auf kommunaler und kantonaler Ebene, in den Kantonen Freiburg, Genf und Waadt auf kommunaler Ebene. Auch Gemeinden der Kantone Appenzell Ausserrhoden und Graubünden können das Ausländerstimmrecht für kommunale Angelegenheiten einführen.
    Es gibt für Ausländerinnen und Ausländer weitere Möglichkeiten, sich politisch zu engagieren. So haben sie das Recht, Petitionen zu lancieren oder zu unterzeichnen. Das Ausländerstimmrecht kennt man zudem in einem grossen Teil der öffentlich-rechtlichen Kirchgemeinden in der Schweiz. Und es gibt fast überall die Möglichkeit, sich in Kommissionen, Interessenverbänden und Vereinen zu engagieren. Damit lässt sich auf lokaler Ebene, also beispielsweise im Quartier oder in der Gemeinde, einiges bewirken.
    Welche Produkte muss ich in den Laden zurückbringen?Nach oben
    Auch PET- und Milchflaschen aus Plastik müssen Sie separat sammeln. Man kann sie allerdings nicht in die öffentlichen Sammelstellen bringen. In den Geschäften, wo Sie sie gekauft haben, gibt es beim Eingang spezielle Behälter, wo man sie einwerfen kann. Es gibt noch weitere Abfälle, die Sie unbedingt zurückbringen müssen:
    • Chemikalien, Gifte und Sonderabfälle (Farben, Lacke, Verdünner, Laugen, Pflanzenschutzmittel, Putzmittel, Klebstoffe, Fotochemie etc, auch abzugeben an Giftsammelstelle, Flawilerstrasse 39, Wil
    • Elektroschrott inkl. Kühl-, Klima- und Kochgeräte (Geräte aus Haushalt, Büro, Informatik, Unterhaltung und Freizeit (Bau-, Garten- und Hobbygeräte)
    • Kunststoffe und Sagex (Verpackungsmaterial und Flüssigkeitsgebinde)
    • Lampen (Ständer-, Hänge-, Wand-, Tisch-, Solarlampen, Spots, Halogenscheinwerfer und Lichterketten, Energiesparlampen und Leuchtstoffröhren)
    • Medikamente (Medizinal-Produkte sowie Fieberthermometer in die Apotheke zurückbringen oder an Medikamenten-Sammelstellen abgeben: Bahnhof, Bergholz, Bleicheplatz, Rotschürstrasse, Parkplatz Rudenzburg und Werkhofstrasse)

    Im Abfallkalender der Stadt Wil sehen Sie, wohin Sie diese Abfälle bringen müssen.
    Welche Religionen gibt es in der Schweiz?Nach oben
    Das Christentum ist die am weitesten verbreitete Religion im Land, vornehmlich vertreten durch die römisch-katholische und die protestantische Kirche. In den einzelnen Kantonen dominiert jeweils eine der beiden Konfessionen. Im Jahr 2000 waren rund 42 Prozent der Bevölkerung katholisch und etwa 35 Prozent protestantisch. Doch es gibt noch weitere Glaubensrichtungen in der Schweiz: 4,3 Prozent der Wohnbevölkerung sind Muslime, 2,2 Prozent orthodoxe und andere Christen sowie etwa ein Prozent Hindus, Buddhisten und Juden.

    In den letzten Jahren sind jedoch viele Menschen aus den Kirchen ausgetreten. Entsprechend hat die Zahl der Konfessionslosen deutlich zugenommen. Im Jahr 2000 lag der Anteil der Menschen ohne Konfession bereits bei elf Prozent; heute dürfte dieser vermutlich noch grösser sein (Quelle: Bundesamt für Statistik, Stand 2000).
    Welche Schulfächer werden in Wil unterrichtet?Nach oben
    Der kantonale Lehrplan gibt vor, welche Schulfächer in Wil unterrichtet werden. Es sind dies: Deutsch, Englisch (ab der 3. Klasse) und Französisch (ab der 5. Klasse), Mathematik, Räume und Zeiten, Mensch und Umwelt, Sport (Turnen und Schwimmen), Musik, Zeichnen, Hauswirtschaft sowie Handarbeit und Werken. Zum Schulprogramm kann auch Religion, Lebenskunde sowie Individuum und Gemeinschaft gehören. Viele Lehrpersonen führen regelmässig Besprechungen mit der ganzen Klasse. In der Oberstufe gibt es verschiedene Wahlfächer und Wahlpflichtfächer.

    Zusätzliche Informationen zum Lehrplan finden Sie hier.

    Wenn Ihr Kind den Musikunterricht besucht, wird auch das im Zeugnis eingetragen. Wenn ein Angebot besteht, ist der Besuch freiwillig. Die Note kann in Wil ins Zeugnis eingetragen werden.
    Welche Schulhäuser gibt es in Wil? Kann ich den Schulort für mein Kind selber wählen?Nach oben
    Wo sich die Schulhäuser in Wil befinden und weitere wichtige Informationen zu den einzelnen Schulen finden Sie auf der Internetseite der Schule. Ihr Kind wird durch den Schulrat in Absprache mit den zuständigen Schulleitungen einem Schulhaus zugeteilt. Grundsätzlich wird das Kind ins Quartierschulhaus eingeteilt, wenn es die Klassenzahlen zulassen. Bei der Klasseneinteilung strebt der Schulrat ausgeglichene Klassenbestände und eine gute soziale Durchmischung an. Die Klasseneinteilungen erfolgen in den Monaten Mai und Juni.

    Falls Sie mit der Zuteilung Ihres Kindes nicht einverstanden sind könne Sie beim Schulrat ein Umteilungsgesuch stellen.
    Welche Sprachen sprechen die Menschen in der Schweiz?Nach oben
    Die Mehrsprachigkeit ist eines der Merkmale der Schweiz. Es gibt vier offizielle Landes- und Amtssprachen: Deutsch, Französisch, Italienisch und Rätoromanisch. Wer in der Schweiz aufgewachsen ist, hat in der Schule zwei dieser Sprachen gelernt. Meistens wird im Alltag nur die Muttersprache benutzt. Die Sprachgruppen haben ein sehr unterschiedliches Gewicht:
    • 63 Prozent der Wohnbevölkerung sprechen Schweizerdeutsch als Muttersprache,
    • 20 Prozent Französisch,
    • sechseinhalb Prozent Italienisch (die in der Schweiz lebenden Migrantinnen und Migranten mitgezählt),
    • und ein halbes Prozent spricht Rätoromanisch.

    Die nicht-schweizerische Wohnbevölkerung trägt zusätzlich zur Sprachenvielfalt bei: neun Prozent sprechen eine andere Sprache als eine der vier Schweizer Landessprachen. (Quelle: Bundesamt für Statistik, Stand 2000). Die Sprachgrenzen verlaufen meistens – aber nicht immer – entlang von Kantonsgrenzen. So werden in 18 von 26 Kantonen hauptsächlich schweizerdeutsche Dialekte gesprochen. Vier Kantone sind französischsprachig und in drei Kantonen spricht man deutsch und französisch. Im Tessin sowie in südlichen Tälern des Kantons Graubünden ist italienisch die wichtigste Sprache. Graubünden ist der einzige dreisprachige Kanton: Man spricht deutsch, italienisch und fünf Varianten der rätoromanischen Sprache. Es gibt auch zwei offiziell zweisprachige Städte, nämlich Fribourg-Freiburg und Biel-Bienne.
    Welche Steuern kennt man in der Schweiz?Nach oben
    Jede Person, die in der Schweiz wohnt, arbeitet oder einkauft, kann steuerpflichtig werden. Die Steuer (Begriffserklärung) ist eine öffentliche Abgabe. Sie bildet die wichtigste Einnahmequelle des Staats und ermöglicht es ihm, seine Aufgaben zu erfüllen. Die Gelder, die der Staat mit den Steuern einnimmt, dienen dazu, dass wir uns einen handlungsfähigen Staat leisten können. Ein Staat, der eine gute Ausbildung ermöglicht, in Notlagen sozial absichert, Strassen baut, Sicherheit und unser Wohlbefinden gewährleistet. Für all diese Aufgaben braucht der Staat die Steuergelder.

    Man kennt in der Schweiz eine ganze Reihe von unterschiedlichen Steuern. Die direkten Steuern gehören zu den wichtigsten für den Staat: Einkommens- und Vermögenssteuer sowie Gewinn- und Kapitalsteuer. Grundsätzlich müssen Steuerpflichtige jedes Jahr eine Steuererklärung ausfüllen und über ihre Einkommens- und Vermögensverhältnisse Auskunft geben.

    Ausländische Staatsangehörige, die Aufenthalt oder Wohnsitz in der Schweiz haben und nicht im Besitz einer Niederlassungsbewilligung (C Bewilligung) sind, begleichen ihre Steuern nicht über das ordentliche Steuerveranlagungsverfahren, sondern in Form eines Quellensteuerabzugs. Die Arbeitgeberin beziehungsweise der Arbeitgeber berechnet die Steuern nach einer Tabelle der Kantonalen Steuerverwaltung, zieht sie vom Bruttolohn ab und überweist den Betrag der Steuerverwaltung.

    In der Stadt Wil ist das Steueramt für die direkten Steuern zuständig. Zusätzlich gibt es die indirekten Steuern. Zu ihnen gehören die Mehrwertsteuer, die Steuern für Tabak, die Hundesteuer, die kantonale Motorfahrzeugsteuer, die Lotteriesteuer und andere mehr. Je nach Steuerart werden sie von Gemeinden, Kantonen oder Bund erhoben.
    Welche Umgangsformen sind in der Schweiz verbreitet?Nach oben
    Ebenso wie in anderen Ländern gibt es auch in der Schweiz viele Verhaltensregeln und Umgangsformen. Sie zu kennen, erleichtert das Zusammenleben mit Schweizerinnen und Schweizern sehr.
    • Pünktlichkeit: Es wird erwartet, dass man pünktlich zu einem Treffen erscheint. Das gilt für die Berufswelt, Behörden und private Anlässe genau gleich. Wenn man merkt, dass man sich verspätet, ruft man an und teilt dies mit.
    • Begrüssung / Höflichkeit: In der Deutschschweiz reichen sich die Menschen zur Begrüssung die rechte Hand. Unter Freunden gibt man sich teils auch drei Küsschen auf die Wangen. Doch aufgepasst: Dies gilt nicht in jedem Fall. Am besten, man informiert sich, was in der eigenen Region üblich ist. Erwachsene Personen werden mit «Sie» angesprochen und mit dem Nachnamen, z.B. Herr Müller, Frau Meier. Wenn man sich besser kennt, häufig sieht oder Arbeitskollegin bzw. Arbeitskollege oder Nachbarin bzw. Nachbar ist, macht man «du-zis» und spricht sich mit dem Vornamen an.
    • Begegnung: Läuft man in einer kleinen Gemeinde an jemandem vorbei, so grüsst man sich mit «Grüezi» oder «Guten Tag» – selbst wenn man die Person nicht kennt. In Städten kommt dies nur sehr selten vor.
    • Besuch: Weil das Alltagsleben mit Beruf, Schule, Freizeit und anderen Verpflichtungen viel geplanter abläuft als in anderen Ländern, sind spontane Besuche eher schwierig. Am besten, man ruft vorher an und fragt, ob ein Besuch passt oder nicht. Vor dem Betreten der Wohnung erkundigt man sich, ob man die Schuhe ausziehen soll. Es ist nicht üblich, dass bei Besuchen Geschenke mitgebracht werden.
    • Einladung: Ist man aber zum Essen eingeladen, ist es ein beliebter Brauch, ein kleines Geschenk mitzubringen – etwa eine Flasche Wein, Schokolade, ein Dessert oder Blumen. Ansonsten ist es nicht üblich, dass man zu Essenszeiten auf Besuch geht.
    • Bei Tisch: Bevor man gemeinsam mit dem Essen beginnt, wünscht man sich einen guten Appetit. Wird Wein getrunken, erhebt man am Anfang das Glas. Man schaut sich dabei in die Augen, stösst die Gläser an und sagt «Prost» oder «Zum Wohl».
    • Gespräch am Telefon: Ruft man jemanden an, begrüsst man die Person zunächst und sagt seinen Namen. Erst dann beginnt das eigentliche Gespräch. Mittags wird nur im Notfall angerufen oder am Abend bis ca. 21.00 und später nur, wenn man sich gut kennt. Wenn man sich am Telefon meldet, sagt man immer zuerst seinen Namen.

    Diese Verhaltensweisen können nach Sprachregionen oder sozialen Gruppen unterschiedlich sein. Wenn Sie in einer Situation unsicher sind, fragen Sie am besten nach. Das entspannt die Situation und Sie kommen mit anderen Leuten ins Gespräch. Bitte erklären Sie je nach Situation Ihre Traditionen, damit gemeinsam ein Weg gefunden werden kann.
    Welche Vorsorgeuntersuchungen sollen Frauen und Männer regelmässig machen?Nach oben
    Für Frauen empfiehlt sich, dass sie sich einmal im Jahr vorsorglich von einer Gynäkologin oder einem Gynäkologen (Frauenärztin / Frauenarzt) untersuchen lassen. Einige Krankheiten, zum Beispiel Gebärmutterhalskrebs, können schon Jahre vor dem eigentlichen Ausbruch festgestellt werden. Auch bezüglich Brustkrebs-Vorsorge ist es ratsam, sich ab Anfang 30 regelmässig untersuchen zu lassen. ihren Frauenärztin oder Ihr Frauenarzt  zeigt Ihnen zudem, wie Sie sich selbst untersuchen können.

    Männer können sich bei spezifisch sexuellen Fragen und Problemen an eine Urologin bzw. einen Urologen wenden. Spätestens ab dem 50. Lebensjahr empfiehlt sich ausserdem eine jährliche Prostatauntersuchung. Bei dieser Untersuchung geht es hauptsächlich darum, ob die Prostata von einem Tumor befallen ist oder nicht.
    Welche Weiterbildungsmöglichkeiten gibt es nach der Lehre oder dem Studium?Nach oben
    Nach Abschluss der Berufslehre gibt es viele Weiterbildungsmöglichkeiten. Viele grössere Betriebe bieten ihren Angestellten interne Weiterbildungsmöglichkeiten an. Daneben gibt es sowohl private Institutionen wie auch öffentliche Fachhochschulen, die Ausbildungen in zahlreichen Berufsrichtungen anbieten. Die Bedingungen für die Aufnahme in eine Fachhochschule sind unterschiedlich. Informationen erhalten Sie unter anderem im Berufsinformationszentrum (BIZ).
    Welche weiteren Freizeitaktivitäten gibt es?Nach oben
    Welchen Abfall bringe ich zur Sammelstelle?Nach oben
    Bitte bringen Sie folgenden Abfall an die Sammelstellen der Stadt Wil:
    • Aluminium und Weissblech (Getränkedosen, Tuben (z.B. Senf), Verpackungen, Tiernahrungsschalen, Konservendosen, Joghurtdeckeli etc.)
    • Batterien (von Taschenlampen, Radios, Fotoapparaten, Uhren, Spielzeug)
    • Glas (Verpackungsglas: Flaschen, Glasgeschirr etc.)
    • Kleider, Textilien und Schuhe (sauber, nicht verschmutzte; Kleider in Säcken, Schuhe paarweise gebunden, keine Skischuhe, Inline-Skates und Rollschuhe)
    • Öl (Speise- und Frittieröle sowie Motorenöle)

    Nehmen Sie bitte Rücksicht auf die Anwohnenden und gehen Sie nur von Montag bis Samstag von 7 Uhr bis 20 Uhr zu den Sammelstellen. Andere Abfälle dürfen nicht deponiert werden an den Sammelstellen. Wer wild Abfälle irgendwo deponiert, kann bestraft werden.

    Informationen zu weiteren Gegenständen und Produkten finden Sie im Abfallkalender der Stadt Wil, welcher jeweils im Dezember in alle Haushalte versandt wird.

    Wenden Sie sich bei Fragen an Ihre Hauswartin bzw. Ihren Hauswart, an Nachbarinnen und Nachbarn oder direkt an die Stelle Betriebe und Entsorgung der Stadt Wil (Tel. 071 913 47 35).
    Welcher Abfall wird in Wil vor der Haustüre abgeholt?Nach oben
    Wann welcher Abfall in Ihrer Strasse abgeholt wird, finden Sie im Abfallkalender der Stadt Wil.
    • Kehricht: inklusive Klein und Grobsperrgut; wöchentlich
    • Bioabfuhr: Gartenabfälle, Speisereste, Rüstabfälle, Kleintiermist, Katzenstreu, usw.; keine Fremdmaterialien wie Plastik, Alufolie etc.; 42 x jährlich
    • Papier und Karton: Papier und Karton müssen getrennt zusammengebunden werden. Stellen Sie einfach die zusammengefalteten und geschnürten Zeitungen am jeweiligen Morgen auf das Trottoir. Dasselbe gilt auch für Karton; alle vier Wochen
    • Metall: Altmetall aller Art, z.B. Maschinenteile, Velos ohne Pneu usw.; zweimal jährlich
    Welches sind die wichtigsten Bürgerrechte?Nach oben
    In der Schweiz haben die Bürgerinnen und Bürger eine ganze Reihe von Möglichkeiten, um die Politik aktiv mitzugestalten. Dies betrifft alle Personen, die mindestens 18 Jahre alt und mündig sind und das Schweizer Staatsbürgerrecht besitzen. Die wichtigsten Bürgerrechte werden nachfolgend kurz erläutert.

    Wahlrecht: Alle vier Jahre wählen die Bürgerinnen und Bürger ihre Volksvertreterinnen bzw. Volksvertreter in die Parlamente. Sie bestimmen auch die Exekutiven von Kantonen und Gemeinden. Die Landesregierung hingegen wird nicht durch das Volk gewählt, sondern vom nationalen Parlament bestimmt.

    Stimmrecht: Bei Volksabstimmungen entscheiden die Stimmberechtigten mehrmals pro Jahr über Sachfragen oder Gesetze – auf lokaler, kantonaler und Bundesebene. In kleineren Gemeinden kennt man zudem die Gemeindeversammlung: Die Bürgerinnen und Bürger versammeln sich vor Ort, diskutieren über lokale Sachfragen und entscheiden darüber.

    Initiativ- und Referendumsrecht: Mittels einer Initiative haben die Bürgerinnen und Bürger die Möglichkeit, Änderungen in der Bundesverfassung zu verlangen. Und sie können mit einem Referendum erwirken, dass man Beschlüsse von Parlamenten im Nachhinein dem Volk zum definitiven Entscheid vorlegt. Damit eine Initiative oder ein Referendum möglich sind, braucht es allerdings eine bestimmte Anzahl von Stimmberechtigten, welche dies innerhalb einer vorgegebenen Frist mit ihrer Unterschrift so verlangen. Das letzte Wort hat dann das Volk bei der Abstimmung.

    Petitionsrecht: Es erlaubt allen Personen – also auch Ausländerinnen und Ausländern–, schriftlich formulierte Bitten, Anregungen und Beschwerden an Behörden zu richten. Diese sind zwar nicht verpflichtet, aufgrund einer Petition etwas zu unternehmen. Aber die Behörden müssen die Anliegen mindestens zur Kenntnis nehmen.
    Welches sind die wichtigsten Notfall-Nummern?Nach oben
    Bei einem Notfall erhalten Sie über folgende Nummern sofort Hilfe:
    • Sanitätsnotruf: 144
    • Feuerwehr-Notruf: 118
    • Polizei-Notruf: 117
    • Rettungsflugwacht Schweiz: 1414 oder Rega Ausland: +41 333 333 333. Die Rettungsflugwacht Rega transportiert verunfallte und kranke Menschen mit Helikoptern (z.B. bei Unfällen in den Bergen) oder mit Flugzeugen (z.B. bei Unfällen im Ausland). Bei der Rega kann man Mitglied werden, mit einem Jahresbeitrag ist man dort versichert.
    • Toxikologischer Notfalldienst: 145. Das Tox-Zentrum gibt rund um die Uhr (24 Stunden) gratis ärztliche Auskunft bei Vergiftungsfällen und Vergiftungsverdacht.
    • Die Dargebotene Hand: 143. Die Dargebotene Hand ist rund um die Uhr eine erste Anlaufstelle nicht nur für Menschen in schwierigen Lebenslagen, sondern auch für solche mit alltäglichen Sorgen – unabhängig von Alter, kultureller oder konfessioneller Zugehörigkeit.
    Halten Sie diese wichtigen Telefonnummern immer griffbereit beim Telefon.
    Welches sind die wichtigsten Wirtschaftszweige in der Schweiz?Nach oben
    Die Schweizer Wirtschaft zeichnet sich durch einen hohen Entwicklungsstand aus. Sie verdankt ihn dem liberalen Wirtschaftssystem, der politischen Stabilität und der engen Verflechtung mit dem Ausland. Und natürlich sind es die gut ausgebildeten Arbeitskräfte, die mit ihrer hochqualifizierten Arbeit wesentlich zum Erfolg beitragen. Laut der amerikanischen Zeitschrift «Fortune» gehörten 2010 insgesamt 15 Schweizer Unternehmen zu den 500 mächtigsten der Welt.

    Zu den wichtigsten Wirtschaftszweigen in der Schweiz zählen der Finanzsektor (Banken und Versicherungen) sowie der Gross- und Detailhandel. Aber auch die öffentliche Verwaltungsamt Sozialversicherungen weist einen ansehnlichen Anteil am Bruttoinlandprodukt auf. Im Jahr 2008 zählte man in der Schweiz über 310'000 marktwirtschaftliche Unternehmen. Gut drei Viertel sind im Dienstleistungssektor tätig. Über 99 Prozent aller Unternehmen in der Schweiz sind kleinere und mittlere Unternehmen (KMUs); das sind Unternehmen mit weniger als 250 Mitarbeitenden. Ungefähr 87 Prozent sind Mikro-Unternehmen, also solche mit weniger als zehn Mitarbeitenden. Zwei Drittel der Beschäftigten arbeiten in KMUs, ein Drittel in Grossunternehmen (Quelle: Bundesamt für Statistik, Stand 2008).
    Wen pflegen die Spitex-Dienste zu Hause?Nach oben
    Spitex-Mitarbeitende pflegen und betreuen hilfsbedürftige Menschen zu Hause bei Krankheit, Unfall, Behinderung/Gebrechlichkeit oder Mutterschaft. Eine Fachperson klärt jeweils den genauen Bedarf ab, bevor die Spitex-Betreuung beginnt. Sie können sich nicht selbst anmelden. Ein Arzt entscheidet über den Einsatz der Spitex. Die Krankenkassen übernehmen in der Regel nur einen Teil der Kosten. Jede Gemeinde in der Schweiz verfügt über eine zuständige Spitex-Organisation. Auch Wil hat einen eigenen Spitex-Dienst.Spitex-Mitarbeitende pflegen und betreuen hilfsbedürftige Menschen zu Hause bei Krankheit, Unfall, Behinderung/Gebrechlichkeit oder Mutterschaft. Eine Fachperson klärt jeweils den genauen Bedarf ab, bevor die Spitex-Betreuung beginnt. Sie können sich nicht selbst anmelden. Ein Arzt entscheidet über den Einsatz der Spitex. Die Krankenkassen übernehmen in der Regel nur einen Teil der Kosten. Jede Gemeinde in der Schweiz verfügt über eine zuständige Spitex-Organisation. Auch Wil hat einen eigenen Spitex-Dienst.

    Die Spitex bietet auch ergänzende Dienste an wie Essens- und Fahrdienst oder Vermietung von Hilfsmitteln wie zum Beispiel Krücken, Inhalationsgeräte oder Rollstühle. Weitere Informationen zu den Angeboten der Spitex Wil finden Sie auf ihrer Internetseite. Dieses Dokument gibt zudem Auskunft, welche Kosten die Krankenkassen übernehmen.
    Wer bekommt eine Arbeitsbewilligung?Nach oben
    Entscheidend für das Bewilligungsverfahren ist Ihre Staatsangehörigkeit. Auf der Internetseite des Kantons finden Sie die wichtigen Informationen zu den Arbeitsbewilligungen.
    Es gibt in der Schweiz zwei Grundsätze: Arbeitnehmende aus EU-/EFTA-Staaten haben es einfacher, Zutritt zum Arbeitsmarkt zu bekommen (Norwegen und Island gehören zur EFTA). Das verdankt sich dem Personenfreizügigkeitsabkommen mit der EU. Die Qualifikation, also der Grad der Ausbildung, ist weniger zentral. Für die Personen aus allen anderen Staaten (aus den so genannten «Drittstaaten») gibt es nur Zulassungen, wenn sie als dringend benötigte und gut qualifizierte Arbeitskräfte gelten. Warum diese Einschränkung? Der Schweizer Staat geht davon aus, dass solche Arbeitnehmende langfristig bessere berufliche und soziale Integrationschancen haben. Zudem entspricht das auch dem wirtschaftlichen Trend: weniger Massenverarbeitung, spezialisierte Industrie, mehr Dienstleistungen, mehr Expertenwissen.

    Weitere Informationen finden sich auch auf der Website des Bundesamtes für Migration oder beim Ausländeramt des Kantons St.Gallen.

    Personen mit Status F «Vorläufig Aufgenommene» haben seit anfangs 2006 vollständigen Zugang zum Arbeitsmarkt. Im Kanton St.Gallen unterstützen die REPAS-Stellen anerkannte Flüchtlinge und Vorläufig Aufgenommene bei der Arbeitssuche.

    Für die Erteilung von Arbeitsbewilligungen für ausländische Arbeitskräfte ist im Kanton St.Gallen die Abteilung Ausländer/Gewerbe im Amt für Wirtschaft zuständig. In dringenden Fällen können die Regionalen Arbeitsvermittlungszentren (RAV) provisorische Arbeitsbewilligungen für B- und F-Aufenthalterinnen und - Aufenthalter erteilen. Erkundigen Sie sich diesbezüglich bei Ihrem RAV.
    Wer betreut mein Kind, wenn ich zur Arbeit gehe?Nach oben
    Kinder müssen in der Schweiz betreut werden. Für Kinder bis zum Alter von etwa vier Jahren gibt es in Wil Kindertagesstätten und Kinderkrippen. Dort werden die Kleinen tagsüber von Fachpersonen betreut und gefördert. In der Regel können die Eltern wählen, ob sie ihr Kind jeden Tag, nur an einzelnen Tagen oder nur an Halbtagen in die Kinderkrippe bringen wollen.
    Wer bezahlt die anstehenden Reparaturen in der Wohnung?Nach oben
    Einfache Reparaturen muss die/ der Mietende selbst bezahlen, zum Beispiel das Ersetzen von Filtern im Dampfabzug oder von Duschschläuchen. Grosse Reparaturen müssen der Vermieterin bzw. dem Vermieter gemeldet werden. Ist die/ der Mietende nicht dafür verantwortlich, werden die Reparaturkosten von der Vermieterin/ dem Vermieter übernommen. Empfehlenswert ist der Abschluss einer Hausratversicherung und einer Haftpflichtversicherung.
    Wer hilft bei der Berufs- und Studienwahl?Nach oben
    Es gibt rund 200 Lehrberufe. Im Schulunterricht wird deshalb ab der 2. Oberstufe oft über die Berufswahl gesprochen. Es ist hilfreich und wichtig, dass ein Jugendlicher in das Berufsinformationszentrum (BIZ) geht. Dort gibt es Informationen über die verschiedenen Berufe, und man bekommt Unterstützung bei der Berufswahl. Die Jugendlichen erfahren auch, wo es noch offene Lehrstellen hat. Die Lehrerinnen und Lehrer informieren die Klasse oder führen einen Elternabend im BIZ durch. Die Beratungen im BIZ kosten nichts.

    So genannte «Schnupperlehren» sind ein guter Weg, um zu merken, ob einem ein Beruf wirklich gefällt. Solche Schnupperlehren dauern zwischen einem und sechs Tagen. Während dieser Zeit schaut auch der Betrieb, ob die oder der Jugendliche sich für diesen Beruf eignet und ob sie oder er in den Betrieb passt.

    Bezüglich Studienwahl können Sie sich ebenfalls beim BIZ melden oder direkt die gewünschte Fachhochschule oder Universität kontaktieren.
    Wer hilft mir bei Erziehungsfragen?Nach oben
    Mit Fragen, die Ihre Kinder betreffen, können Sie sich in Wil an die Sozialen Dienste wenden. Bei Fragen zu Kleinkindern gibt die Fachstelle Mobile Auskunft. Wenn Ihr Kind schulpflichtig ist, können Sie sich auch an die Schulsozialarbeit wenden. Haben Sie Fragen zu Jugendlichen, kann Ihnen die Jugendarbeit weiter helfen. Bei diesen Stellen erhalten Sie kostenlos Hilfe und Beratung.
    Wer und was ist bei einer Unfallversicherung versichert?Nach oben
    Alle in der Schweiz beschäftigten Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer sind gegen Unfall versichert.
    • Personen, die acht Stunden oder mehr pro Woche bei einem Arbeitgebenden beschäftigt sind, sind sowohl gegen Berufsunfälle als auch gegen so genannte Nichtberufsunfälle (Unfälle auf dem Arbeitsweg und in der Freizeit) versichert.
    • Personen, die weniger als acht Stunden pro Woche bei einem Arbeitgebenden beschäftigt sind, sind gegen Berufsunfälle sowie gegen Unfälle auf dem Arbeitsweg versichert. Für Unfälle in der Freizeit (z.B. im Haushalt) müssen Sie eine Unfallversicherung bei der Krankenkasse abschliessen.
    • Arbeitslose Personen, die Anspruch auf Arbeitslosenentschädigung haben, sind obligatorisch versichert.

    Nicht versichert sind nicht erwerbstätige Personen, z.B.
    • Hausfrauen und -männer
    • Kinder
    • Studentinnen und Studenten
    • Rentnerinnen und Rentner.
    • Ausgesteuerte Arbeitslose

    Diese Personen müssen eine Unfallversicherung bei der Krankenkasse abschliessen. Der Abschluss dieser Versicherung ist obligatorisch.
    Die Unfallversicherung übernimmt die Kosten für die ärztliche Behandlung nach einem Unfall. Ausserdem bezahlt sie bei vorübergehender Arbeitsunfähigkeit ein Taggeld (Lohnersatz) bzw. Rentenleistungen bei dauernder Erwerbsunfähigkeit und im Todesfall.
    Wer und was ist in einer Krankenkasse versichert?Nach oben
    Alle Menschen, die sich mehr als drei Monate in der Schweiz aufhalten, müssen eine Grundversicherung bei einer Krankenkasse abschliessen. Die Mindestleistungen dieser Grundversicherung sind gesetzlich geregelt. Jede Kasse muss jede Einwohnerin und jeden Einwohner der Schweiz in die Grundversicherung aufnehmen, unabhängig von Alter, Geschlecht und Gesundheitszustand.

    Sie können Ihre Kasse selbst wählen. Bei der Grundversicherung können Sie jeweils auf Mitte und Ende Jahr Änderungen vornehmen oder die Krankenkasse wechseln. Beachten Sie jeweils die Kündigungsfristen der Versicherungen. Nicht alle Änderungen sind Mitte Jahr möglich.

    In der Grundversicherung jeder Krankenkasse sind alle Personen für die gleiche Leistung versichert: Behandlung durch anerkannte Ärztinnen und Ärzte, Behandlung und Aufenthalt im Spital, ärztlich verordnete Medikamente und Laboruntersuchungen, sieben Kontrolluntersuchungen bei Schwangerschaft und zwei Ultraschalluntersuchungen, Kosten der Geburt, verschiedene Impfungen, acht Gesundheitsuntersuchungen für Kinder vor Schulbeginn und frauenärztliche Vorsorgeuntersuchung (alle drei Jahre), Rehabilitation (also Therapien und Kuren), Teilkosten bei Notfällen (z.B. für Transport), Teilkosten bei Krankheitsfall im Ausland. Weiterführende Leistungen können Sie selber bestimmen; dann erhöhen sich einfach Ihre monatlichen Beiträge. Im Internet können Sie Preise für Ihre Situation vergleichen. Dieser Vergleich lohnt sich sicher!

    Mit so genannten Zusatzversicherungen können weitere Leistungen versichert werden (z.B. Spitalaufenthalt in einem anderen Kanton, naturmedizinische Behandlungen, Kinder für Kieferorthopädie beim Zahnarzt etc.) Die Krankenkassen sind frei, welche Zusatzversicherungen sie anbieten und welche Personen sie zu welchem Preis darin aufnehmen. Zusatzversicherungen müssen nicht bei derselben Krankenkasse abgeschlossen werden wie die Grundversicherung.
    Wer unterstützt nach der Geburt?Nach oben
    Die Spitäler bieten auch nach der Geburt Unterstützungskurse für die Mütter wie Rückbildungsgymnastik, Stillberatung etc. an. Informieren Sie sich über das genaue Angebot beim Spital Ihres Wohnkantons. Das Spital in Wil, Geburtshäuser und freischaffende Hebammen bieten ebenfalls Leistungen, Beratung und Kurse nach der Geburt an. Klären Sie mit Ihrer Krankenkasse, welche Kosten von der Versicherung übernommen werden. Die Liste der Hebammen finden Sie hier.

    Die Mütter- und Väterberatung begleitet und berät Sie in Ihrer neuen Aufgabe als Eltern. Sie
    • berät Sie beim Stillen und bei Stillproblemen
    • bespricht mit Ihnen gerne die individuell angepasste Ernährung Ihres Kindes
    • beobachtet und beurteilt mit Ihnen die Entwicklung Ihres Säuglings und Kleinkindes
    • bespricht mit Ihnen alltägliche Erziehungsfragen
    • orientiert Sie über die Vorbeugung von Krankheiten und Unfällen
    • unterstützt Sie in der Pflege des gesunden und kranken Kindes.
    • weist Sie auf ärztliche Vorsorgeuntersuchungen und Impfungen hin
    • vermittelt Ihnen Kontaktadressen von weiteren Fach- und Beratungsstellen.

    Eltern, die in der Stadt Wil wohnen, können bei der Mütter- Väterberatung den Elternbrief der Pro Juventute abonnieren. Der Brief informiert Sie regelmässig über die aktuellen Entwicklungsschritte Ihres Kindes und über andere Themen.

    Die Beratungsstelle für Familienplanung, Schwangerschaft und Sexualität bietet Beratung und Begleitung für Frauen und Männer bzw. Paare bei finanziellen, rechtlichen und persönlichen Fragen während der Schwangerschaft und nach der Geburt eines Kindes.

    Bei migesplus gibt es Informationen zu Schwangerschaft und Mutter sein in verschiedenen Sprachen. Die Pro Juventute bietet den Ratgeber «Unser Baby» in verschiedenen Sprachen an.
    Weshalb darf ich meinen Abfallsack erst am Morgen vor die Haustüre stellen, wenn die Abfuhr kommt?Nach oben
    In Wil gibt es mittlerweile viele Füchse, die in der Nacht nach Essbarem suchen. Aber auch Katzen sind oft nachts unterwegs. Diese Tiere können Säcke aufreissen und den Inhalt ausräumen, was viel Dreck und Unordnung macht. Falls Ihr Haus also keinen Abfallcontainer besitzt, stellen Sie bitte die Säcke erst am entsprechenden Morgen an die Strasse. Die Nachbarinnen und Nachbarn werden Ihnen dankbar sein.
    Weshalb lernt man in der Deutschschweiz Hochdeutsch?Nach oben
    In der deutschsprachigen Schweiz sprechen die Menschen Mundart – einen von zahlreichen, teils sehr unterschiedlichen Dialekten. Während im Alltag Mundart gesprochen wird, ist Hochdeutsch die offizielle Schrift- und Amtssprache. In der Schule wird Hochdeutsch deshalb als erste Fremdsprache gelernt, denn Zeitungen, Zeitschriften und die meisten Bücher sind in Hochdeutsch geschrieben; Schweizer Literatur, die in einem der Schweizer Dialekte verfasst ist, gibt es relativ wenig. Es gibt auch keine eigenständige deutschschweizerische Schriftsprache. Vielleicht ist dies auch eine Folge der verschiedenen Dialekte; sie unterscheiden sich in Aussprache, Grammatik und Wortschatz teils voneinander und stark vom Hochdeutschen.
    Weshalb muss ich für die Abfallsäcke bezahlen, und wo kaufe ich sie?Nach oben
    Das Entsorgen von Abfall ist an keinem Ort gratis. Die ganze Infrastruktur muss bezahlt werden. Abfall ist ein grosses Umweltproblem geworden, so dass diejenigen belohnt werden sollen, die wenig Abfall produzieren und Abfälle richtig entsorgen. Schlussendlich profitieren wir selber wieder, wenn wir eine möglichst saubere Umwelt haben. Deshalb gibt es in Wil spezielle Abfallsäcke mit einer Entsorgungsgebühr.

    Kosten der ZAB-Säcke:
    • ein 17-Liter-Sack kostet 1 Franken.
    • ein 35-Liter-Sack kostet 2 Franken.
    • ein 60-Liter-Sack kostet 3 Franken.
    • ein 110-Liter-Sack kostet 6 Franken.


    Diese ZAB-Abfallsäcke können Sie in allen grösseren Geschäften kaufen. Abfallmarken für Sperrgut (grosse Abfälle wie Möbel, Teppiche) erhalten Sie bei der Stadtkasse und bei der Papeterie Kostezer AG, an der Oberen Bahnhofstrasse 9, Wil
    Weshalb wird in der Schweiz mehrheitlich Dialekt gesprochen?Nach oben
    Wie in anderen Ländern spricht man auch in der Schweiz viele Dialekte (Mundart genannt). Die Mundart ist ein wichtiger Teil der Deutschschweizer Identität. Mundart wird von allen sozialen Schichten gesprochen, von der Arbeiterin und dem Arbeiter bis zur Managerin und zum Manager. Geschrieben wird hingegen in der deutschen Hochsprache (Hochdeutsch genannt).
    Wie bewerbe ich mich für eine neue Wohnung?Nach oben
    • Bewerbungsdossier: Stellen Sie Ihr persönliches Bewerbungsdossier zusammen. Dazu gehören eine Kopie des Betreibungsauszugs (beim Betreibungsamt des Wohnorts erhältlich) und für Ausländerinnen und Ausländer Kopien der Ausländerausweise.
    • Bewerbungsbrief: Dem Anmeldeformular legen Sie am besten einen Bewerbungsbrief bei. In diesem Brief stellen Sie sich kurz vor (Personalien), schildern den Grund der Wohnungssuche und Ihre Wohnwünsche (Grösse der Wohnung und maximale Höhe des Mietzinses).
    • Referenzpersonen: Geben Sie wenn möglich Referenzpersonen an, bei denen die/ der Vermietende nachfragen kann.
    • In der Regel schauen Sie sich die Wohnung zuerst an und wenn sie Ihnen gefällt, füllen Sie das Anmeldeformular aus und senden es zusammen mit den andere Unterlagen der/ dem Vermietenden.
    Wie dicht leben die Menschen in der Schweiz zusammen?Nach oben
    Geografisch wird die Schweiz in drei Gebiete unterteilt: die Alpen, das Mittelland und den Jura. Die Schweiz ist dicht besiedelt, alles liegt nahe beisammen. Je nach Region sind die Unterschiede jedoch gross. In den Alpen leben nur rund zehn Prozent der Gesamtbevölkerung. Zwei Drittel der Bevölkerung leben im Mittelland zwischen Genfersee und Bodensee. Weite Gebiete des Mittellandes wachsen immer mehr zu städtisch besiedelten Agglomerationen zusammen. Die grössten Zentren sind Zürich, Genf, Basel, Bern und Lausanne.

    Wer quer durch die Schweiz reist, gelangt in kurzer Zeit vom mediterranen Klima im Tessin über die Berglandschaften der Alpen mit Seen und Gletschern ins hügelige grüne Mittelland. Und dabei wechselt man erst noch drei- bis viermal die Sprachregion.

    Trotz der starken Besiedelung gelten die Fauna und Flora (Tier- und Pflanzenwelt) in der Schweiz als artenreich. Geschätzt leben rund 40'000 Tierarten sowie über 25'000 Arten von Pflanzen, Pilzen und Flechten in der Schweiz; einen wichtigen Teil davon stuft man jedoch als bedroht ein (Quelle: Bundesamt für Umwelt).
    Wie erhalte ich einen Schweizer Führerschein?Nach oben
    Wenn Sie aus einem Land stammen, welches ein Übereinkommen zur Anerkennung der Führerscheine mit der Schweiz abgeschlossen hat, müssen Sie nur die notwendigen Dokumente einreichen; Sie erhalten dann einen Schweizer Führerschein. Weitere Informationen zum Umtausch des ausländischen Führerausweises erhalten sie beim Strassenverkehrs- und Schifffahrtamt des Kanton St. Gallen.

    Wenn Sie aus einem Land stammen, welches kein Übereinkommen zur Anerkennung der Führerscheine mit der Schweiz abgeschlossen hat, müssen Sie mindestens eine Kontrollfahrt erfolgreich bestehen oder nochmals eine Fahrprüfung absolvieren. Es lohnt sich, zur Vorbereitung einige Fahrstunden bei einer Fahrlehrerin oder einem Fahrlehrer zu nehmen.

    Weitere wichtige Informationen zum Thema Autofahren finden Sie hier.
    Wie erstelle ich ein Haushaltsbudget?Nach oben
    Ein Haushaltsbudget zu erstellen, ist zwar mit etwas Aufwand verbunden, aber eigentlich ziemlich einfach. Es geht darum, die Ausgaben mit den Einkünften zu vergleichen und zu schauen, was übrig bleibt, wenn die Ausgaben abgezogen werden.

    Erstellen Sie zunächst eine Liste mit allen Ausgaben, die im Laufe des Jahrs anfallen. Jene Ausgaben, die nicht jeden Monat entstehen, rechnen Sie entsprechend auf Monatsbeträge um. Im Internet (siehe Links) finden Sie Budgetvorlagen, welche die wichtigsten Positionen bereits enthalten und sich ergänzen lassen.

    Dann erfassen Sie alle Einkünfte.

    Nun schauen Sie sich das Ergebnis unter dem Strich an: Wenn das Budget im Gleichgewicht ist, ist alles in Ordnung. Sie können jeden Monat Geld sparen und Reserven bilden.

    Wenn nach dem ersten Durchgang im Budget ein Minus besteht, müssen Sie die Ausgaben reduzieren. Bei kleineren Fehlbeträgen ist das schnell gemacht. Ist das Minus hingegen grösser, können Massnahmen wie ein Wohnungswechsel oder der Verkauf des Autos notwendig sein. Das lässt sich meistens nicht kurzfristig umsetzen. Es empfiehlt sich, das Haushaltsbudget mehrmals jährlich zu überprüfen und wo nötig anzupassen. Wer möchte, kann sich beim Erstellen des Budgets auch helfen lassen (siehe Links).

    Weitere Informationen:
    Beratung und persönliche Hilfe der Sozialen Dienste der Stadt Wil
    Budgetberatung Schweiz
    Budgetberatung der Zentralstelle für Ehe- und Familienberatung Zürich
    Artikel des Tages Anzeigers zum Thema Haushaltbudget
    Wie finde ich eine Lehrstelle?Nach oben
    Als erstes müssen Sie sich darüber informieren, wo es Lehrstellen frei hat für den gewünschten Beruf. Ein persönlicher oder telefonischer Kontakt zu Beginn ist hilfreich. Dann folgt eine schriftliche Bewerbung. Die Klassenlehrpersonen und die Berufsberatende zeigen den Schülerinnen und Schülern, wie man eine Bewerbung schreibt und welche Unterlagen beigelegt werden müssen.

    Fast alle Jugendlichen – auch solche mit guten Schulzeugnissen - müssen viele Bewerbungen schreiben, bis sie eine Lehrstelle bekommen. Die Chancen für eine Lehrstelle erhöhen sich, wenn Jugendliche in verschiedenen Berufen eine Stelle suchen und nicht nur im Traumberuf. Es ist wichtig, dass die Eltern ihre Kinder bei der Lehrstellensuche so gut wie möglich unterstützen.
    Wie finde ich eine Telefonnummer heraus?Nach oben
    Viele Telefonnummern stehen im gedruckten Telefonbuch. Man muss dort allerdings den Wohnort der gesuchten Person kennen. Manchmal geht es einfacher über das Internet (beispielsweise www.local.ch oder www.telsearch.ch). Natürlich können Sie auch eine Auskunftsnummer anrufen. Auskunftsnummern wie die Nummer 1811 sind aber kostenpflichtig.
    Wie finde ich eine Wohnung?Nach oben
    Am besten suchen Sie auf verschiedenen Wegen nach einer Wohnung:
    • Internet I: Auf der Internetseite der Stadt Wil finden Sie ein Verzeichnis von freien Wohnungen und Häusern.
    • Internet II: Auf den Internetseiten beispielsweise von Homegate oder Comparis lassen sich Wohnungen nach Regionen, Mietzins oder anderen Kriterien suchen.
    • Bekanntenkreis: Informieren Sie Ihre Freunde, Ihre Verwandtschaft und Ihre Arbeitskolleginnen und -kollegen über Ihre Wohnungssuche, vielleicht haben die einen Tipp.
    • Tagespresse: Lesen Sie den Immobilienteil der lokalen Zeitungen. Auf Wohnungsinserate sollten Sie sehr schnell reagieren!
    • Inserate-Tafeln: Benutzen Sie Gratis-Inserate-Tafeln von Einkaufszentren, Quartierläden, Restaurants, Gemeinschaftszentren, Schulen und Spitälern.

    Bei der Auswahl einer geeigneten Wohnung achten Sie sinnvollerweise unter anderem auf folgende Kriterien:


    • Arbeitsweg
    • Verbindung und Nähe zum öffentlichen Verkehr
    • Schulweg der Kinder
    • Spielmöglichkeiten für Kinder
    • Lärmbelastung etc.
    Wie finde ich ärztliche Notfall-Dienste und Notfall-Apotheken?Nach oben
    Bei Unfällen und akuten lebensbedrohlichen Erkrankungen können Sie rund um die Uhr Hilfe über den Sanitätsnotruf 144 anfordern.
    • Ärztlicher Notfalldienst Region Wil (Erwachsene) 0900 56 85 56
    • Notfallzahnarzt Region Wil 0844 144 005
    • Notfall-Apotheke: TopPharm St. Peter-Apotheke, Mo-Fr 8-19 Uhr, Sa 8-17 Uhr, So 9.30-12.30 Uhr; Untere Bahnhofstrasse 16, 9500 Wil, 071 914 80 80
    • Für Apotheken-Notfalldienste können Sie auch bei einer telefonischen Auskunft, Telefon 1818, nachfragen.
    Wie funktioniert die Aufnahme in die Mittelschule?Nach oben
    Geeignete Schülerinnen und Schüler können im achten oder neunten Schuljahr eine Aufnahmeprüfung für die Mittelschule machen. Schülerinnen und Schüler werden in der Oberstufe rechtzeitig informiert und erhalten freiwilligen Vertiefungsunterricht.
    Es gibt auch die Möglichkeit, direkt aus der 6. Klasse in die Mittelschule (Untergymnasium) einzutreten. Auch dafür ist eine Aufnahmeprüfung nötig. Für Kinder, die aus der 6. Klasse ins Untergymnasium übertreten, gelten die ersten drei Jahre als Teil der obligatorischen Schulzeit.
    Wie funktioniert die Invalidenversicherung IV?Nach oben
    Die Abkürzung IV steht für Invalidenversicherung. Sie ist nebst der AHV eine weitere wichtige Sozialversicherung in der Schweiz. Als invalid gilt jemand dann, wenn sie oder er wegen eines körperlichen, psychischen oder geistigen Gesundheitsschadens bleibend oder für längere Zeit (mindestens ein Jahr) nicht mehr arbeiten kann.

    Die IV hat in erster Linie die Aufgabe, die betroffenen Versicherten wieder ins Erwerbsleben zu integrieren. Dazu dient eine ganze Reihe von Eingliederungs-Massnahmen. Erst wenn diese nicht zum Ziel führen, bezahlt die IV den Versicherten eine Rente. Weitere Informationen zur Invalidenversicherung finden Sie hier.
    Wie funktioniert die Krankenkasse?Nach oben
    Nach Ihrem Arztbesuch erhalten Sie von der Praxis eine Rechnung, die Sie einzahlen. Anschliessend schicken Sie den Rückforderungsbeleg an die Krankenkasse. Sie erhalten dann – sofern der Betrag die Franchise (siehe Frage 2) übersteigt – 90 Prozent davon auf das von Ihnen angegebene Bank- oder Postkonto vergütet. Die zehn Prozent, die Sie selbst bezahlen müssen, nennt man Selbstbehalt. Der Selbstbehalt beträgt laut Gesetz maximal Fr. 700.- pro Jahr.

    Beispiel I: Wenn Sie eine Franchise von Fr. 500.- haben und Ihre erste Rechnung beträgt Fr. 250.-, dann müssen Sie diese Kosten noch selber tragen. Erst wenn Ihre Rechnungen höher sind als Fr. 500.-, erhalten Sie eine Rückerstattung von der Krankenkasse.

    Beispiel II: Wenn Ihre Rechnungen für Arztbesuche, Medikamente und Spitalaufenthalte zum Beispiel Fr. 1500.- kosten in einem Jahr, dann bezahlen Sie die Franchise selbst (zum Beispiel Fr. 300.-). Von den bleibenden Fr. 1200.- bezahlen Sie noch 10% Selbstbehalt, d.h.  Fr.120.-. Insgesamt zahlen Sie also Fr. 420.- und die Krankenkasse Fr. 1080.-. Bei gewissen Leistungen, z.B. Mutterschaft und Geburt, muss weder Selbstbehalt noch Franchise bezahlt werden, alle Kosten werden voll von der Krankenkasse übernommen.

    Tipp: Um finanzielle Engpässe zu vermeiden, schicken Sie der Krankenkasse die Rechnung sofort zu. Oft erhalten Sie die Kosten von der Krankenkasse zurückerstattet, bevor die Zahlungsfrist der Arztrechnung abgelaufen ist.

    Die Spitalrechnung wird entweder Ihrer Krankenkasse, Ihrer Versicherung oder Ihnen nach Hause zugestellt. Das ist abhängig von Ihrer Versicherungsdeckung und Ihrer gewählten Zimmerkategorie im Spital. Bei einem Aufenthalt in der Allgemeinen Abteilung (Mehrbettzimmer) müssen nur die Kostenbeteiligungen (Franchisen + Selbstbehalte) von den Versicherten selbst getragen werden. Dazu kommt der Spitalbeitrag von Fr. 15.- je Tag, welcher vom Krankenversicherer in Rechnung gestellt wird (Art. 104 KVV)
    Wie funktioniert die Unfallversicherung?Nach oben
    Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer müssen den Unfall Ihrer Arbeitgeberin bzw. ihrem Arbeitgeber melden und erhalten die notwendigen Unterlagen.
    Nicht erwerbstätige Personen sowie teilweise erwerbstätige Personen (bei Nichtberufsunfällen) müssen den Unfall ihrer Krankenkasse melden.
    Wie ist das Bildungswesen in der Schweiz organisiert?Nach oben
    Das Bildungswesen ist in der Schweiz auf allen Stufen eine wichtige Angelegenheit des Staates. Bund, Kantone und Gemeinden teilen die damit verbundenen Aufgaben untereinander auf. Die Hauptverantwortung liegt allerdings bei den Kantonen. Sie tragen zusammen mit ihren Gemeinden rund 90 Prozent der Bildungsfinanzierung. Jeder Kanton hat seine eigenen Schulgesetze und auch die Gemeinden haben eine recht grosse Autonomie. So lassen sich Lösungen an lokale Bedürfnisse anpassen und man wird den unterschiedlichen Kulturen und Sprachen gerecht. Weitere Informationen zur Schule finden Sie hier.
    Wie ist der moderne Bundesstaat entstanden?Nach oben
    Die Gründung der modernen Schweiz geht auf das Jahr 1848 zurück. Vorher bestand nur ein lockeres Bündnis unabhängiger Kantone. Jeder Kanton war im Prinzip frei, das Bündnis jederzeit wieder zu verlassen. 1848 schuf die Mehrheit der Kantone einen modernen Bundesstaat, indem man eine Bundesverfassung (Grundgesetz des Staats) annahm, welche aus dem Staatenbund einen föderativen Bundesstaat machte. In der Bundesverfassung war unter anderem geregelt, dass gewisse Bereiche wie Militär, Zölle oder das Post- und Münzwesen zentralisiert und vereinheitlicht wurden; aber auch die Autonomie der Kantone hat man in der Verfassung verankert.

    Heute zählt die Schweiz 26 Kantone, wovon sechs nur mit einem Sitz im Ständerat vertreten sind. Sie sind unterschiedlich gross und bilden weder eine sprachliche noch religiöse Einheit: Zürich, Bern, Luzern, Uri, Schwyz, Obwalden und Nidwalden, Glarus, Zug, Freiburg, Solothurn, Basel-Stadt und Basel-Landschaft, Schaffhausen, Appenzell Ausserrhoden und Appenzell Innerrhoden, St. Gallen, Graubünden, Aargau, Thurgau, Tessin, Waadt, Wallis, Neuenburg, Genf und Jura. Auch heute noch geniessen die Kantone eine weitgehende Autonomie.

    Die Schweiz zählt zu den ältesten Staaten der Welt und ihre direkte Demokratie gilt international als Vorbild. Der Nationalfeiertag ist der 1. August , die Nationalhymne ist der «Schweizerpsalm». Obschon man die Hymne bereits 1841 zum ersten Mal öffentlich vortrug, wurde sie erst 1981 zur offiziellen Nationalhymne erklärt.
    Wie ist der schweizerische Staat entstanden?Nach oben
    Die geographische Lage im Herzen Europas hat die Geschichte und Entwicklung der Schweiz stark beeinflusst. In verschiedenen geschichtlichen Epochen kämpften benachbarte Völker und Staaten immer wieder um die Schweiz, die sich aber erfolgreich dagegen wehrte. Im Jahr 1291 schlossen sich die Ur-Kantone Uri, Schwyz und Unterwalden zu einem Bund zusammen. Sie legten damit den Grundstein zur alten Eidgenossenschaft. In diesem Zusammenhang ist der so genannte Rütlischwur überliefert. Das Rütli ist eine Wiese am Vierwaldstättersee. Auf dieser Wiese sollen sich damals die Vertreter der drei Ur-Kantone getroffen haben. Sie legten den Schwur ab, sich gegen die Habsburger zu einem Bund zusammen zu schliessen. Diesem Bund traten dann im Laufe der Jahrhunderte weitere Kantone bei.
    Wie ist die geografische Lage der Schweiz?Nach oben
    Die Schweiz liegt im Herzen Westeuropas. Sie ist nicht EU-Mitglied, aber ihre Nachbarn sind es: Deutschland, Frankreich, Italien, Österreich und das Fürstentum Liechtenstein. In der Schweiz treffen drei grosse europäische Sprachräume aufeinander: die deutsche, die französische und die italienische Sprache.
    Durch ihre zentrale Lage in Westeuropa spielt die Schweiz beim Strassen- und Bahnverkehr eine entscheidende Rolle. Eine der wichtigsten Verbindungen zwischen Norden und Süden führt über und durch die Schweizer Alpen: den Gotthard.
    Mit einer Fläche von rund 41'300 km² gehört die Schweiz zu den Kleinstaaten Europas. Sie ist vergleichbar etwa mit Dänemark und halb so gross wie Österreich. In der Schweiz leben über 7,7 Millionen Menschen. Über 60 Prozent der Menschen in der Schweiz sind zwischen 20 und 64 Jahre alt. Männer haben eine Lebenserwartung von rund 80 Jahren, während Frauen im Durchschnitt über 84 Jahre alt werden. (Quelle der Zahlen zur Bevölkerung: Bundesamt für Statistik, Stand Ende 2009).
    Wie ist die Schule in der Schweiz aufgebaut?Nach oben
    Die Schulpflicht dauert elf Jahre. Alle Kinder besuchen zwei Jahre den Kindergarten und neun Jahre die Schule. Je nach Kanton oder zum Teil auch je nach Gemeinde sind diese neun Jahre anders aufgeteilt. Unterschiedlich ist auch, was für Schultypen angeboten und wie sie genannt werden. Nach welchen Regeln die Kinder den verschiedenen Schulstufen und -typen zugeteilt werden, ist ebenfalls nicht überall gleich. Die kantonalen Schulsysteme unterscheiden sich dabei mehr oder weniger stark.
    Wie kann ich am sozialen und kulturellen Leben teilnehmen?Nach oben
    Um sich in der Schweiz gut zu integrieren und wohl zu fühlen, ist es wichtig, am sozialen und kulturellen Leben teilzunehmen. In der Stadt Wil gibt es viele kulturelle Anlässe – von Ausstellungen und Vorträgen über Theateraufführungen bis hin zu Konzerten. Die Veranstaltungen sind teilweise kostenlos.

    Die Schweiz gilt auch als das Land der Vereine. Viele Menschen verbringen ihre Freizeit in Vereinen, wo sie gemeinsam einem Hobby nachgehen. Vereine gibt es auf allen möglichen Gebieten: Musik, Sport, Kultur, Natur und vieles mehr. Meistens bezahlt man einen Jahresbeitrag, um Mitglied zu werden und die Angebote nutzen zu können. Nicht nur Schweizerinnen und Schweizer engagieren sich in Vereinen, sondern immer mehr auch Migrantinnen und Migranten.

    Kulturelle Anlässe zu besuchen oder in einem Verein mitzumachen, sind gute Möglichkeiten, Leute kennen zu lernen und gleichzeitig etwas über die Schweizer Gesellschaft und das Land zu erfahren. Sie können so auch Ihre deutschen Sprachkenntnisse verbessern, erweitern Ihr eigenes Beziehungsnetz und sind in der Gemeinde besser integriert. Wie Sie sich als Migrantin oder Migrant am politischen Leben in der Schweiz beteiligen können, erfahren Sie in der Rubrik Politik.
    Hier finden Sie eine Liste aller Vereine in der Stadt Wil.
    Wie kann ich am sozialen und kulturellen Leben teilnehmen?Nach oben
    Um sich in der Schweiz gut zu integrieren und wohl zu fühlen, ist es wichtig, am sozialen und kulturellen Leben teilzunehmen. In der Stadt Wil gibt es viele kulturelle Anlässe – von Ausstellungen und Vorträgen über Theateraufführungen bis hin zu Konzerten. Die Veranstaltungen sind teilweise kostenlos.
    Die Schweiz gilt auch als das Land der Vereine (siehe Themenbereich Freizeit, Vereine). Viele Menschen engagieren sich in einem Verein, um gemeinsam ein Hobby zu betreiben. Vereine gibt es auf allen möglichen Gebieten: Musik, Sport, Kultur, Natur und vieles mehr. Meistens bezahlt man einen Jahresbeitrag, um Mitglied zu werden und die Angebote nutzen zu können.

    Kulturelle Anlässe zu besuchen oder in einem Verein mitzumachen, sind gute Möglichkeiten, Leute kennen zu lernen und gleichzeitig etwas über die Schweizer Gesellschaft und das Land zu erfahren. Sie können so auch Ihre deutschen Sprachkenntnisse verbessern, erweitern Ihr eigenes Beziehungsnetz und sind in der Gemeinde besser verankert. Wie Sie sich als Migrantin oder Migrant am politischen Leben in der Schweiz beteiligen können, erfahren Sie in der Rubrik Politik (siehe Themenbereich Staat, Politik).

    Wenn Sie Kinder haben, ist es wichtig, an Elternabenden und an Schulanlässen teilzunehmen oder in einem Elternforum mitzuarbeiten. Sie lernen dort die Eltern der anderen Kinder aus der Klasse kennen und können Kontakte knüpfen.
    Wie kann ich die gute Qualität der Weiterbildungen erkennen?Nach oben
    Am besten ist es, wenn Sie sich in einem Gespräch oder direkt vor Ort einen Eindruck verschaffen. Viele Weiterbildungsangebote verfügen über Qualitätszertifikate. Unter www.eduqua.ch finden Sie zum Beispiel jene Anbieter in der Erwachsenenbildung, die das eduQua-Logo tragen dürfen. Das ist allerdings nicht das einzige Qualitätszertifikat. Im Übrigen hängt es stark von Ihren persönlichen Wünschen und Anforderungen ab, ob ein Kurs zu Ihnen passt. Fragen Sie ruhig nach, ob es zum Beispiel ein Schlusszertifikat gibt.
    Wie kann ich die Schweizer Fahrprüfung absolvieren?Nach oben
    Um sich zur Fahrprüfung anmelden zu können, sind einige Voraussetzungen notwendig:
    • Sie müssen mindestens 18 Jahre alt sein.
    • Sie müssen einen staatlich anerkannten Nothelferkurs besucht und einen Seh-Test bei einer autorisierten Optikerin bzw. einem autorisierten Optiker bestanden haben.
    • Sie müssen eine schriftliche Theorieprüfung bestanden haben, in der Sie über Verkehrsregeln Auskunft geben.
    • Die Fahrschulen in der Schweiz sind ziemlich teuer; eine Stunde kostet etwa 90 Franken.
    • Die Anmeldung zur Fahrprüfung erfolgt meistens durch die Fahrschule oder die Fahrlehrerin bzw. den Fahrlehrer.

    Lassen Sie sich von einer Fahrschule oder von Ihrer Fahrlehrerin respektive Ihrem Fahrlehrer beraten.

    Wenn Sie lernen möchten, ein Motorfahrzeug zu fahren, benötigen Sie einen Lernfahrausweis. Dieser wird vom Strassenverkehrsamt des Wohnsitzkantons ausgestellt, sofern Sie die Theorieprüfung bestanden haben. Die Lernfahrerin oder der Lernfahrer muss von einer Person begleitet werden, die das 23. Altersjahr vollendet hat und seit wenigstens drei Jahren einen gültigen Fahrausweis der entsprechenden Fahrzeugkategorie besitzt.
    Wie kann ich ein Bank- oder Postkonto eröffnen?Nach oben
    Wer die Dienstleistungen einer Bank oder von PostFinance nutzen möchte, braucht ein Konto. Es gibt verschiedene Arten von Konten mit unterschiedlichen Verwendungszwecken und unterschiedlich hohen Zinsensätzen und Spesen. Spesen können Sie reduzieren, indem Sie weniger Kontoauszüge verlangen oder Online-Banking (siehe Frage 4) nutzen.

    Um ein Konto zu eröffnen, gehen Sie in die von Ihnen ausgewählte Bank oder zur Post und lassen sich zuerst über die Möglichkeiten beraten. Wenn Sie ein Konto eröffnen möchten, müssen Sie sich ausweisen. Bringen Sie den Reisepass/die Identitätskarte oder Ihren Ausländerausweis mit und, falls nötig, eine Übersetzungshilfe. Planen Sie genügend Zeit ein, denn die Kontoeröffnung kann eine Weile dauern.
    Wie kann ich günstig ins Ausland telefonieren?Nach oben
    Für Auslandanrufe gibt es spezielle Telefonkarten mit sehr günstigen Tarifen. Man kann solche Karten bei vielen ausländischen Shops, der Post oder Kiosken kaufen. Sie können aber auch einmal die Internet-Telefonie ausprobieren: Damit ist es sogar möglich, kostenlos zu telefonieren. Sie brauchen einzig einen Computer mit Internet-Anschluss.
    Wie kann ich mein Kind in seiner körperlichen und sexuellen Entwicklung begleiten?Nach oben
    Sexuelle Aufklärung für Kinder und Jugendliche ist nötig. Die Befürchtung, eine frühe sexuelle Aufklärung führe auch zu frühen sexuellen Aktivitäten, konnte nicht belegt werden. Ganz im Gegenteil: Je mehr Informationen vermittelt wird, desto selbstsicherer geht das Kind mit seiner Sexualität, mit seinem Körper und seinen Gefühlen um. Aufgeklärte Kinder und Jugendliche treten in der Gruppe selbstbewusster auf und sind in der Lage, selber zu entscheiden, zu welchen Schritten sie bereit oder nicht bereit sind.

    Nach der Geburt wachsen die Säuglinge allmählich zu kleinen Mädchen oder Jungen heran. Für sie ist der Körper etwas ganz Natürliches, dem sie ohne Hemmungen begegnen. Kinder sollen den eigenen Körper entdecken dürfen. Später merken sie, dass es ja zwei Arten von Menschen gibt, die auch unterschiedlich aussehen. Sie werden neugierig und stellen Fragen oder merken, dass auch ihre Eltern nicht gleich aussehen. Diese Neugier sollen sie als Eltern offen begleiten und die Kunst wird sein, auf Fragen oder Handlungen der Kinder altersgerecht einzugehen und den Bereich der Sexualität nicht einfach auszuschliessen oder zu verschweigen. Kinder, die ein natürliches und gesundes Verhältnis zu ihrem Körper aufbauen konnten, sind in der Regel besser in der Lage, diesen zu verteidigen.

    Bereits im Kindergartenalter (mit etwa vier oder fünf Jahren) müssen Mädchen und Knaben lernen, für ihren Körper Verantwortung zu übernehmen. Sie müssen entscheiden, zu wem sie Nähe zulassen oder Freundschaften aufbauen wollen. Sie sollen NEIN sagen, wenn ihre Gefühle übergangen werden. Eltern, welche die Gefühle ihrer Kinder ernst nehmen, sind eine grosse Hilfe.
    Schon in der Primarschule (etwa mit 10 bis 12 Jahren) beginnt das bewusste Wahrnehmen und Entdecken des anderen Geschlechts. In dieser Zeit der Pubertät verändern sich die Mädchen und Knaben nicht nur äusserlich, sondern auch innerlich. Die Hormone spielen verrückt und steuern nicht nur das körperliche Wachstum und die Entwicklung, sondern eben auch die Gefühle. Diese Zeit ist auch für die Eltern anstrengend und verlangt von ihnen starke Nerven, viel Geduld und Fingerspitzengefühl. Jedes Kind entwickelt sich nach seinem eigenen Rhythmus und zeigt seine individuellen Eigenheiten!

    Haben Sie Fragen zum Thema Aufklärung? Antworten finden Sie beispielsweis bei diesen Institutionen oder Plattformen:
    Swissfamily
    Feel OK
    Plan S Schweizerische Stiftung für sexuelle und reproduktive Gesundheit (Publikationen für MigrantInnen, z.T. in diversen Sprachen)

    Hier finden Sie Informationen zum Thema Kinderschutz und sexuelle Gewalt:
    Kinderschutz
    Kinderschutzzentrum St. Gallen

    Diese Beratungsstellen können Ihnen Auskunft geben:
    AHSGA Fachstelle für Aids- und Sexualfragen
    FAPLASG Familienplanung - Schwangerschaft - Sexualität
    Wie kann ich mein Kind motivieren, wenn es Absagen bekommt?Nach oben
    Die Zeit der Lehrstellensuche ist für die meisten jungen Menschen sehr schwierig. In vielen Berufen gibt es weniger Lehrstellen als Jugendliche, die sich bewerben. So bekommen sie immer wieder Absagen. Das ist leider normal.
    Jetzt ist es deshalb ganz besonders wichtig, dass Sie sich Zeit nehmen, um mit Ihrem Kind über seine Hoffnungen und Enttäuschungen zu sprechen. Helfen Sie ihm, dass es das Vertrauen in sich selber nicht verliert. Machen Sie ihm Mut, sich trotzdem weiter zu bewerben. Stärken Sie sein Selbstvertrauen!

    Vielleicht muss es auch einen Berufswunsch aufgeben, weil es in diesem Beruf keine freien Lehrstellen gibt. Oder vielleicht genügen seine Noten nicht für diesen Beruf. Umso wichtiger ist es, dass Sie ihrem Kind zeigen, dass Sie es lieben und dass Sie Vertrauen zu ihm haben, auch wenn manches anders läuft, als Sie und Ihr Kind gehofft haben.

    Gleichzeitig können Sie ihrem Kind auch helfen, von Anfang an Alternativen zu entwickeln.
    Wie kann ich mein Kind von klein auf unterstützen und auf die Schule vorbereiten?Nach oben
    Nehmen Sie sich so oft wie möglich Zeit für Ihr Kind. Plaudern Sie mit ihm, hören Sie ihm zu, erzählen Sie ihm eine Geschichte, schauen Sie mit ihm ein Bilderbuch an, machen Sie mit ihm einen Spaziergang, gehen Sie mit ihm auf einen Spielplatz, damit es auch mit anderen Kindern spielen und herumtollen kann. Beim Plaudern und Spielen lernen die Kinder sehr vieles, was wichtig ist für den späteren Schulerfolg: zuhören, sich ausdrücken, beobachten, sich orientieren, sich konzentrieren.

    Falls Ihr Kind rasch aufgibt, wenn ihm etwas nicht gelingt, oder wenn es sehr häufig das Spiel wechselt, hilft es ihm, wenn Sie ihm Mut machen, es nochmals zu probieren. Damit fördern Sie seine Ausdauer und sein Konzentrationsvermögen. Kinder, die in den ersten Lebensjahren gefördert werden, haben später viel bessere Chancen, in der Schule erfolgreich zu sein. Achten Sie darauf, dass Ihr Kind möglichst wenig Fernsieht. ( Achten Sie auf ein ausgewogenes Verhältnis zwischen Fernsehen und anderen Freizeitaktivitäten.)
    Wie kann ich meine Rechnungen bezahlen?Nach oben
    Zusammen mit der Rechnung erhalten Sie normalerweise einen Einzahlungsschein. Diesen benötigen Sie, um die Rechnung zu bezahlen. Der Einzahlungsschein enthält alle wichtigen Informationen wie Name des Empfängers, Konto, Rechnungsbetrag, Referenznummer etc.

    Es gibt mehrere Möglichkeiten, wie Sie Ihre Rechnungen bezahlen können: Am Postschalter geben Sie die ausgefüllten Einzahlungsscheine ab und bezahlen den Betrag bar oder Sie lassen ihn vom Postkonto abbuchen. Für jede Einzahlung erhalten Sie eine Quittung oder einen Eintrag im gelben «Postbüchlein». Sie können auch einen Zahlungsauftrag (Vergütungsauftrag) ausfüllen und zusammen mit den Einzahlungsscheinen per Post an Ihre Bank senden, welche die Überweisungen dann ausführt. Eine weitere Möglichkeit ist Online-Banking (siehe Frage 4).

    Eine Erleichterung im Zahlungsverkehr sind das Lastschriftverfahren (LSV) und der Dauerauftrag. Diese Möglichkeiten dienen dazu, wiederkehrende Rechnungen – wie zum Beispiel für Miete, Telefon oder Krankenkasse – automatisch zu begleichen. Informieren Sie sich bei Ihrer Bank oder der Post.
    Wie kann ich meinem Kind helfen, die deutsche Sprache zu lernen?Nach oben
    Je besser Kinder die Muttersprache sprechen, desto leichter lernen sie später die deutsche Sprache. Deshalb: Nehmen Sie sich Zeit, um mit Ihrem Kind zuhause in Ihrer Sprache zu sprechen. Reden Sie mit ihm, während Sie den Haushalt machen. Hören Sie zu, wenn es mit Ihnen spricht. Antworten Sie ihm. Gehen Sie mit ihm auf den Spielplatz, in den Wald, an einen See, in den Zoo und sprechen Sie mit ihm über das, was es da zu sehen gibt. Schauen Sie mit ihm Bilderbücher an und erzählen Sie ihm Geschichten. Sie helfen Ihrem Kind so, viele Wörter zu lernen.

    Auf dem Spielplatz oder in der Spielgruppe hat Ihr Kind Gelegenheit, mit deutschsprachigen Kindern zusammen zu sein. Freuen Sie sich mit ihm über die Wörter, die es auf Deutsch lernt und lernen Sie gemeinsam mit dem Kind. Das macht ihm Mut, weitere Wörter zu lernen.
    Wie kann ich meinem Kind helfen, die deutsche Sprache zu lernen?Nach oben
    Kinder, die ihre Muttersprache gut sprechen können und viele Wörter kennen, lernen die deutsche Sprache leichter. Deshalb ist es wichtig, dass Sie zuhause mit den Kindern in Ihrer Muttersprache sprechen. Im Alltag gibt es dazu sehr viele Möglichkeiten. Wichtig ist, dass Sie sich so oft wie möglich (wirklich) Zeit nehmen, mit dem Sohn oder der Tochter zu sprechen und ihnen auch zuzuhören. Wenn Sie gleichzeitig auch Freude über deutsche Wörter zeigen, die das Kind aus dem Kindergarten mitbringt, und Sie diese Wörter mit dem Kind lernen, ist das eine gute Unterstützung.

    Mütter und Väter, die am Arbeitsplatz, im Gespräch mit Nachbarn oder in einem Kurs die deutsche Sprache lernen, helfen damit gleichzeitig auch den Kindern auf ihrem Weg durch den Kindergarten und die Schule.
    Wie kann ich mich gegen rassistische Diskriminierung wehren?Nach oben
    In der Schweiz ist es verboten, Menschen öffentlich aufgrund ihrer Rasse oder Zugehörigkeit zu einer ethnischen oder religiösen Gruppe in einer Art anzugreifen oder zu diskriminieren, welche die Menschenwürde verletzt (siehe Themendossier). Auch die Verweigerung einer öffentlich angebotenen Leistung ist verboten. Die rassistische Diskriminierung gilt laut Strafrecht als ein Offizialdelikt, wenn die Handlung in der Öffentlichkeit erfolgt.

    Wenn Sie sich im Alltag wegen Ihrer ethnischen oder religiösen Herkunft diskriminiert fühlen oder Fragen betreffend Diskriminierung haben, erhalten Sie hier weitere Informationen. Vielfach hilft es, wenn Sie versuchen, mit der entsprechenden Person ins Gespräch zu kommen und zu fragen, wo das Problem liegt. Oft passiert es aus Unwissenheit, Unzufriedenheit oder einzelnen schlechten Erlebnissen.
    Wie kann ich mich gesund ernähren?Nach oben
    «An apple a day keeps the doctor away.» Das englische Sprichwort sagt es: Wer jeden Tag einen Apfel isst, erspart sich den Arztbesuch. Mit gesunder Ernährung kann man sein Immunsystem stärken und ist mehr geschützt gegen Krankheiten. Eine gesunde Ernährung trägt zum allgemeinen Wohlbefinden bei. Gerade Kinder spüren, dass sich auch ihre Leistungsfähigkeit erhöht. Es lohnt sich also so oder so, ein paar Ernährungstipps zu beachten:

    1. Den ganzen Tag viel trinken: Pro Tag ein bis zwei Liter Flüssigkeit sind ideal. Mineralwasser oder Früchte- und Kräutertees sind am besten, sie sollten aber keinen Zucker enthalten. Getränke mit Koffein (also Kaffee und schwarzer/grüner Tee) sollten Sie nicht zu viel trinken.

    2. Täglich fünf Portionen Gemüse und Früchte in verschiedenen Farben essen: Pro Tag sind drei Portionen Gemüse sinnvoll, davon mindestens einmal roh. Zusätzlich sind pro Tag zwei Portionen Früchte sehr gesund. Die beste Qualität haben Früchte und Gemüse, die in der entsprechenden Saison gerade aktuell sind. Also Pfirsiche, Aprikosen im Sommer, Zuckerhut, Endivien im Winter usw.

    3. Zu jeder Hauptmahlzeit gehören Getreideprodukte oder Hülsenfrüchte: Verwenden Sie nicht nur weisse Mehle, bauen Sie auch Vollkornprodukte ein, die gesund für die Verdauung sind und mehr Vitalstoffe haben.

    4. Wechseln Sie ab mit eiweisshaltigen Nahrungsmitteln: Fleisch ist nicht jeden Tag notwendig. Ersetzen Sie es durch Milchprodukte, Eier, Fisch oder Hülsenfrüchte.

    5. Fetthaltige Nahrungsmittel wie Chips, Schokolade, Würste etc. nur in kleinen Mengen essen: Bei der Nahrungszubereitung gesunde, pflanzliche Öle benutzen, wie zum Beispiel Raps- und Olivenöl.

    6. Massvoll und mit Genuss: Süssigkeiten, salzige Knabbereien und zuckerhaltige Getränke. Kochen Sie wann immer möglich selber und essen Sie nur ausnahmsweise Fertigprodukte wie Pizza etc.

    Die Lebensmittelpyramide stellt übersichtlich die Empfehlungen zum gesunden und genussvollen Essen und Trinken für Erwachsene dar.

    Weitere Informationen zur Gesundheit finden Sie hier:
    Wie kann ich mich vor sexuell übertragbaren Krankheiten schützen?Nach oben
    Der einzig wirksame Schutz vor sexuell übertragbaren Krankheiten bietet das Benutzen von Kondomen, auch Präservative genannt. Benutzen Sie bei sexuellen Kontakten ausserhalb einer treuen, langjährigen Partnerschaft Kondome. Andernfalls ist das Risiko, sich beim Sex mit einer Geschlechtskrankheit anzustecken, hoch.

    Frauen und Männer können sich bei spezifischen Fragen zu sexuell übertragbaren Krankheiten auch an eine Fachärztin oder einen Facharzt wenden. Weiter können Sie sich bei einer Beratungsstelle für Familienplanung, Schwangerschaft und Sexualität melden.
    Wie kann ich mich über Kursangebote informieren?Nach oben
    Viele Informationen sind über das Internet erhältlich. Das Berufsbildungszentrum Wil bietet verschiedene Kurse an. Auf diesen zwei Webseiten (Berufsberatung und Alice) finden Sie Datenbanken mit Weiterbildungsangeboten.
    Stellen Sie sich folgende Fragen, bevor Sie eine Weiterbildung beginnen:
    • In welchem Thema will ich mich weiterbilden?
    • Wie viel Zeit kann ich investieren?
    • Was ist mein Ziel (z.B. ein bestimmter Abschluss oder eine Zwischenlösung)?
    • Welches sind die maximalen Beiträge, die ich zahlen kann?
    • Wie weit kann der Kursort von meiner Wohngemeinde entfernt sein?

    Hier erhalten Sie wichtige Hinweise, worauf Sie bei der Wahl der Weiterbildung achten müssen. Im Internet finden Sie dann bestimmt viele Angaben. Seien Sie aber initiativ: Rufen Sie bei den Schulen an. Manchmal sind die Webseiten ja auch veraltet. Vergleichen Sie die verschiedenen Angebote miteinander.
    Wie kann ich Schweizerin oder Schweizer werden?Nach oben
    Für Ausländerinnen und Ausländer in der Schweiz ist es möglich, das Schweizer Bürgerrecht zu bekommen. Dies geschieht allerdings nicht automatisch, und es müssen einige Voraussetzungen erfüllt sein. Das Gesuch zum Erwerb des Schweizer Bürgerrechts kann in der Stadt Wil beantragt werden, wenn
    • die Niederlassungsbewilligung C vorliegt
    • die Wohnsitzerfordernisse von Bund, Kanton und Gemeinde erfüllt sind. In der Regel sind das zwölf Jahre Wohnsitz in der Schweiz, wobei die Jahre zwischen dem zehnten und 20. Altersjahr doppelt angerechnet werden, acht Jahre Wohnsitz im Kanton St. Gallen und davon die letzten vier Jahre ununterbrochen in der Gemeinde. Eine Doppelzählung für die Erfüllung des notwendigen Wohnsitzes im Kanton und in der Gemeinde ist nach kantonalem Recht nicht möglich.
    • die ausländische Person integriert ist, das heisst insbesondere die rechtsstaatliche Ordnung (Beachtung der schweizerischen Rechtsordnung) sowie die Werte der Bundesverfassung respektiert und sich dazu ausdrücklich bekennt. Es sind soziale Beziehungen mit der schweizerischen Gesellschaft (beispielsweise am Arbeitsplatz, mit der Nachbarschaft, in der Kirche, in einem Quartier oder Verein) zu pflegen.
    • die ausländische Person über gute Deutschkenntnisse (mindestens Erreichung des Referenzniveaus B1 des Gemeinsamen Europäischen Referenzrahmens für Sprache des Europarats) zur Verständigung mit den Behörden und der einheimischen Bevölkerung verfügt.
    • die ausländische Person mit den schweizerischen und örtlichen Lebensverhältnissen vertraut ist, das heisst am öffentlichen Geschehen interessiert ist und darüber Bescheid weiss sowie die Grundsätze von Staatsaufbau und Geschichte kennt. Es ist obligatorisch, entweder den  Staatskundekurs zu besuchen oder den Staatkundetest zu absolvieren.

    Am Einbürgerungsverfahren sind Gemeinde, Kanton und Bund beteiligt. Wenn alle Voraussetzungen erfüllt sind, besteht ein Anspruch auf Einbürgerung.
    Ausländische und staatenlose Jugendliche können vor Vollendung des 20. Altersjahrs ein Gesuch um Besondere Einbürgerung stellen, wenn
    • sie wenigstens zehn Jahre in der Schweiz und davon mindestens fünf Jahre in der politischen Gemeinde Wil wohnen. Eine Doppelzählung der Wohnsitzfristen erfolgt bei dieser Einbürgerungsart nicht. Die Eignungskriterien (Integration und Vertrautsein) entsprechen denen der Einbürgerung im Allgemeinen.

    In der Schweiz kennt man zudem die erleichterte Einbürgerung. Diese gilt unter bestimmten Voraussetzungen für ausländische Ehepartnerinnen bzw. Ehepartner von Schweizerinnen und Schweizern sowie für Kinder eines schweizerischen Elternteils, welche das Bürgerrecht noch nicht besitzen. Zuständig ist hierfür der Bund.
    Wie komme ich günstig zu einem eigenen Velo?Nach oben
    Wer ein Velo günstig kaufen will, findet an Velobörsen Occasions-Velos zu günstigen Preisen. In der ganzen Schweiz finden jedes Jahr über 100 Velobörsen statt. Sie bieten nebst gebrauchten Velos auch Velozubehör an. Rund die Hälfte der Velobörsen wird von den Regionalverbänden von Pro Velo – dem nationalen Dachverband der Velofahrenden in der Schweiz – veranstaltet. Im Internet findet man zudem zahlreiche Online-Velobörsen. Erkundigen Sie sich im Internet, wann und wo in Ihrer Gegend die nächste Velobörse stattfindet. Auch an Pinnwänden, zum Beispiel in einem Supermarkt, finden sich oft Verkaufsanzeigen für günstige Occasions-Velos.
    Wie können ausländische Diplome anerkannt werden?Nach oben
    Die nötigen Informationen, wie Sie Diplome anerkennen lassen können, erhalten Sie hier bei der Berufsberatung. Für die Anerkennung von Diplomen ist eine amtlich beglaubigte Übersetzung des Ausweises nötig, falls er nicht in Deutsch, Französisch, Italienisch oder Englisch vorliegt. Zusätzlich müssen oft Unterlagen über das Programm der Ausbildung und der Prüfung sowie ein Lebenslauf eingereicht werden.

    Vielleicht bemühen Sie sich um ein Studium, aber Sie haben eine Absage erhalten. Wenden Sie sich auch an die Universität Fribourg; dort gibt es Kurse für Studienvorbereitungen.
    Wie können wir uns auf ein Kind vorbereiten?Nach oben
    Ein Kind wird Ihr Leben sicher verändern. Besprechen Sie mit Ihrem Partner, wie Sie die neuen Aufgaben teilen werden. Es empfiehlt sich, über mögliche Arbeits- und Betreuungsmodelle nachzudenken und mit den Betroffenen ( Arbeitgeberin oder Arbeitgeber, Betreuungsinstitutionen, Familienangehörige etc.) zu prüfen, was für Sie möglich und wünschbar ist.

    Mit einer ausgewogenen Ernährung können Sie vor und während der Schwangerschaft viel zu einer guten Gesundheit Ihres Kindes beitragen.
    Unter http://www.swissmom.ch/ finden Sie alles zu den Themen Kinderwunsch, Schwangerschaft, Geburt, Baby und Kind. Bei Migesplus können Sie Informationen zu Schwangerschaft, Geburt und sexueller Gesundheit auf verschiedene Sprachen bestellen.
    Wie können wir uns vor einer ungewollten Schwangerschaft schützen?Nach oben
    Es gibt zahlreiche verschiedene Verhütungsmittel. Die Wahl des Verhütungsmittels ist von verschiedenen Faktoren abhängig: der Lebenssituation, der persönlichen Einstellung und vom Gesundheitszustand der Frau, da viele Verhütungsmittel von ihr angewendet werden müssen. Generell wird zwischen hormoneller und nichthormoneller Verhütung unterschieden.
    • Zu den hormonellen Möglichkeiten zählen: Pille, Minipille, Hormonspirale, Drei-Monats-Spritze, Implantat, Pflaster, Vaginalring.
    • Nichthormonelle Verhütungsmethoden sind unter anderem Diaphragmen und Portiokappen, Kondome, Kupferspiralen, Chemische Schutzmittel (z.B. Cremes, Zäpfchen) und die Sterilisation.

    Achtung: Alle diese Mittel verhindern aber keine Übertragung des HI-Virus und anderer Krankheitserreger. Die Benutzung eines Kondoms ist der einzige (!) Weg, eine ungewollte Schwangerschaft UND sexuell übertragbare Krankheiten zu verhüten.

    Die genaue Anwendung, die Sicherheit sowie damit verbundene Vor- und Nachteile dieser verschiedenen Verhütungsmethoden besprechen Sie am besten immer mit einer Fachperson. Einige Methoden sind nur mit dem Rezept oder einem Eingriff einer Ärztin bzw. eines Arztes erhältlich bzw. anwendbar. Weitere Informationen zum Thema Verhütung und zur Sicherheit der verschieden Methoden finden Sie im Internet.

    Nach ungeschütztem Geschlechtsverkehr oder nach Versagen eines Verhütungsmittels, kann die «Pille danach» eingenommen werden.
    • Die «Pille danach» ist eine Notfallverhütung und verhindert eine ungewollte Schwangerschaft.
    • Die «Pille danach» ist rezeptfrei in der Apotheke, beim Arzt oder in den Spitälern erhältlich.
    • Je früher nach dem ungeschützten Geschlechtsverkehr die «Pille danach» eingenommen wird, desto wirksamer ist sie. Die höchste Wirksamkeit besteht innerhalb von 24 Stunden. Die Einnahme ist bis 72 Stunden nach dem Geschlechtsverkehr möglich, die Wirksamkeit nimmt aber nach 48 Stunden stark ab.

    Sind Sie ungeplant oder ungewollt schwanger geworden, dann wenden Sie sich möglichst schnell an Ihre Ärztin oder Ihren Arzt oder an die Beratungsstelle Familienplanung, Schwangerschaft und Sexualität. Nach Art. 119 StGB ist in der Schweiz ein Schwangerschaftsabbruch bis zur zwölften Schwangerschaftswoche unter bestimmten Bedingungen straffrei.

    Als Eltern sollten Sie Ihre Kinder frühzeitig über das Thema Sexualität aufklären. Mit den heutigen Medien kommen Kinder und Jugendliche immer früher in Kontakt mit dem Thema Sexualität und auch mit pornografischen Darstellungen. Es ist die Aufgabe der Eltern, darauf zu achten, dass die Jugendlichen auf eine gesunde, altersgerechte Art an das Thema Sexualität herantreten dürfen. (Link 4. Erziehung Frage 8). Die Schule unterstützt Sie dabei. Sexuelle Aufklärung ist im Lehrplan obligatorisch. Junge Frauen und Männer können sich online über Sexualität informieren und Fragen stellen.
    Wie lernt mein Kind, Verantwortung für sich zu übernehmen?Nach oben
    Wenn wir den Kindern Freiräume geben, heisst das nicht, dass wir sie damit allein lassen sollen. Häufige Warnungen vor dieser oder jener Gefahr machen die Kinder eher neugierig. Es ist entscheidend, dass Sie sich von klein an für die Erlebnisse Ihres Kindes interessieren, dass Sie sich Zeit nehmen, um ihm zuzuhören und es ernst nehmen. Dann wird es auch von seinen Erfahrungen erzählen, wenn es grösser wird, auch dann, wenn etwas schwierig war oder schief gelaufen ist.

    Alle Kinder machen manchmal einen Fehler – so wie wir Erwachsenen. In einem Klima von Achtung und von Wärme kann auch über Fehler gesprochen werden, sowie darüber, was man das nächste Mal besser machen könnte. Verantwortung zu übernehmen muss in kleinen Schritten geübt werden und es passieren dabei immer wieder Rückschritte. Tauschen Sie sich mit andern Eltern aus.
    Wie muss ich vorgehen, um eine Krankenkasse abzuschliessen?Nach oben
    Die Grundversicherung schliessen Sie bei einem privaten Versicherungsunternehmen (Krankenkasse) ab. Die Wahl ist frei. Der Leistungskatalog der gesetzlichen Krankenversicherung ist bei allen Krankenkassen derselbe, die Beitragshöhe jedoch von Kanton zu Kanton, von Kasse zu Kasse unterschiedlich. Die Versicherer, welche die soziale Krankenversicherung anbieten, sind im entsprechenden Verzeichnis des BAG aufgeführt. Die Preise können Sie im Internet vergleichen. Sie können auch selbst bei den verschiedenen Krankenkassen eine Offerte einholen und vergleichen.
    Wie teuer sind Weiterbildungen?Nach oben
    Weiterbildungen kosten unterschiedlich viel Geld. Es hängt unter anderem davon ab, ob es staatlich geförderte Lehrgänge sind (diese sind durch Steuern subventioniert) oder Lehrgänge von privaten Institutionen. Vielleicht wollen Sie zum Beispiel in einen Integrationskurs gehen und Deutsch lernen. In diesem Bereich gibt es Kurse in Wil, die sich bewusst an Migrantinnen und Migranten richten. Wertvoll sind Kurse, die nicht nur die Landessprache unterrichten, sondern auch «Sozialinformationen», also wichtige Informationen über das Leben in der Schweiz vermitteln und diskutieren..
    Wie und wo muss ich mein Kind für den Kindergarten anmelden?Nach oben
    Im Kanton St.Gallen ist der Besuch des Kindergartens obligatorisch. Ein Kind wird schulpflichtig am 1. August nach Vollendung des vierten Altersjahrs. Kinder besuchen den Kindergarten in der Regel während zwei Jahren. Die Eltern von Kindern, die im kommenden Sommer den Kindergarten besuchen, erhalten anfangs Februar die Anmeldeformulare automatisch per Post von der Schulverwaltung. Bitte schicken Sie die ausgefüllten Unterlagen bis Ende Februar zurück. Ende April erfahren die Eltern mit einem Brief, wo ihr Kind in den Kindergarten geht.

    Hier finden Sie eine Liste der Kindergärten in der Stadt Wil.

    Falls Sie den Eindruck haben, Ihr Kind sei noch nicht bereit für den Kindergarten, müssen Sei ein Aufschubsgesuch an den Schulrat stellen. Es ist wichtig, dass Sie dem Gesuch Unterlagen einer Fachperson beilegen.
    Wie verhalte ich mich beim Vorstellungsgespräch?Nach oben
    Vorstellungsgespräche laufen sehr unterschiedlich ab; das ist abhängig von den Arbeitgebenden, von den Anforderungen an die Stelle – aber natürlich auch von Ihnen.

    Sie können sich auf diese Themen vorbereiten:
    • besuchte Schulen, Berufserfahrungen
    • Besonderheiten in Ihrem Lebenslauf (abgebrochene Ausbildungen, Beschäftigungspausen, häufige Stellenwechsel)
    • Gründe für Stellenwechsel
    • besondere Fähigkeiten, Stärken und Schwächen
    • berufliche Ziele und Zukunftsvorstellungen
    • Interesse und Pläne für Weiterbildungen
    • besondere Leistungen und Erfolge an der letzten Stelle
    • Teamfähigkeit
    • Ihre Erwartungen an die neue Stelle, an Vorgesetzte und Arbeitskolleginnen und kollegen
    • spezielle Eigenschaften, die Sie für diese Stelle mitbringen (Warum soll der Arbeitgeber gerade Sie auswählen?)
    Nicht in ein Bewerbungsgespräch gehören Fragen wie:

    • Vereinszugehörigkeiten
    • politische Überzeugung
    • Religion (ausser es spielt bei der Stelle eine Rolle, also in einer Kirche, einer Partei etc.)
    • Zivilstand
    • Familiensituation
    • mögliche Schwangerschaft bei Frauen
    Weitere Informationen finden Sie beispielsweise auch im Buch «Arbeitsrecht – Vom Vertrag bis zur Kündigung» von Irmtraut Bräunlich-Keller, erschienen im Beobachter-Buchverlag.
    Wie viel Bewegung ist gesund?Nach oben
    Neben der Ernährung unterstützt auch regelmässige Bewegung das Wohlbefinden. Es genügt schon, wenn sich Erwachsene täglich mindestens 30 Minuten bewegen. Tun Sie das möglichst in der Natur. Dazu eignen sich zum Beispiel Treppen steigen, zu Fuss unterwegs sein, Velo fahren oder arbeiten im Garten. Der Schulweg ist eine gute Möglichkeit, dass sich Kinder täglich an der frischen Luft bewegen können.

    Hier ein Tipp, der auch Ihren Kindern Spass machen kann: Eine gute Möglichkeit zur Bewegung bieten die so genannten Vita Parcours. Das sind zwei bis drei km lange Wege im Wald mit Gymnastikübungen. Alle können den Vita Parcours machen, egal ob Anfängerinnen bzw. Anfänger oder geübte Sportlerinnen bzw. Sportler. Die Benützung des Vita Parcours ist kostenlos. Hier finden Sie den Parcours in ihrer Nähe.

    Kinder sollten sich mindestens eine Stunde pro Tag bewegen. Neben Spielen und Schulsport gibt es die Möglichkeit, in Vereinen Sport zu treiben oder in den Ferien ein Sportlager zu besuchen (Link zum Thema Freizeit!). Viel Bewegung unterstützt die ganze Entwicklung der Kinder.

    Kleine Kinder sollten sich ebenfalls bewegen und viel Zeit an der frischen Luft verbringen. Tipps dazu finden Sie zum Beispiel in den Elternbroschüren des Ostschweizer Vereins für das Kind. Informationen gibt auch die Broschüre Bewegung ist Leben. Diese Unterlagen können Sie in verschiedenen Sprachen herunterladen.
    Wie viel Freiheit und wie viele Grenzen braucht mein Kind?Nach oben
    Kinder brauchen Freiräume, in denen sie ihre eigenen Erfahrungen machen können: beim Spielen, allein oder mit anderen Kindern und später im Zusammensein mit Freunden. Sie brauchen aber auch Grenzen als Schutz und als Orientierung.

    Ein kleines Kind kann Gefahren noch nicht einschätzen. Es braucht Erwachsene, die ihm sagen, dass es nicht mit der Steckdose spielen, eine heisse Herdplatte berühren oder ins Auto von fremden Leuten einsteigen darf. Später bilden die Grenzen, die Sie ihm setzen, mehr eine Art Rahmen, in dem sich Ihr Kind frei bewegen kann. Sie können Ihr Kind ja nicht immer begleiten und beschützen. Es muss lernen, sich selbständig zu bewegen.

    Die Regeln und Grenzen müssen im Lauf der Zeit immer wieder neu angepasst werden. Das braucht viele Gespräche mit dem Kind. Es wird die Regeln besser einhalten, wenn es sie versteht. Tauschen Sie sich aus mit Eltern, die Kinder im gleichen Alter haben.
    Zuviel Freiheit und Verantwortung überfordert die Kinder. Zuwenig Freiheit und Verantwortung nimmt ihnen die Möglichkeit, aus eigener Kraft Lernschritte zu machen, die für ihr späteres Leben wichtig sind.

    Sie kennen Ihr Kind am besten. Nehmen Sie sich Zeit, um ihm zuzuhören und mit ihm über seine Erlebnisse und Erfahrungen zu sprechen. So können Sie auch spüren, in welchen Bereichen es schon bereit und fähig ist, Verantwortung für sich zu übernehmen und wo es noch einen engeren Rahmen braucht.
    In Wil werden laufend Erziehungskurse für verschiedene Altersstufen angeboten. Informationen finden Sie in den Zeitungen oder unter Elternbildung Wil.
    Wie viel kosten Fernsehen und Radiohören?Nach oben
    Fernsehen und Radiohören sind in der Schweiz gebührenpflichtig. Wenn Sie ein Gerät (TV, Radio oder Computer mit Internetanschluss) haben, mit dem Sie TV- oder Radioprogramme empfangen können, müssen Sie dies der BILLAG melden und Gebühren bezahlen. Falls Sie über einen Kabelanschluss TV schauen (Thurcom, Swisscom, Cablecom usw.), müssen Sie zusätzlich für den Kabelanschluss bezahlen.
    Wie viele Ausländerinnen und Ausländer leben in der Schweiz?Nach oben
    Der Anteil der Ausländerinnen und Ausländer an der Wohnbevölkerung lag in der Schweiz 2009 bei 22 Prozent: Das sind rund 1,7 Millionen Menschen (Quelle: Bundesamt für Statistik, Stand 2009). Die allermeisten besitzen jedoch eine Niederlassung. Jede dritte Person in der Schweiz ist eingewandert oder hat Eltern, die eingewandert sind. Ohne die Ausländerinnen und Ausländer würde die Wohnbevölkerung der Schweiz wegen der niedrigen Geburtenzahlen schon heute abnehmen. Und Wirtschaftszweige wie das Gesundheitswesen, das Gastgewerbe oder der Bausektor hätten ohne die Arbeitskräfte aus dem Ausland grosse Mühe, ihre Aufgaben zu erfüllen. Migrantinnen und Migranten – sei es als Arbeitskräfte, Studierende oder als Eltern – bilden heute einen wichtigen und ernst zu nehmenden Teil der Schweizer Gesellschaft.
    Wie wird entschieden, welche Klasse (Sekundarschule, Realschule; Kleinklasse, Einführungsklasse, Eingliederungsklasse) mein Kind besuchen wird?Nach oben
    Die Lehrerin oder der Lehrer schlägt vor, welchem Schul- und Klassentypus Ihr Kind zugewiesen werden soll. Dabei wird sowohl auf seine Noten als auch auf sein Verhalten und seine Kompetenzen in der Schule geachtet (Interesse, Fleiss, selbstständiges Lernen, Zuverlässigkeit). Der Antrag wird mit den Eltern besprochen. Es ist auch möglich, dass Ihr Kind schulpsychologisch abgeklärt werden muss. In diesem Fall wird der Schulpsychologische Dienst dem Schulrat einen Antrag stellen. Wichtig ist dabei: Der Zuweisungsentscheid wird in jedem Fall vom Schulrat getroffen und nicht von der Lehrperson oder von den Eltern.
    Wo befinden sich öffentliche Spielplätze?Nach oben
    In der Stadt Wil hat es 23 öffentliche Spielplätze und grosse attraktive Parkanlagen. Diese befinden sich bei Schulen, Kindergärten und Badeanstalten.
    Wo bekomme ich Informationen über die Mittelschulen?Nach oben
    Fragen Sie die Lehrpersonen. Informationen geben auch die Berufsberatungen oder die Mittelschulen selbst.
    Wo finde ich günstige Spielsachen für mein Kind?Nach oben
    Kinder wachsen schnell und entwickeln immer wieder neue Interessen. In Kleiderbörsen und Spielzeugbörsen gibt es für wenig Geld gebrauchte Kleider und Spielsachen. Bilderbücher und Spiele können auch in Ludotheken und Bibliotheken ausgeliehen werden. Sinnvoll kann es auch sein, wenn Kinder ihre Spielsachen mit Freundinnen und Freunden teilen können.

    Kinder freuen sich am meisten über Spiele, die sie selber erfinden können. Dafür brauchen sie keine teuren Spielsachen. Mit leeren Schachteln, Stoffen, Papier und Farben, Holzklötzen, Legos, Puppen und Stofftieren gestalten sie ihre eigene Welt und entwickeln gleichzeitig ihre Intelligenz, ihr Konzentrationsvermögen, ihre Beobachtungsgabe.
    Wo finde ich günstige Spielsachen und Kleider für mein Kind?Nach oben
    Kinder wachsen schnell und entwickeln immer wieder neue Interessen. In Kleiderbörsen und Spielzeugbörsen gibt es für wenig Geld gebrauchte Kleider und Spielsachen. Bilderbücher und Spiele können auch in Ludotheken und Bibliotheken ausgeliehen werden.
    Wo finde ich Informationen zu sexuell übertragbaren Krankheiten?Nach oben
    Durch körperlichen Kontakt und Sex ohne Schutz können verschiedene Krankheiten übertragen werden. Männer und Frauen sind gleichermassen betroffen. Eine Liste mit möglichen Krankheiten und wie Sie sich schützen können, finden Sie im Internet. Die meisten Krankheiten sind mit der richtigen Behandlung heilbar, wenn sie früh genug erkannt werden. Unbehandelte Krankheiten wie beispielsweise Hepatitis können schwere Schäden verursachen. Krankheiten wie Herpes bleiben im Körper, nehmen aber mit der Zeit ab.

    Es gibt eine grosse Ausnahme: AIDS. Das Wort «Aids» steht für die englische Bezeichnung «Acquired Immunodeficiency Syndrome», zu deutsch «Erworbenes Immunschwächesyndrom». Bei einer Immunschwäche ist die Abwehrfähigkeit des Körpers gegenüber Krankheitserregern vermindert. Eine fortgeschrittene Immunschwäche kann zu verschiedenen schweren Erkrankungen und zum Tod führen. Medikamente bremsen lediglich den Verlauf von Aids.

    Ursache für Aids ist eine Infektion mit dem HI-Virus («Human Immunodeficiency Virus», zu deutsch: «Menschliches Immunschwäche-Virus»). Nach einer Ansteckung mit dem HI-Virus dauert es manchmal Jahre, bis Aids ausbricht, weshalb die Krankheit lange unentdeckt bleiben kann. In der Schweiz sind rund 22’000 Menschen mit dem HI-Virus infiziert, und jährlich stecken sich neue an. Grundsätzlich wird der HI-Virus durch Blut oder Spermien- und Scheidenflüssigkeit weitergegeben. Bei der CARITAS können Sie viele nützliche Broschüren über Aids in verschiedenen Sprachen herunterladen.
    Wo kann ich Deutsch lernen?Nach oben
    Wer sich in die Gesellschaft integrieren will, muss sich mit den Mitmenschen verständigen können. Es ist deshalb von zentraler Bedeutung, dass Sie die deutsche Sprache lernen. Dies erlaubt es Ihnen etwa, eine Arbeitsstelle zu finden, sich im täglichen Leben mit Nachbarinnen und Nachbarn, Freudinnen und Freunden oder Arbeitskolleginnen Arbeitskollegen zu unterhalten und sich am gesellschaftlichen Leben aktiv zu beteiligen. In der Schweiz erhalten Sie viele Mitteilungen von der Schule, der Stadtverwaltung oder von Banken und Versicherungen schriftlich. Wenn Sie nichts verpassen oder unerledigt lassen wollen, ist es wichtig die Inhalte zu verstehen. Ein guter Grund, die deutsche Sprache zu lernen.

    Das Erlernen einer Sprache braucht Zeit, Geduld und viel Übung. Besonders am Anfang kann das schwierig sein; lassen Sie sich aber davon nicht entmutigen. Am besten, Sie besuchen einen der zahlreichen Sprachkurse. Weitere Informationen zu Sprachkursen erhalten Sie bei der Fachstelle Integration der Stadt Wil. Gemeinsam mit anderen zu lernen, ist motivierend und macht mehr Spass. Informieren Sie sich über die Angebote und Preise. Ihre Sprachkenntnisse können Sie zusätzlich verbessern, indem Sie sich mit anderen Personen unterhalten, Zeitungen, Texte im Internet oder Bücher in deutscher Sprache lesen, Radio hören oder fernsehen.
    Wo kann ich die Prämien der Krankenkassen vergleichen?Nach oben
    Der Vergleichsdienst Comparis bietet im Internet einen Service, mit dem Sie die Prämien der Krankenkassen vergleichen können.
    Wo kann ich eine Arbeit suchen?Nach oben
    Umfragen zeigen, dass viele Stellen durch persönliche Beziehungen besetzt werden. Es lohnt sich deshalb, viele von Ihren Bekannten über Ihre Arbeitssuche zu informieren. Vielleicht kann Ihnen jemand etwas vermitteln.

    Viele Stellen werden ausgeschrieben. Man findet sie in Tageszeitungen (Beilage: Stellenanzeiger) oder in Fachzeitschriften (Inserate). Falls Sie selber keine Tageszeitungen abonniert haben, fragen Sie Bekannte oder kaufen Sie eine Zeitung am Kiosk. Aktuelle Tageszeitungen können auch in der Bibliothek gelesen werden.

    Zudem wird das Internet immer wichtiger. Auf der Seite Treffpunkt Arbeit und auch beim Amt für Arbeit finden Sie viele nützliche Informationen zur Erwerbslosigkeit und Stellensuche. Die Seite bietet eine grosse und aktuelle Stellenbörse. Stellenangebote in der Region Wil finden Sie auf der Website der Stadt Wil. Viele Firmen inserieren die offenen Stellen auf der eigenen Webseite. Es lohnt sich, bei den wichtigsten Firmen gleich direkt nachzuschauen oder telefonisch nachzufragen.
    Wo kann ich günstig ein Auto mieten?Nach oben
    In der Schweiz gibt es mehrere Unternehmen, bei denen Sie ein Auto mieten können. Falls Sie ein Auto nur für einige Stunden brauchen, bietet sich die Genossenschaft Mobility an. Mobility hat an zahlreichen Standorten in der Schweiz Autos verschiedener Grösse und Kategorien stationiert, auch am Bahnhof Wil. Allerdings müssen Sie zuerst Mitglied bei der Genossenschaft Mobility werden, um von den günstigen Preisen profitieren zu können. Falls Sie ein Auto nicht täglich brauchen, kommt eine Mitgliedschaft bei Mobility deutlich billiger als der Kauf eines eigenen Autos. Das Mobility-Auto wird per Internet, Handy oder Telefon reserviert. Mit der Mitgliederkarte können Sie es dann öffnen und benutzen.
    Wo kann ich günstig ein Velo mieten?Nach oben
    In zahlreichen Städten und Gemeinden, an rund 80 Bahnhöfen der SBB und von Privatbahnen in der Schweiz sowie bei 20 Jugendherbergen und Campingplätzen können Sie ein Velo für einige Stunden oder auch tageweise mieten – teils kostenlos gegen ein Depot oder gegen eine geringe Gebühr. Sie benötigen dazu einen Ausweis zur Identifikation.
    Wo kann ich Hilfe finden, ohne meinen Namen und meine Herkunft sofort melden zu müssen?Nach oben
    In verschiedenen Städten gibt es Gesundheitsversorgungsstellen für Sans-Papiers. Dort muss man nicht sofort den Namen nennen oder den Ausweis zeigen. Die Stelle in Ihrer Nähe finden Sie hier. Manchmal brauchen Menschen in einer Krise sofort einen Ratschlag, wollen aber anonym bleiben. Eine sofortige Hilfe gibt die Organisation «Dargebotene Hand». Sie bietet per Telefon, E-Mail oder Chat kostenlose Beratungen an. Unter der Nummer 143 kann man in Krisensituationen anrufen und mit einer Mitarbeiterin oder einem Mitarbeiter sprechen. Die «Dargebotene Hand» ist eine Anlaufstelle für alle und gewährleistet völlige Anonymität.
    Wo kann ich mich beraten lassen?Nach oben
    Die Schlichtungsstelle für Miet- und Pachtverhältnisse informiert in allen Fragen rund um das Mieten, zum Beispiel bei Kündigungen, Mietzinserhöhungen oder Depotrückgabe. Zudem vermittelt sie in Streitfällen zwischen Mietenden und Vermieterinnen bzw Vermietern.

    Gegen Voranmeldung im Sekretariat im Baronenhaus an der Marktgasse 73, Wil, können kostenlose Beratungsgespräche in Anspruch genommen werden. Montag 08.00-11.30/13.30-17.00 Mittwoch 08.00-11.30, Telefon: 071 913 52 08, Email: schlichtungsstelle@stadtwil.ch An die Beratung müssen alle Unterlagen mitgenommen werden, vor allem natürlich der Mietvertrag.
    Eine sehr nützliche Webseite mit vielen Informationen zu Wohnungsmiete und Mietrecht ist www.mietrecht.ch. Eine umfassende Linkliste für weitere Informationen finden Sie auf der Homepage des Bundesamts für Wohnungswesen. Falls Sie Mitglied des Mieterinnen- und Mieterverbands sind, erhalten Sie dort bei Mietproblemen juristische Unterstützung.
    Wo kann ich mich hinwenden, wenn mein Kind bei den Hausaufgaben oder in der Schule Probleme hat?Nach oben
    Wenn sich Ihr Kind in der Schule nicht wohlfühlt oder Sie als Eltern etwas nicht verstehen, sprechen Sie immer zuerst mit der Lehrerin oder mit dem Lehrer. Besprechen Sie mit den Lehrpersonen das Vorgehen und lassen sie sich alle Möglichkeiten gut erklären. Findet sich keine Lösung, können Sie sich an die Schulleitung oder an die Schulverwaltung wenden.

    Hilfe und Beratung erhalten Sie auch bei der Schulsozialarbeit des Schulhauses oder bei der Jugendarbeit der Stadt Wil.

    Im Primarschulhaus Lindenhof wird eine Hausaufgabenhilfe angeboten. Die Hausaufgabenhilfe ist kostenpflichtig. Im Rahmen der Tagesstrukturen ist die begleitete Hausaufgabenstunde in der Nachmittagsbetreuung integriert. Hausaufgaben dürfen, sofern Zeit dafür besteht, während der Mittagszeit selbstständig erledigt werden. Vielleicht kann Ihr Kind die Hausaufgaben auch zusammen mit einer Mitschülerin oder einem Mitschüler machen - gemeinsames Lernen macht oft viel mehr Spass.

    Interessieren Sie sich für die Hausaufgaben und unterstützen auch Sie Ihr Kind, indem Sie mit ihm zusammen üben oder es für eine Prüfung abfragen und so weiter.
    Wo kann ich mich über Schwangerschaft und Geburt informieren?Nach oben
    Allgemeine Informationen zu rechtlichen, finanziellen und weiteren Fragen erhalten Sie bei der Beratungsstelle für Familienplanung, Schwangerschaft und Sexualität. Hier erhalten Sie Informationen und Begleitung in Zusammenhang mit der Schwangerschaft, vor und nach der Geburt, mit dem ‚Eltern werden’ und auch bei sexuellen Problemen nach der Geburt eines Kindes.

    Auch in Zeitschriften am Kiosk oder in Bibliotheken finden Sie zahlreiche Informationen zu den Themen Schwangerschaft, Geburt und sexuelle Gesundheit.

    Die Fachärztin bzw. der Frauenarzt oder eine Hebamme führen die Untersuchungen während der Schwangerschaft durch und geben Ihnen Auskünfte zur Vorbereitung der Geburt. In regelmässigen Abständen führt Ihre Frauenärztin bzw. Ihr Frauenarzt auch Kontrolluntersuchungen durch, um die Entwicklung des Kindes zu beobachten und mögliche Gefahren für Mutter und Kind zu erkennen.

    An den Spitälern und im Angebot einiger Hebammen gibt es Kurse zur Geburtsvorbereitung. Darin werden die Schwangerschaft, die Vorbereitung auf die Geburt und die neuen Aufgaben als Eltern behandelt.

    Sie können im Spital oder in einem Geburtshaus gebären. In der Regel können Sie selbst wählen, wo Sie gebären möchten und das Spital oder Geburtshaus vorher besuchen. Die meisten Frauen bringen ihre Babys im Spital zur Welt. Manche Personen/Paare entscheiden, bei sich zu Hause mithilfe einer Hebamme zu gebären. Dieser Entscheid ist aber nur bei Schwangerschaften ohne Schwierigkeiten zu empfehlen. Die Grundversicherung der Krankenkasse bezahlt die Kosten der Geburt, Kontroll- und Ultraschalluntersuchungen sowie einen Teil der Kosten des Geburtsvorbereitungskurses und der Stillberatung. Im Verlauf der Schwangerschaft meldet Sie die Ärztin bzw. der Arzt oder die Hebamme für die Geburt an.
    Wo kann ich mich über Sucht und Drogen beraten lassen?Nach oben
    Menschen können nach verschiedenen Mitteln süchtig sein: zum Beispiel Alkohol, Nikotin (in Zigaretten) oder auch schmerzlindernde Medikamente, Schlaf- und Beruhigungsmittel und illegale Drogen wie Cannabis, Kokain, Heroin. Auch Nahrungsmittel oder «Gamen» kann zur Sucht werden. Eine Sucht hat nicht nur Auswirkungen auf den Körper, sondern auch auf die Psyche und das soziale Umfeld, also auf die Familie, Freundinnen und Freunde.
    Es ist für eine Person schwierig zu erkennen, ob sie selber süchtig ist oder ob es sich um eine harmlose Gewohnheit handelt. Ein Suchtproblem ist nicht nur für die abhängige Person belastend, sondern auch für die nahestehenden Mitmenschen. Deshalb ist es wichtig, sich frühzeitig Hilfe zu holen. Verschiedene Beratungsstellen können Sie bei Suchtproblemen kompetent beraten. Auch wenn es schwierig ist, diesen Schritt zu machen, können die Fachpersonen grosse Hilfe leisten. Die Beratungen sind oftmals kostenlos. Adressen und Informationen erhalten Sie zum Beispiel bei der «SUCHT | SCHWEIZ». Bestimmt kann Ihnen auch die Hausärztin oder der Hausarzt Beratungsstellen empfehlen. In Wil steht Ihnen die Suchtberatung Region Wil an der Marktgasse 61 in der Wiler Altstadt zur Verfügung.
    Wo kann ich mich über Vereine in meiner Gemeinde informieren?Nach oben
    Die Stadt Wil veröffentlicht im Internet ein Vereinsverzeichnis. Man kann thematisch oder alphabetisch nach Vereinen suchen, findet die Kontaktinformationen und erfährt teils auch, welche Veranstaltungen die Vereine geplant haben.

    Wenn Sie mehr über einen Verein erfahren möchten, rufen Sie am besten die angegebene Kontaktperson an oder schreiben Sie eine E-Mail. Die meisten Vereine freuen sich über Interessentinnen und Interessenten.
    Wo kann ich Unterstützung bei der Arbeitssuche erhalten?Nach oben
    In einem ersten Schritt beschaffen Sie sich Informationen, welche Stellen es überhaupt gibt.

    Bei Erwerbslosigkeit unterstützt Sie das Regionale Arbeitsvermittlungszentrum (RAV) Oberuzwil. Die RAV-Mitarbeitenden informieren Sie über die verschiedenen Möglichkeiten, die Ihnen offenstehen. Sie unterstützen Sie dabei, eine Erwerbsarbeit zu finden. Die RAVs unterhalten eine Datenbank mit offenen Stellen, so haben Sie Zugang zu einer der grössten und aktuellsten Stellenbörse der Schweiz.
    Die Dienstleistungen des RAV stehen allen in der Schweiz lebenden Personen (mit gültiger Aufenthaltsbewilligung) zur Verfügung. Wenn man sich dort anmeldet, erhält man kostenlose Beratung und kann verschiedene Kurse besuchen (Bewerbungen schreiben, Deutschkurse etc.). Diese Unterstützung ist aber auch mit Verpflichtungen, z.B. einer aktiven Arbeitssuche verbunden.
    Wo kann mein kleines Kind mit anderen Kindern spielen?Nach oben
    Die sind für alle Kinder und Eltern zugänglich. Kinder lieben es, im Sand zu spielen und auf der Rutschbahn oder Schaukel herum zu turnen. Begleiten Sie deshalb Ihr Kind so oft als möglich zum nächsten Spielplatz. Sie fördern damit seine gesunde Entwicklung.

    Für Kinder ab etwa zwei Jahren gibt es in Wil auch . Während einzelner Stunden in der Woche werden sie von Fachpersonen betreut und gefördert. In einer solchen Gruppe hat Ihr Kind Gelegenheit, mit Gleichaltrigen zusammen zu sein und sich gleichzeitig für den Kindergarten und die Schule vorzubereiten.

    Vereine bieten unterschiedlichste Freizeitangebote an (Link Freizeit/Vereine 1.). In einem Verein aktiv zu sein ist eine gute Ergänzung zum Schulalltag und eine lohnenswerte Freizeitbeschäftigung.
    Wo muss ich das Einbürgerungsgesuch einreichen?Nach oben
    Ihre erste Anlaufstelle für die Einbürgerung ist das Sekretariat des Einbürgerungsrats. Dort erhalten Sie alle Informationen und die notwendigen Formulare.
    Wo treffe ich andere Eltern mit Kindern?Nach oben
    Andere Eltern mit Kindern kann ich im Chrabbelhöck Wil oder im MuKi-Vaki Turnen treffen, das sind spielerische Turnstunden für Mütter und Väter mit ihren Kindern.
    Wo und wie kann ich in Wil als älterer Mensch wohnen?Nach oben
    Alterswohnungen
    Die Genossenschaft für Alterswohnungen Wil (GAW) stellt preisgünstige Wohnungen auf gemeinnütziger Grundlage im Raum Wil bereit.

    Alters- und Pflegeheime
    In Wil gibt es das Pflegezentrum Fürstenau, das Alters- und Pflegeheim Rosengarten sowie das Alterszentrum Sonnenhof. Sie alle sind Betriebe der Thurvita AG, die ambulante, halbstationäre und stationäre Dienstleistungen des Altersbereichs in der Stadt und Region Wil verknüpft.

    Das Pflegeheim Eggfeld richtet sich an Menschen, die eine chronische psychische Erkrankung haben und / oder an Demenz erkrankt sind. Es gibt auch die Möglichkeit einer Tagesbetreuung für demente Menschen.

    Pflegewohnungen
    Die Thurvita Spitex führt auch drei Pflegewohnungen in der Stadt Wil: Pflegewohnung Flurhof, Pflegewohnung Bergholz und Pflegewohnung Engi.
    Wo werde ich nach einem Spitalaufenthalt gepflegt?Nach oben
    Einige Patientinnen und Patienten benötigen nach einem Spitalaufenthalt weiterhin Pflege. In der Schweiz gibt es einen speziellen Dienst, die Spitex. Diese Abkürzung steht für spitalexterne Gesundheits- und Krankenpflege und Hilfe. Die Spitex pflegt Sie zu Hause und unterstützt Sie nach einem Unfall, einer Operation, bei Krankheit oder nach einer Geburt.
    Wofür steht die Abkürzung CH?Nach oben
    CH steht für Confoederatio Helvetica. Das ist die lateinische Bezeichnung für Schweizerische Eidgenossenschaft. Diese offizielle Bezeichnung führte man nach der Schaffung des Bundesstaates ein. Um keine der vier Amtssprachen zu bevorzugen, lautet das Landeskennzeichen der Schweiz deshalb CH.
    Woher stammt das Schweizerkreuz?Nach oben
    Die Nationalflagge der Schweiz hat eine quadratische Form und zeigt ein aufrechtes, freistehendes weisses Kreuz auf rotem Grund. In der deutschen Schweiz wird der Begriff Flagge allerdings in der Alltagssprache nicht benutzt; die Menschen reden mehr von der Schweizerfahne oder dem Schweizerkreuz.
    Das Schweizerkreuz hat eine lange Geschichte. Zum ersten Mal ist die Verwendung bei der Schlacht von Laupen im Jahre 1339 dokumentiert. Erst im Sonderbundskrieg setzte sich die Schweizerfahne als nationales Symbol durch. 1889 wurde sie offiziell angenommen.
    Wohin kann ich mich wenden, wenn ich Fragen zur Sexualität habe?Nach oben
    Die Beratungsstelle für Familienplanung, Schwangerschaft und Sexualität berät Einzelpersonen und Paare vertraulich zu sämtlichen Themen im Bereich der Intimität und Sexualität, unabhängig von Alter oder sexueller Orientierung. Sie bietet Ihnen auch Hilfe und Unterstützung im Bereich Sexualerziehung und bei Fragen zur sexuellen Gesundheit. Sie können sich bei Fragen zur Sexualität auch an eine Fachärztin oder einen Facharzt  wenden.
    Im Internet finden Sie auf verschiedenen Seiten Informationen zu Liebe und Sexualität in verschiedenen Sprachen:
     Männer und Frauen können Probleme beim sexuellen Verkehr haben. Die meisten Personen sprechen nicht gerne darüber, aber es ist trotzdem eine Realität. Zirka 20 Prozent aller Männer leiden ab dem 40. Lebensjahr an Potenzstörungen. Es ist normal und nicht etwa beschämend, dass ab einem bestimmten Alter die Hormonproduktion abnimmt. Dadurch kann die Erregung beim Mann abflachen. Es existieren verschiedene Behandlungsmethoden, die Sie mit einer Urologin bzw. einem Urologen oder auf der Beratungsstelle Familienplanung besprechen können. Achtung: Medikamente und Potenzmittel sollen nicht im Internet gekauft werden. Lassen Sie sich von einer Fachperson beraten.

    Auch Frauen können Probleme beim sexuellen Verkehr haben. Lustlosigkeit oder Schmerzen beim Geschlechtsverkehr werden häufig genannt. Dies kann medizinische Ursachen haben oder mit emotionalen oder psychischen Schwierigkeiten verbunden sein. Eine Frauenärztin bzw. ein Frauenarzt (Gynäkologie) oder die Beratungsstelle für Familienplanung können weiterhelfen.

    Jugendliche, welche Fragen und Unsicherheiten rund um ihre sexuelle Entwicklung oder Gesundheit haben oder Informationen und Beratung benötigen, können sich ebenfalls an die Beratungsstelle für Familienplanung wenden.
    Wohin kann ich mich wenden, wenn ich im Alter den Alltag nicht mehr alleine bewältigen kann?Nach oben
    Die Spitex bietet nebst der Hilfe und Pflege ebenfalls den Frischmahlzeiten-Dienst an. Diese Dienstleistung liefert älteren, kranken Menschen und Menschen mit Behinderungen täglich ein warmes Mittagessen nach Hause.

    Auch die Stiftung Pro Senectute bietet Dienstleistungen für ältere Menschen an, damit sie weiterhin zuhause wohnen können. Pro Senectute will die Selbständigkeit und Lebensqualität der Mitmenschen über 60 fördern und erhalten. Ältere Menschen und ihre Angehörigen erhalten kostenlose, vertrauliche Beratungen bei allen Fragen des täglichen Lebens:
    • finanziellen Schwierigkeiten
    • rechtlichen Angelegenheiten
    • der Bewältigung von Lebenskrisen
    • der Freizeitgestaltung
    • und bei Wohn- und Beziehungsfragen.


    Falls diese Hilfe nicht genügt und Sie rund um die Uhr Unterstützung benötigen, kann ein Betagtenzentrum oder ein Altersheim für Ihre Bedürfnisse allenfalls geeigneter sein. In der Stadt Wil können betagte Mitbürgerinnen und Mitbürger, die eine ihren Bedürfnissen angepasste Wohnform suchen, zwischen nachstehenden wählen. Wo genau Sie gepflegt werden können, wird aufgrund des Wohnorts entschieden. Am besten lassen Sie sich von einer Fachperson der Pro Senectute oder Ihrer Ärztin bzw. Ihrem Arzt beraten.

    Unter folgendem Link können Sie nützliche und kostenlose Informationen bestellen (z.T. in verschiedenen Sprachen) zum Thema Älterwerden und Pensionierung.

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    Kontakt. Öffnungszeiten. Anfahrtsweg.