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Fussgängerinnen und Fussgänger


In einer Erhebung wurden an den Gemeindestrassen in der Stadt Wil alle Fussgängerstreifen hinsichtlich ihrer Sicherheit überprüft. Nun liegen die Ergebnisse dieser Untersuchungen vor, wobei sich ein Handlungsbedarf gezeigt hat. Die festgestellten Mängel sollen nun sukzessive behoben werden.


Fussgängerstreifen


Im vergangenen Jahr hat das Tiefbauamt des Kantons St.Gallen alle Fussgängerstreifen auf den Kantonsstrassen überprüft. Dafür wurde in Fachgremien ein umfangreicher Bewertungsbogen entwickelt. In diesen Fragebogen sind verschiedenste Kriterien eingeflossen. So wurde unter anderem geprüft, ob ein Fussgängerstreifen von speziellen Nutzergruppen mit kognitiv eingeschränkten oder noch nicht ausgebildeten Fähigkeiten wie beispielsweise Kindern, behinderten oder älteren Menschen genutzt wird. Ebenfalls mit einbezogen wurden statistische Werte wie die Unfallhäufigkeit und die Verkehrsmenge, aber auch bauliche Aspekte wie die Sichtweiten auf wartende Fussgängerinnen und Fussgänger, das Vorhandensein von Fussgängerinseln oder einer Beleuchtung und der Zustand der Markierungen.

Kommunale Erhebung anhand des kantonalen Fragebogens


Die Stadt Wil hat sich dieser Bewertungsmethode angeschlossen und in den vergangenen sechs Monaten auf dem Stadtgebiet zusätzlich alle Fussgängerstreifen auf Gemeindestrassen auf ihre Sicherheit überprüft. «Der Stadt Wil war es ein Anliegen, die Erhebung in Ergänzung zur kantonalen Überprüfung auf alle Wiler Fussgängerstreifen auszudehnen, um so einen vollständigen Überblick erhalten zu können», erklärt Stadtrat Marcus Zunzer, Vorsteher des Departements Bau, Umwelt und Verkehr. «Nur so können wir sicherstellen, dass für die Fussgängerinnen und Fussgänger, die ja die schwächsten Verkehrsteilnehmer sind, in unserer Stadt möglichst sicherer Verhältnisse geschaffen werden.» Insgesamt wurden in dieser Erhebung 70 Fussgängerstreifen bewertet, wobei die Beurteilungen von einem externen Ingenieurbüro anhand des kantonalen Rasters vorgenommen wurden.

Ergebnisse liegen vor – Handlungsbedarf erkannt


Nun liegen die Auswertungen dieser Erhebung vor. Dabei hat sich gezeigt, dass bei rund der Hälfte der Fussgängerstreifen auf Gemeindestrassen in der Stadt Wil Massnahmen ergriffen und bei einem weiteren Drittel Überprüfungen vorgenommen werden müssen. Bei den restlichen Streifen sind keine Massnahmen angezeigt. «Wir werden die notwendigen Schritte ergreifen, damit alle Fussgängerstreifen in der Stadt Wil für die Benutzerinnen und Benutzer sicher sind», hält Stadtrat Marcus Zunzer fest. In der Erhebung wurde zudem festgestellt, dass neun markierte Streifen die betriebstechnischen Kriterien nicht erfüllen; an diesen Stellen müssen die Markierungen ganz grundsätzlich hinterfragt werden.

Massnahmen planen und umsetzen


In einem nächsten Schritt werden nun sukzessive detaillierte Massnahmen ausgearbeitet, um die festgestellten Mängel zu beheben. Diese Planung erfolgt in Zusammenarbeit mit der Kantonspolizei St.Gallen. Möglich sind einerseits bauliche Massnahmen wie der Einbau von Mittelinseln oder die Verbesserung der Sichtweiten und andererseits Massnahmen im Unterhalt wie etwa das Zurückschneiden von Hecken, Neumarkierungen oder eine Ergänzung der Signalisation. Nicht zuletzt können auch organisatorische Massnahmen getroffen werden, dazu gehören insbesondere das Aufheben oder Verschieben eines Fussgängerstreifens.

Der am schlechtesten bewertete Fussgängerstreifen liegt beim Bahnhof Süd auf der Hubstrasse. Für diese Stelle wurde bereits ein Vorprojekt ausgearbeitet, das die bestehenden Mängel beheben wird. Vorgesehen sind der Bau einer Mittelinsel, die Verbesserung der Anordnung der Busspur respektive der Haltestelle und die Einrichtung von sicheren Warteräumen für Fussgängerinnen und Fussgänger.


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Erste Massnahmen realisiert


Als erstes wurden die Unterhaltsarbeiten in Angriff genommen. Dies sind kleinere Arbeiten wie zum Beispiel das Zurückschneiden einer Hecke, damit die Fussgängerinnen und Fussgänger früher von Fahrzeuglenkenden erkannt werden. Zudem wurden Standorte mit ungenügender Beleuchtung mit Fachleuten begangen und die entsprechenden Massnahmen ausgearbeitet. Weitere Arbeiten wie die zusätzliche Signalisation mit dem Signal «Standort eines Fussgängerstreifens» wurden bei der Kantonspolizei beantragt. Allfällige Markierungsarbeiten werden im Frühjahr bei entsprechender Witterung erledigt.

Neben diesen Verbesserungsarbeiten an den einzelnen Fussgängerstreifen müssen dieses Jahr auch organisatorische Massnahmen ergriffen werden. Bei insgesamt zehn Fussgängerstreifen wurden die in den gesetzlichen Normen festgehaltenen betriebstechnischen Voraussetzungen nicht erfüllt. So weisen die betreffenden Fussgängerstreifen zu tiefe Fussgängerfrequenzen (weniger als 50 Fussgänger pro Tag) und/oder eine zu geringe Frequenz auf der Strasse auf (weniger als 1000 Fahrzeuge pro Tag). Wird der Fussgängerstreifen häufig von Nutzergruppen mit noch nicht vollständig ausgebildeten oder eingeschränkten kognitiven Fähigkeiten wie beispielsweise Kindern, behinderten oder älteren Menschen benutzt, so wurde das Sicherheitsbedürfnis dieser Nutzergruppen gegenüber den vorhandenen Verkehrsmengen abgewogen. Eine weitere überprüfte Voraussetzung ist, dass in den nächsten 50 Metern kein Fussgängerstreifen vorhanden ist, welcher die gleiche Wunschlinie abdeckt. Zusammen mit der Kantonspolizei St.Gallen wurde jeder Fussgängerstreifen in Wil nach diesen Voraussetzungen beurteilt. Aufgrund der systematischen Erhebung sowie der Beurteilung und Begehung mit der Kantonspolizei müssen insgesamt zehn Fussgängerstreifen auf dem Stadtgebiet Wil aufgehoben werden. Sechs Fussgängerstreifen werden dabei ersatzlos aufgehoben, vier weitere aufgehoben und durch eine Trottoirüberfahrt ersetzt.

Ersatzlos aufgehobene Fussgängerstreifen:
  • Hubstrasse (bei Haus Nr. 37)
  • St.Peterstrasse (bei Knoten Kanalstrasse)
  • Klausenstrasse (bei Knoten Poststrasse)
  • Waagplatz (zwischen Grabenstrasse und Tonhallestrasse)
  • Freudenbergstrasse (Einmündung Oberwiesweg)
  • Maugwilerstrasse (Einmündung Bachweg)

Aufgehobene, durch eine Trottoirüberfahrt ersetzte Fussgängerstreifen:
  • Wilenstrasse (Bahnhof Süd, Einmündung Hubstrasse)
  • Feldstrasse (Einmündung Hubstrasse)
  • St. Peterstrasse (Einmündung Lerchenfeldstrasse Süd; Bauprojekt Lerchenfeldstrasse)
  • St. Peterstrasse (Einmündung Lerchenfeldstrasse Nord; Bauprojekt Lerchenfeldstrasse)
 
 
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