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Das fundiert erarbeitete Projekt Masterplan Bahnhof Wil entwickelt den Bahnhof Wil mit seinen unterschiedlichen Aspekten zukunftsgerichtet weiter, um den Anforderungen der verschiedenen Nutzer- und Anspruchsgruppen besser gerecht zu werden.


Logo zum Projekt Zukunft Bahnhof Wil




Titel-Banner_Masterplan


Bahnhof Pfeil-Symbol Mit dem Projekt Masterplan Bahnhof Wil werden die verschiedenen Verkehrsträger und -ströme am Bahnhof Wil als zentrale lokale und regionale Mobilitätsdrehscheibe besser koordiniert und zusammengeführt – dies bringt Verbesserungen für Langsamverkehr, Schienen- und Busverkehr sowie MIV.
   
Bahnhof Pfeil-Symbol Mit dem Projekt Masterplan Bahnhof Wil wird das zentral gelegene, urbane Areal rund um den Bahnhof Wil besser genutzt; das städtebauliche Potential wird ausgeschöpft und unterstreicht die Position Wils als drittgrösste Stadt im Kanton St.Gallen und als Zentrum einer kantonsübergreifenden Region mit rund 100‘000 Einwohnenden.
   
Bahnhof Pfeil-Symbol Insbesondere für ÖV-Nutzende ist der Bahnhofplatz Wil eine eigentliche Visitenkarte und das Tor zur Stadt – mit dem Projekt Masterplan Wil wird – auch in Verbindung zur Fussgängerzone Obere Bahnhofstrasse – eine Arealgestaltung ermöglicht, die diesem Anspruch gerecht wird.
   
Bahnhof Pfeil-Symbol Der öffentliche Verkehr wird auf dem Bahnhofplatz priorisiert. Auf dem Hauptstrassennetz der Stadt Wil wird mit der Umsetzung des Agglomerationsprogrammes der Verkehrsfluss für den öffentlichen Verkehr verbessert.






Konzepte für den Verkehr und aus städtebaulicher Perspektive

Der Masterplan gibt in einem Verkehrskonzepot und in einem städtebaulichen Konzept Auskunft über die Zielsetzungen und die konkreten Stossrichtungen für die Weiterentwicklung des Bahnhofs Wil in diesen beiden Bereichen.


Verkehrskonzept

Um die Erreichbarkeit des Bahnhofes Wil für den öffentlichen Verkehr und den Fuss- und Veloverkehr langfristig zu sichern, sind neben dem Fördern der verträglichen Verkehrsabwicklung übergeordnete Massnahmen am Verkehrsnetz der Stadt und der Region Wil notwendig. Die Umsetzung dieser mittel- bis langfristigen Massnahmen wird im Rahmen des Agglomerationsprogrammes und der Aktualisierung der kommunalen Richtplanung bearbeitet.


Bahnhof WIl - Icon Bus Konzeption Bushof: Die Zu- und Wegfahrten erfolgen über die Obere Bahnhofstrasse (9 Linien), über die Untere Bahnhofstrasse (7 Linien) und über die Winkelriedstrasse (2 Linien). Dabei wird die Fahrgasse in beiden Richtungen befahren, damit alle Haltekanten bedient werden können.

Die aktuellen und geplanten Fahrlagen der Regional- und Stadtbusse (Vormittag und Nachmittag) und die künftig möglichen Fahrzeuggrössen
bilden die Grundlage für die Definition des Anforderungsprofils bezüglich Anzahl und Grösse der Haltekanten sowie der Anforderungen für die Zu- und Wegfahrten. Daraus wird folgendes Anforderungsprofil abgeleitet:

Regionalbusse: 10 Haltekanten für Gelenkbusse. Bei mindestens sechs Haltekanten müssen Zu- und Wegfahrt unabhängig erfolgen können. Bei maximal vier Haltekanten muss nur die Zufahrt selbständig erfolgen können. Eine Aneinanderreihung von je zwei Fahrzeugen ist denkbar.
Stadtbusse: 8 Haltekanten für Standardbusse, Wünschbar sind unabhängiger Zu-/Wegfahrt für alle Haltekanten. Denkbar sind auch vier Haltekanten für je zwei Fahrzeuge. Eine Aneinanderreihung von je zwei Fahrzeugen ist möglich.
Reserve: 3 Haltekanten (eine Haltekante für Standardbus (evtl. neue Linie zum ESP Wil West) und zwei Haltekanten für Gelenkbusse (Bahnersatz)).

Das ergibt einen Bedarf von total 18 Haltekanten für den Tagesbetrieb plus drei Haltekanten für Reserve und Bahnersatz. Dabei müssen zwei der 18 Haltekanten so gestaltet werden, dass sie bei Bedarf erst in einer späteren Phase für den Busbetrieb eingerichtet werden.

In einem klar gefassten Raum zwischen der Winkelried- und der Bahnhofstrasse lässt sich ein Bushof mit minimalen Überlagerungen mit dem motorisierten Individualverkehr betreiben. In der neuen Konzeption des Bahnhofplatzes wird der Durchgangsverkehr zwischen der West- und der Bahnhofstrasse unterbunden und nebst kundenfreundlichen Umsteigebeziehungen eine sichere Arealanbindung für den Fuss- und Veloverkehr gewährleistet.

Stirnseitig definieren gestaltete platzartige Situationen den Auftakt zum Bushof. Die beiden Fahrgassen ermöglichen direkte Zu- bzw. Wegfahrmanöver auf separaten Kanälen und erhöhen die Fahrplanstabiliät. Regionale und städtische Busse können die als Sägezahn konzipierten Anlegekanten unabhängig anfahren und verlassen. Lediglich die Belegung von fünf Standplätzen mit je zwei Standardbussen setzt eine minimale betriebliche Abstimmung voraus. Die Längsanordnung der Bushaltestellen in Sägezahnanordnung führt zu einem hohen Grad an Flexibilität und schafft günstige Umsteigebeziehungen.
   
Bahnhof Wil - Icon Fussfängerinnen und Fussgänger

Bahnhof Wil - Icon Radverkehr
 Arealerschliessung Fuss- und Veloverkehr: Die vorgeschlagene Mittelstreifenkonzeption auf der Oberen/Unteren Bahnhofstrasse ermöglicht eine siedlungsorientierte Umgestaltung des Verkehrsraumes und eine Vernetzung des Bahnhofes für den Fuss- und Veloverkehr in Richtung Osten; dies auch unter der Prämisse, dass die Verkehrsmenge auf der städtischen Sammelstrasse (DTV 2014 ca.13 000 Fahrzeuge) mittelfristig nicht reduziert werden kann. Die Schweiz-Mobil-Route Nr. 33 (Kartäuser-Fürstenland-Route) wird weiterhin über den neuen Bushof geführt.

Heute stehen auf dem nordseitigen Bahnhofplatz 500 Veloabstellplätze, verteilt auf vier Abstellanlagen, zur Verfügung. Diese sind zu 70% ausgelastet. Der Bedarf an Veloparkplätzen wurde anhand der Entwicklungsprognosen der Fahrgastfrequenzen der SBB, der Norm sowie der aktuellen Auslastung der bestehenden Abstellanlagen abgeschätzt. Bis zum Jahr 2040 wird eine Zunahme der Quelleneinsteiger um 58% erwartet. Gemäss Hochrechnung steigt der Bedarf von heute total 850 bahnbezogenen Veloabstellplätze bis 2040 auf mindestens 2400 an. Der ermittelte Gesamtbedarf verteilt sich zu 30% (700 VP) auf die Südseite und 70% (1700 VP) auf die Nordseite des Bahnhofes. Nebst der geplanten Veloparkierungsanlage im Landhausareal (400 VP) können in einer neuen, unterirdischen oder oberirdischen Abstellanlage im Bereich der westlichen Personenunterführung weitere 400 Veloabstellplätze bereitgestellt werden. Diese Anlage soll in einem Teilbereich als Velostation organisiert werden. Beide Anlagen sind mit einer minimalen Raumhöhe von 3.0 m so zu konzipieren, dass sie bei Bedarf mit einem Doppelparksystem aufgerüstet werden können. Bei einer vollen Kapazitätsausschöpfung der Veloparkierungsanlagen stehen für die Bahnhofnordseite insgesamt rund 1600 Veloparkplätze in zwei gut positionierten Abstellanlagen bereit.

Auf der Bahnhofsüdseite existieren heute 250 Veloabstellplätze auf zwei Anlagen verteilt. Im Rahmen einer zukünftigen Arealentwicklung Postareal sind in einem Ersatzneubau 450 Veloparkplätze zu sichern. Derzeit werden am Bahnhof Wil etwa 100 Motorradparkplätze angeboten. Diese sind sehr gut ausgelastet.
Aufgrund der hohen Nachfrage und der prognostizierten Frequenzzunahme sollen künftig für 200 Motorräder Abstellplätze geschaffen werden können.
   
Bahnhof Wil - Icon motorisierter Individualverkehr Arealerschliessung MIV: Die Bahnhofvorfahrt erfolgt aus Richtung Norden via Winkelriedstrasse. Über die gleiche Achse erreicht der motorisierte Verkehr den Freiverlad, das FWB-Depot, die P+R-Parkplätze und die 49 Mieterparkplätze der SBB.

Bedingt durch das Verkehrsregime beim Bushof wird sich die Bahnhofvorfahrt längerfristig gleichwertig auf die Nord- und Südseite des Bahnhofes ausrichten. Für die nördliche Bahnhofvorfahrt stehen im Bereich der PU West rund 12 oberirdische Kurzzeitparkplätze und 2 Fahrzeugabstellplätze für mobilitätseingeschränkte Personen zur Verfügung. In Kombination mit einer Parkhauserweiterung und einer Aufwertung der PU West wird die Option geschaffen, die Bahnhofvorfahrt auch im Untergeschoss mit einem direkten Bahnzugang neu zu organisieren. Die südseitige Bahnhofvorfahrt ist mit der Entwicklung des Postareals zu lösen.

Im September 2014 hat die Stadt Wil die Auslastung der öffentlichen Parkplätze an drei Werktagen und an einem Samstag erhoben. Die Untersuchung hat gezeigt, dass die P+R-Anlage der SBB aufgrund der günstigen Tarife von Arbeitspendlern gut ausgelastet ist. Die anderen Anlagen weisen Kapazitätsreserven auf. Speziell ist die geringe Auslastung der Parkhaus Migros (40 bis 60%) zu erwähnen. Die Stadt Wil ist bestrebt, das öffentliche Parkplatzangebot nördlich des Bahnhofes auf dem heutigen Bestand zu plafonieren und südseitig der Gleise ein ergänzendes Angebot zu entwickeln. Im Masterplan baut die Parkierungskonzeption auf einer Erweiterung des bestehenden Parkhaus Bahnhof um rund 90–120 Parkplätze auf. Die neu zu erstellenden, unterirdischen Parkplätze ersetzen eine entsprechende Anzahl an oberirdischen, öffentlichen Parkplätzen ab. Ergänzend werden im neuen Untergeschoss auch die sieben Mobility-Standplätze und eine Einstellhalle für Motorräder mit rund 120 Parkplätzen bereitgestellt. Dieses Angebot löst die bestehenden 50 Motorradparkplätze auf dem heutigen Bahnhofplatz ab. Im weiteren sind mit den anstehenden Arealentwicklungen auf der Südseite des Bahnhofes öffentliche Parkplätze für Personenwagen und Motorräder zu sichern.

Die zentrale Parkierungsanlage unter dem Stadtsaal wird neu nur noch ab der Oberen Bahnhofstrasse über die bestehende Zufahrtsrampe angefahren. Mit dem geplanten Ausbau und in Relation zu einer optionalen Arealentwicklung im Geviert Winkelriedstrasse, Gallusstrasse, Notkerstrasse und Weststrasse können alternative Erschliessungsmöglichkeiten (z. B. via Winkelriedstrasse) betreffend der zentralen Parkierungsanlage geprüft werden.
   
Bahnhof Wil - Icon Taxi Taxivorfahrt: An prominenter Lage, direkt beim Aufgang der Personenunterführung West, ist die Taxivorfahrt organisiert. Zwischen den oberirdischen Kurzzeitparkplätzen und dem Gleis 1 können die Taxichauffeure gut einsehbar auf die Kundschaft warten. Da die heute bestehenden elf Taxistandplätze gemäss Auslastungserhebung im besten Fall zu 40 bis 60% belegt sind, wird der bereitgestellte Warteraum für acht Fahrzeuge als ausreichend beurteilt.
   
Bahnhof Wil - Icon Anlieferungen Anlieferung: Auf dem neuen Bushof erfolgt der Warenumschlag unter anderem für Denner, Brezelkönig, k kiosk, avec etc. zentral über die nordöstlichste Reservekante. Ein leistungsfähiger versenkbarer Lift transportiert die angelieferte Ware auf die beiden Untergeschosse und ermöglicht eine speditive Verteilung des Stückgutes per Paletthubwagen in die entsprechenden Lagerräume.
   






Städtebauliches Konzept

Der Bahnhofplatz wird von Gebäuden mit mehrheitlich attraktiver, publikumswirksamer Nutzung gefasst. Diese definieren präzise Raumfluchten, welche den Platz annähernd rechteckig begrenzen. Funktional wird der Bushof auf dem Platz durch einer Mittelinsel und zwei Fahrgassen konzipiert. Die Anordnung der Gleise der FWB am Platzrand erhöht die Flexiblilität der Nutzung des Platzes und schafft zusätzliche Aufenthaltsflächen. Die FWB ihrerseits erhält eine eigene Adresse. Sie kann mittel- bis langfristig in eine Bebauung am Westrand des Platzes integriert werden. Der Bahnhofplatz soll bezüglich der Oberfläche und dem Bespielen mit Dach/Dächern, Licht, Ausstattungselementen usw. hohe funktionale und gestalterische Anforderungen erfüllen. Eine besondere Bedeutung wird die Konzeption eines effizienten Personenleit- und Informationssystems haben.


Bahnhof Wil - Icon Baum Öffentlicher Raum und Randzonen: Durch die Konzentration der Verkehrsfläche in der Platzmitte wird der Flächenbedarf minimal gehalten. Die Umsteigebeziehungen zwischen den Verkehrsträgern sind kurz und können optimal gewährleistet werden. Für die angrenzenden Platzbereiche ergibt sich dadurch ein grösstmöglicher Gestaltungsspielraum und günstige Voraussetzungen für die Ansiedlung von attraktiven platzbezogenen Nutzungen (z. B. Verkauf, Restauration mit Aussenplätzen, Hotel Kongress).
Der Bahnhofplatz wird allseitig von Bauten mit ungefähr gleicher Traufhöhe umgeben. Höhere Gebäude setzten prägnante städtebauliche Akzente. So wird mit dem Projekt Landhaus in Ergänzung zum Derby-Hochhaus der östliche Platzabschluss definiert. Diese beiden Gebäude werden auf der Südseite auf dem Postareal und dem Bahnhofplatz Süd zur Akzentuierung der Stadtachse mit einem höheren Gebäude zu einem baulich starken Ensemble ergänzt.
An der nordseitigen Platzfront besteht das Potenzial für ein Projekt, welches die Lücke zwischen Stadtsaal und Konstanzerhof schliesst.
Die Südexposition, der grosszügige Vorplatz, die erwartete hohe Publikumsfrequenz und die optimale Erschliessung durch den öffentlichen Verkehr sprechen für eine ergänzende Nutzung zum Stadtsaal (z. B. Kongresshotel). Sowohl der Stadtsaal als auch das Hotel können von entsprechenden Synergien profitieren. Die bestehende Einfahrt zum Parkhaus ist für diesen Zweck nachteilig, im Zusammenhang mit der angedachten Projektentwicklung könnte die Einfahrt auch in das Neubauprojekt integriert werden.
   
Bahnho Wil - Icon Stadtplanung Personenunterführung, Parking, ShopWil: Funktionalität und Atmosphäre der unterirdischen Anlagen sind für den Bahnhof von grosser Wichtigkeit. Die Zugänge müssen leicht auffindbar, hell und übersichtlich sein, einladend wirken und die Bedürfnisse unterschiedlicher Benutzergruppen berücksichtigen. Im Zusammenhang mit der geplanten Erweiterung des unterirdischen Parkplatzangebotes kann diesen Anliegen Rechnung getragen werden.
Die Ostunterführung in der Verlängerung der Stadtachse bleibt zweifelsfrei die wichtigste innerstädtische unterirdische Verbindung. Der entsprechende Ausbau (Verbreiterung) ist im Zusammenhang mit der Überbauung des Landhausareals langfristig gesichert. Die bestehende Westunterführung wird in Zukunft an Bedeutung gewinnen. Wegen dem Einsatz längerer Zugkompositionen wird diese durch die Bahnreisenden vermehrt benutzt.
   
Bahnhof WIl - Icon SBB-Aufnahmegebäude Aufnahmegebäude SBB: Zurzeit sieht die SBB AG beim bestehenden Bahnhofgebäude keinen Handlungsbedarf. Trotzdem sollte im Rahmen der langfristigem Planung zumindest auf konzeptioneller Stufe ein möglicher Ersatzbau berücksichtigt werden. Mit einem Neubau am Ort des bestehenden Gebäudes ergäben sich für die Organisation der Publikumsbereiche im Erd- und Untergeschoss völlig neue Optionen, die aufeinander abgestimmt werden müssen (z. B. Zugang zu den Unterführungen und zum Parking, SBB-Dienstleistungen sowie Angebotserweiterungen mit kommerziellen Nutzungen).
   
Bahnhof Wil - Icon Stadtplanung Entwicklung Fläche Nordwest: Der Bahnhofplatz soll westseitig langfristig durch ein Hochhaus begrenzt werden. Dieses Hochhaus erfüllt städtebaulich zwei Ansprüche: Einerseits wird der Platzraum auf der Stirnseite adäquat abgeschlossen und anderseits bildet es den Auftakt zum angrenzenden Entwicklungsgebiet. Vor dessen Entwicklung sind für die vorhandenen Bahninfrastrukturen (Depot, Abstellgleise Verlad usw.) Ersatzlösungen zu finden.
Als logische Weiterentwicklung der heutigen Stadtstruktur wird die Weststrasse zur städtebaulichen Entwicklungsachse. Diese dient der Erschliessung des Neubaugebietes und als grosszügige Verbindung für Fussgänger und Radfahrer zum zukünftigen ESP Wil West. Für Fussgänger und Radfahrer ist eine zusätzliche Möglichkeit für die Überquerung der Gleise im Westen wünschbar. In diesem Bereich (Bahnhofeinfahrt von Westen) wäre zudem ein deutlich höheres Gebäude als städtebauliche Antwort und als Gegenüber zum Silo denkbar.
Die Fläche Nordwest ist ein grosses, zusammenhängendes, sehr gut mit dem öV erschlossenes Gebiet, welches für eine nachhaltige Entwicklung mit verschiedensten Nutzungen, welche wenig MIV erzeugen, prädestiniert ist.
   
Bahnhof Wil - Icon Stadtplanung Südquartier: Im Südquartier haben sich wichtige Einrichtungen etabliert, so zum Beispiel die Kantonsschule und die Sportanlagen im Bergholz. Die Bedeutung des Quartiers wird noch zunehmen, da für verschiedene Areale ein Umstrukturierungsprozess ansteht. Mit der Ausformulierung einer adäquaten Platzsituation wird ein einladender Zugang zum Bahnhof geschaffen und die Stadtachse als wichtige Nord-Süd-Verbindung für Fussgänger und Radfahrer aufgewertet. Mit dem in nächster Zeit absehbaren Wegzug der Post wird auf der Südseite des Bahnhofes ein wichtiges Areal frei. Damit bietet sich die Chance, an diesem Ort ein Tor zum Südquartier mit einem städtebaulichen Akzent in der Verlängerung der Stadtachse zu schaffen.
   

 
 
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