Stadt Wil

Argumente für einen Gesamt-Neubau des Sportparks Bergholz


Technisch und betrieblich veraltet
Die heutige Sportanlage Bergholz, irsprünglich gebaut von der Genossenschaft für Sportanlagen GESPA udn vor vier Jahren durch die Stadt Wil übernommen, wurde im Sommer 1963 eröffnet, vor fast 47 Jahren also. Seither wurden die Anlagen sehr rege und intensiv genutzt - vielerorts lassen sich daher deutliche Gebrauchs- und Abnützungsspuren ausmachen.

Die Anlagenteile sind zudem in die Jahre gekommen und betrieblich sowie technisch veraltet. Da seitens der GESPA über eine längere Zeit nicht genügend finanzielle Mittel für einen umfassenden Unterhalt der Sportanlagen zur Verfügung gestellt wurden, ist insbesondere die Gebäudetechnik teilweise in einem schlechten, ja gar maroden Zustand. Dies ist verbunden mit der Ungewissheit, zu welchem Zeitpunkt einzelne Komponenten ihren Dienst aufgeben. Eine generelle Sanierung respektive Erneuerung ist daher unbedingt notwendig.


Sanierung kaum wesentlich billiger
Wie ein Blick auf die groben Kostenschätzungen zeigt, wäre eine Sanierung zwar wohl möglich, sie käme aber nicht wesentlich günstiger zu stehen als ein Neubau der gesamten Anlage. Zudem liegt kein Konzept für eine solche Sanierung vor - es müsste zuerst aufwendig und in einem langwierigen Prozess erstellt werden.


Betriebs- und kostenoptimiertes Gesamtkonzept 
Bei einem Neubauprojekt kann dem Wunsch vieler Wilerinnen und Wiler nach einem Hallenbad entsprochen werden, da sich eine solche Anlage ohne weiteres sinnvoll in ein neues Projekt integrieren lässt. Mit dem Erstellen einer Gesamtanlage besteht zudem die einmalige Chance, Fussballstadion, Eishalle, Freibad und Hallenbad gleichzeitig betriebs- und kostenoptimiert zu erstellen. Dies rechtfertigt aus Sicht des Stadtrates den Einsatz von für die Stadt Wil einmalig hohen finanziellen Mitteln.


Den Anforderungen an Lizenz-Vorgaben entsprechend
Das heutige Fussballstadion der Sportanlagen Bergholz, welches von verschiedenen Mannschaften des FC Wil für Trainings- und Meisterschaftsspiele genutzt wird,  genügt seit längerer Zeit den Anforderungen des Schweizerischen Fussballverbandes nicht mehr und musste bereits mehrfach punktuell nachgerüstet werden, um noch den Auflagen des Verbands zu genügen.

Die Erteilung einer Lizenz für die Challenge-League ist an ein Stadion geknüpft, welches die Auflagen des Verbandes erfüllt.


Zeitliche Etappierung nicht möglich
Eine Realisierung des Sportparks Bergholz in zeitlichen Etappen ist nicht möglich: Die Summe aller (Etappen-)Teile wäre mehr als das Ganze, das heisst, dass Investitionen, Betrieb und Energiehaushalt nur bei einer zeitgleichen Gesamtrealisation wirtschaftlich optimiert werden.



aktualisiert: 18. März 2010

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