Stadt Wil

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14. Februar 2001

Defizitgarantie für Biomüllabfuhr verlängert




In den Gemeinden Bronschhofen, Bütschwil, Degersheim, Kirchberg, Wattwil und Wil findet in Koordination mit dem Zweckverband Abfallverwertung Bazenheid (ZAB) seit bald vier Jahren regelmässig eine Biomüllabfuhr statt. Die Dienstleistung ist jedoch seit Beginn nicht kostendek-kend. Im August 1998 hat der Stadtrat beschlossen, sich bis Ende 2002 anteilmässig am jährlichen Defizit zu beteiligen; der Anteil für die Stadt Wil beträgt rund 70'000 Franken pro Jahr. Der Stadtrat hat nun die Defizitgarantie bis Ende 2004 verlängert.


Die beteiligten Gemeinden und der ZAB sind sich jedoch im Klaren darüber, dass die ökologisch sinnvolle Biomüllabfuhr nur dann eine Zukunft hat, wenn deren Finanzierung neu geregelt wird.

Ohne die zugesicherte Übernahme der jährlichen Defizite durch die sechs Gemeinden kann die Biomüllabfuhr nicht weitergeführt werden. Die neben Wil beteiligten fünf Gemeinden haben beschlossen, dem ZAB die Defizitgarantie bis Ende 2004 zu gewähren. Bis dann soll für die Biomüllabfuhr innerhalb des gesamten ZAB-Gebietes eine neue Standortbestimmung vorgenommen werden.

Im Sinne eines solidarischen Verhaltens gegenüber dem ZAB und den anderen fünf beteiligten Gemeinden hat der Stadtrat beschlossen, die Defizitgarantie der Stadt Wil um zwei Jahre bis Ende 2004 zu verlängern. Der Beschluss des Stadtrates erfolgt vorbehältlich der jährlichen Budgetgenehmigung durch das Parlament. Für 2001 hat das Parlament den erforderlichen Kredit von 70'000 Franken mit dem Budget 2001 bereits bewilligt.

Der Stadtrat erwartet aber, dass die Biomüll-Sammlung künftig mit gezielten Massnahmen noch vermehrt gefördert wird und dass es dem ZAB im Verlauf dieser Amtsperiode gelingt, zusammen mit den Verbandsgemeinden innerhalb des Verbandsgebietes für die Biomüllabfuhr eine einheitliche Lösung zu finden. Ansonsten sieht der Stadtrat die Zukunft der Biomüllabfuhr stark gefährdet.

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