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25. Juli 2001
Feuerbrand breitet sich weiter aus
Laut einer Mitteilung der Landwirtschaftlichen Beratung, Fachstelle Pflanzenschutz, Salez, breitet sich die melde- und bekämpfungspflichtige Bakterienkrankheit Feuerbrand an Kernobst und apfelfrüchtigen Zier- und Wildgehölzen nach wie vor weiter aus. Im Kanton Sankt Gallen sind bisher 37 Gemeinden befallen, weitere werden nach Meinung der Fachstelle sicher dazukommen.
Im Gebiet nördlich der Linie Altstätten-Ricken ist eine starke Befallszunahme der Bodendecker Contoneaster dammeri und lokal auf Apfelbäumen festgestellt worden. In den nächsten Tagen werden in verschiedenen Gemeinden die Kontrolleure unterwegs sein, um die genaue Befallssituation abzuklären und notwendige Sanierungsmassnahmen einzuleiten.
Um das Ziel eines möglichst tiefen Feuerbrand-Infektionspotenzials zu erreichen, sind Besitzer von Feuerbrandwirtspflanzen aufgerufen, verdächtige Pflanzen zu melden. Feuerbrandsymptome sind erlahmende und schwarz färbende Blütenstiele oder Triebenden. Vom Feuerbrand können folgende Pflanzen befallen werden: Kernobstbäume (Apfel, Birne, Quitte), Wildgehölze (Weissdorn, Vogelbeere, Mehlbeere und andere Sorbus-Arten) und Ziergehölze (alle Contoneaster-Arten, Feuerbusch, Feuerdorn, Stranvaesie, Mispel sowie Zierapfel und Zierbirne).
Befallene Pflanzen dürfen nicht Heckenscheren oder ähnlichem geschnitten werden, da eine grosse Verschleppungsgefahr besteht.