Stadt Wil

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5. Dezember 2001

Je 5'000 Franken für die Gemeinden Castro TI und Nidfurn GL

Unter dem Titel "Humanitäre Hilfen – Beiträge an bedrängte Berggemeinden" enthält das Budget für das Jahr 2001 einen Kredit von 10'000 Franken. Auf Beschluss des Stadtrates wird dieser zweckgebundene Beitrag je hälftig an die Tessiner Gemeinde Castro und die Glarner Gemeinde Nidfurn ausgerichtet.


Die Projekte dieser beiden Gemeinden werden von der Schweizer Patenschaft für Berggemeinden zur Unterstützung empfohlen.

Projekt Castro: Dachsanierung Gemeindehaus
Die Gemeinde Castro liegt im oberen Teil des Bleniotales. Die Gemeinde zählt 77 Personen. Die finanzielle Lage von Castro ist angespannt; die Gemeinde steht im Finanzausgleich. Das Gemeindehaus wurde anfangs des 19. Jahrhunderts erbaut. Vor mehr als zehn Jahren wurden im Erdgeschoss der Gemeindesaal und die Kanzlei neu eingerichtet, die Fenster erneuert und die Fassade renoviert. Das alte Steinplattendach befindet sich in einem schlechten Zustand.

Die Kosten für die Dachsanierung belaufen sich auf 160'000 Franken; allein wegen des Steinplattendaches ergeben sich Mehrkosten von 55'000 Franken, für deren Finanzierung die Gemeinde auf Hilfe von Dritten angewiesen ist. Der Stadtrat unterstützt die Dachsanierung in Castro mit einem Betrag von 5'000 Franken.

Projekt Nidfurn: Erweiterung Schulhaus
Nidfurn gehört zu den kleinsten Gemeinden des Kantons Glarus. Nidfurn zählt rund 260 EinwohnerInnen. Die Gemeinde befindet sich zwar nicht mehr im Finanzausgleich, doch mit den angelegten bescheidenen Reserven können die anstehenden grossen Aufgaben nicht finanziert werden. Dringend saniert und erweitert werden muss das alte Schulhaus. Der Umbau des unter Ortsbildschutz stehenden Schulhauses soll zusammen mit Gemeinde und Kanton durchgeführt werden. Mit der Schulhauserweiterung erhält Nidfurn auch ein dringend benötigtes Versammlungslokal sowie ein Sitzungszimmer für die verschiedenen Behörden und Kommissionen. Gleichzeitig werden die Schulkinder (1. und 2. Klasse) einen Werkraum erhalten.

Die Gesamtkosten belaufen sich auf 800'000 Franken; der noch zu finanzierende Restbetrag beträgt 65'000 Franken. Auf Beschluss des Stadtrates unterstützt die Stadt Wil das Projekt in Nidfurn mit 5'000 Franken.

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