Stadt Wil

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20. September 2006

Handlungsfelder für Projekt Stadtentwicklung festgelegt


Nach Lancierung des Projekts Stadtentwicklung Mitte Jahr hat eine Lenkungsgruppe im Rahmen der laufenden Analysephase erste Handlungsfelder für die Themenbereiche Siedlung und Wirtschaft sowie Verkehr definiert.


Im vergangenen Juni sprach das Stadtparlament einen Kredit über 585'000 Franken zur Erarbeitung eines Stadtentwicklungskonzepts. Die Umsetzung des Projekts geschieht in Zusammenarbeit mit einem Gesamtplaner, der Metron AG, Brugg. Die zu entwickelnde, neue Stadtplanung bildet Grundlage des neuen Richtplans, welcher wiederum als Basis für die Revision der Zonenplanung dient. In einer ersten Projektphase bis Ende 2006 erfolgt eine umfassende Grundlagenerarbeitung namentlich für die Schwerpunktbereiche Siedlung/Städtebau, Zentrum, Verkehr sowie Landschaft/Freiräume/Umwelt/Energie. Dazu gehört zunächst die Festlegung von Handlungsfeldern, welche anschliessend in Aufträge zuhanden der Projektleitung münden sollen.

Bestandesaufnahme
An ihrer letzten Sitzung hat die Lenkungsgruppe des Projekts, bestehend aus VertreterInnen von Stadt Wil, Kanton St. Gallen und der Metron AG erste Handlungsfelder in den Bereichen Siedlung und Wirtschaft sowie Verkehr formuliert. Dabei geht es vorderhand um eine Bestandesaufnahme ohne Wertungen, welche basierend auf einer Stärken-/Schwächen-Analyse letztlich in die Entwicklungsstrategie einfliesst. Letztere soll gemäss Zeitplan bis Ende 2007 vorliegen.

Stadträumliche Beziehungen
Ausgehend von vorhandenen Datengrundlagen wie dem Entwurf eines Agglomerationsprogramms, kantonalen Richtplänen, Geschäftsberichten, Integrationsleitbild oder den unlängst veröffentlichten Resultaten der Zu- und Wegzügerbefragung wird gegenwärtig die Analyse der Siedlungsstruktur vorgenommen. Als Handlungsfelder in diesem Schwerpunktbereich bestimmt wurden u.a. die Gegenüberstellung von prognostiziertem Bevölkerungswachstum mit den Landreserven oder die Entwicklungsreserven im Industrie- und Dienstleistungssektor, die soziale und bauliche Quartiersentwicklung sowie die stadträumlichen Beziehungen und schliesslich die städtebauliche und architektonische Qualitätssicherung. Im zweiten behandelten Schwerpunktbereich Verkehr wurden die Optimierung des öV-Angebots, die Abstimmung von Verkehrs- und Siedlungsentwicklung, die Attraktivität des Langsamverkehrsnetzes, die Parkierung oder der Ausbau der Infrastrukturen als Handlungsfelder festgelegt.

Forum Stadtentwicklung im November
Mitte Oktober 2006 befasst sich die Lenkungsgruppe sodann mit der Definition von Handlungsfeldern in den Bereichen Landschaft und Ökologie sowie Umwelt und Energie. Die Beratung dieser ersten Ergebnisse aus dem Planungsprozess erfolgt am 14. November 2006 im Rahmen des Forums Stadtentwicklung. Dieses Informations- und Diskussionsgremium repräsentiert breite Kreise der Bevölkerung und setzt sich aus rund 60 Personen zusammen.

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