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11. Juli 2007
Nachwuchs bei Trauerschwänen im Stadtweier
Erstmals seit 1996 haben die Trauerschwäne im Stadtweier wieder Nachwuchs erhal-ten. Nach einer Brutzeit von genau 40 Tagen ist am 30. Juni 2007 ein Jungschwan zur Welt gekommen.
Trauerschwäne stammen ursprünglich aus Australien. Sie sind etwas kleiner als die weissen Schwäne (Höckerschwäne) und seit 1985 im Stadtweier "heimisch". Georges Amstutz vom Hotel Schwanen hatte ein Paar dieser schwarzen Schwäne der Stadt Wil gegeben, nachdem er diese von Gästen aus Anlass seines 45. Geburtstags geschenkt erhalten hatte. Überreicht wur-den sie damals übrigens vom heutigen Stadtpräsidenten Bruno Gähwiler.
Vertragen sich besonders gut
Das stolze Schwanenpaar von heute ist freilich ein anderes als damals. Geflügelwart Ernst Wei-bel, seit 2002 verantwortlich für das Wassergeflügel im Stadtweier, hat schon vor einiger Zeit bemerkt, dass sich die beiden Schwäne besonders gut vertragen. Bereits im Februar hat er daher reichlich Material für den Nestbau bereit gelegt. Am vergangenen 30. Juni war es dann soweit und ein Jungschwan schlüpfte nach exakt 40 Tagen Brutzeit. Seine Taufe im Stadtweier erlebte er zusammen mit seinen Eltern einen Tag später. Ein weiteres Ei war zwar befruchtet, der Jungschwan überlebte indes nicht.
Gemeinsames Brüten
Bei den Schwänen brüten beide Partner gemeinsam und ziehen auch den Nachwuchs miteinander auf. Bleibt das Junge gesund, so zeigen sich nach etwa zwei Monaten die ersten Schulterfedern. Im Alter von drei Monaten ist das Kleingefieder im Wesentlichen entwickelt, doch die Schwingen erhalten erst nach etwa sechs Monaten die volle Länge. Die Nahrung der Tiere besteht aus Wasserpflanzen und gutem Mischfutter. Dieses wird täglich von Ernst Weibel zugefüttert, der zweifellos stolz auf seinen Bruterfolg sein darf.