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8. August 2007
Jugendarbeit wird neu organisiert
Per 1. August 2007 sind das Jugendzentrum Obere Mühle und die mobile Jugend- und Sozialarbeit zur "Jugendarbeit Wil" vereint worden. Damit erhalten Jugendliche und Erwachsene einen Ansprechpartner in der offenen Jugendarbeit. Auch können so die Abläufe vereinfacht und Synergien genutzt werden. Die Leitung der Jugendarbeit Wil übernimmt die heutige Leiterin des Jugendzentrums, Sabina Fejzulahi.
Die mobile Jugend- und Sozialarbeit (MJSA) wurde als Pilotprojekt im Jahre 2003 gestartet und per 2006 als eigenes Projekt definitiv eingeführt. Das Jugendzentrum existiert seit über 15 Jahren. Beide Angebote richten sich mit verschiedenen Dienstleistungen an junge Menschen und können von diesen freiwillig genutzt werden. Fachlich gesehen sind beide Angebote der offenen Jugendarbeit zuzuordnen und verfolgen einen präventiven Zweck.
Externe Überprüfung
Ausgehend von diesen Fakten liess das zuständige Departement Soziales, Jugend und Alter die beiden Angebote durch einen externen Fachexperten in der offenen Jugendarbeit prüfen. Die Untersuchung bestätigte, dass ein Zusammenschluss mit Blick auf die Effektivität und Effizienz der Angebote Sinn macht. Die beiden Teams begrüssen die Zusammenlegung und sehen darin eine Entwicklungsmöglichkeit für die Jugendarbeit in Wil. Die Leitung der neuen Einheit wurde der Leiterin des Jugendzentrums, Sabina Fejzulahi, übertragen.
Vier Bereiche
Zukünftig weist die Jugendarbeit Wil vier Hauptbereiche auf: Ein Treffpunktangebot im Ju-gendzentrum mit verschiedenen Angeboten zur aktiven Freizeitgestaltung (Medienraum, Mu-sikzimmer, etc.); Aufsuchende Jugendarbeit mit Rundgängen zu den Orten in der Stadt, wo sich die Jugendlichen aufhalten und Buspräsenz; Jugendkulturelle Projekte und Aktivitäten so-wohl im Jugendzentrum als auch ausserhalb sowie Information und Beratung für Jugendliche zu jugendrelevanten Themen.
Zusammenarbeit - Synergiepotential
Zielsetzung der neuen Einheit ist es auch, die Zusammenarbeit mit den weiteren Organisatio-nen, Vereinigungen und Stellen im Jugendbereich auf dem Platz Wil auszubauen. Ferner soll mit dem durch die Zusammenlegung erwarteten Synergiepotenzial das Ressourcenproblem bei der aufsuchenden Jugendarbeit zu entschärft werden.