Stadt Wil

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20. Juli 2005

Lebenswerte und liebenswerte Stadt Wil


Im Städteranking der Cash-Studie IDHEAP/BADAC (2005) liegt die Stadt Wil von insgesamt 104 geprüften Städten im ersten Drittel. Besonders erfreulich ist dabei das Resultat im Kernpunkt „Lebensbedingungen“. Hier platzierte sich Wil noch vor dem Spitzenreiter Riehen BS, welcher das Ranking in der Gesamtwertung anführt.


Im zweiten Teil der Sommerserie werden die Lebensbedingungen der Stadt Wil unter die Lupe genommen. Auf diesen Bereich darf Wil besonders stolz sein. Viele Projekte, welche in der Studie noch nicht berücksichtigt waren, wurden in der Zwischenzeit umgesetzt. Trotzdem erzielte Wil in der im April 2005 erschienenen Cash-Studie bereits 42 Punkte, notabene drei mehr als das im Gesamtranking erstplazierte Riehen BS.

Kriterien
Um die Gesamtpunktzahl innerhalb der einzelnen Kategorien zu eruieren, wurden pro Bereich sechs Faktoren ausgewertet. Im Kriterium Lebensbedingungen waren das unter anderem die Erholungsgebiete, die Steuerbelastung und die leerstehende Wohnungen. Derweil die Studie im Bereich Erholungsgebiete auf Zahlen von 1997 abstellt, basiert die Steuerbelastung auf dem Steuerfuss von 2002 und die Anzahl leerstehender Wohnungen beruhten auf einer Statistik aus dem Jahre 2003.

Naherholungsgebiet
Das gute Resultat, welches die Stadt Wil in diesem Bereich erzielte, verwundert eigentlich nicht. Schon seit Jahren setzt der Stadtrat auf eine nachhaltige Stadtentwicklung. Die gepflegte Altstadt mit ihren historischen Gebäuden gehören dabei ebenso dazu, wie die Aufwertung der öffentlichen Plätze im Stadtzentrum. Seit 1997 hat die Stadt Wil bezüglich „Aufwertung von Erholungsgebieten“ vieles in Gang gesetzt und zahlreiche Projekte unmgesetzt. Diese sind in der Studie noch nicht berücksichtigt. Zu den realisierten Zielen gehören unter anderem die neu als Fussgängerzone gestaltete Obere Bahnhofstrasse sowie die Fussgängerzone Altstadt mit Liftverbindung zum Parkhaus Viehmarktplatz sowie die Aufwertung des Stadtweierparks, dem ökologisch wertvollen Naherholungsgebiet am Fusse der Altstadt.

Mehr Wohnungen
Auch der Leerwohnungsbestand hat sich seit 2003 zu Gunsten der Wohnung suchenden Personen verändert: Von 1,19 Prozent im Jahre 2003 auf heute 1,49 Prozent Leerwohnungen im Vergleich zum Wohnungsbestand. Damit bietet die Stadt Wil 2005 insgesamt mehr freie Wohnungen an als noch vor zwei Jahren. Besonders deutlich ist der Anstieg bei dem 4 bis 4 ½ Zimmer Wohnungen, wo sich der Bestand an freien Wohnungen faktisch verdoppelt hat. Dies lässt NeuzuzügerInnen oder Wohnungssuchenden eine Auswahl, was als positiv gewertet werden darf.

Hohe Steuerkraft
Im Gegenzug sank der Steuerfuss von 133 Prozent im Jahre 2002 auf heute 131 Prozent. Das bedeutet Rang 11 von 89 Gemeinden im Kanton. Bei der Steuerkraft der natürlichen Personen liegt die Stadt Wil im Berechnungsjahr 2004 noch weiter vorne, auf dem 4. Rang aller sankt-gallischen Gemeinden. Im Rahmen seiner Legislaturplanung, Amtsperiode 2005 bis 2008, hat der Stadtrat das Ziel definiert, einen stabilen Steuerfuss auf einem tiefen Niveau von maximal 130 Prozent halten zu wollen. Dies wiederum festigt die Standortattraktivität und damit die Bedeutung von Wil als Wohn- und Arbeitsort.

Positiver Vergleich
Obgleich also das in der Studie verwendete Zahlenmaterial bereits einige Jahren zurück liegt, hat die Stadt Wil im Kernpunkt „Lebensbedingungen“ im schweizerischen Städtevergleich ein hervorragendes Resultat erzielt. In den Legislaturzielen des Stadtrates für die Amtsperiode 2005 bis 2008 sind im Kapitel "lebenswert und lebendig" denn auch verschiedene weitere Ziele definiert, welche die Position von Wil als lebenswerte und liebenswerte Stadt weiter stärken werden.

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