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7. April 2010
7. April 2010
Sehr gute Testergebnisse für die ARA Freudenau
Im Kontrollbericht 2009 des Amtes für Umwelt und Energie St. Gallen erhält die Abwasserreinigungsanlage ARA Freudenau in Wil gute Noten. Lobend erwähnt werden insbesondere die Einhaltung aller Anforderungen an die Abwasserqualität und die Reinigungsleistung sowie die kompetente, engagierte Führung der Anlage.
Das Amt für Umwelt und Energie AFU St. Gallen nimmt regelmässig Kontrollen der Betriebsführung, der Abwasserqualität und der Reinigungsqualität der Abwasserreinigungsanlagen im Kanton vor. Die Gesamtbeurteilung im AFU-Bericht stellt der ARA Freudenau für 2009 ein sehr gutes Zeugnis aus: Alle Anforderungen im Bereich Abwasser- und Reinigungsqualität sowie bezüglich der Anzahl eigener Abwasseruntersuchungen und der vorgeschriebenen Grenzwerte wurden im Berichtsjahr sehr gut eingehalten. Zudem attestiert der Bericht der Anlage in Wil eine sehr kompetente und engagierte Führung, wobei insbesondere die Eigenkontrolle und die interne Dokumentation der Messdaten sehr gewissenhaft erfolgen. Der Stadtrat dankt dem Personal der ARA sowie den Verantwortlichen in der Stadtverwaltung für ihre zuverlässige, sorgfältige Arbeit.

Stromverbrauch zu 46 Prozent aus Eigenproduktion gedeckt
Im vergangenen Jahr hat die ARA Freudenau in Wil im Durchschnitt täglich rund 8‘197 Kubikmeter Abwasser gereinigt. Damit lag die Abwassermenge etwa 15 Prozent unter jener des Vorjahres. Im Jahr 2009 fielen in der ARA Freudenau 462 Tonnen Schlamm (Trockensubstanz) an, welche ausgefault und entwässert sowie anschliessend über den Zweckverband Abfallverwertung Bazenheid ZAB entsorgt wurden. Darin eingerechnet ist der ausgefaulte Schlamm der ARA Jonschwil-Schwarzenbach, welcher in Wil zur Entwässerung angenommen wird. in der ARA Freudenau wurden im Berichtsjahr 2009 insgesamt 270‘954 Kubikmeter Gas produziert, welche zu 100 Prozent im eigenen Blockheizkraftwerk eingesetzt wurden. Damit konnte der Stromverbrauch der ARA zu rund 46 Prozent aus der Eigenproduktion gedeckt werden.