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21. April 2010
21. April 2010
Umbau der Kleinviehmarkt- zur Kunsthalle 6,1 Prozent teurer
Der Stadtrat hat die Baukostenabrechnung für den Umbau der Kleinviehmarkthalle zur Kunsthalle mit Gesamtkosten von 558‘737.05 Franken – das sind teuerungsbereinigt 32‘037 Franken oder 6,1 Prozent über dem Kostenvoranschlag – genehmigt.
Im November 2007 genehmigte das Stadtparlament für den Umbau der Kleinviehmarkthalle zur Kunsthalle nach einem Projekt der Viola Architekten GmbH aus Wil einen Bruttokredit von 505'000 Franken. An die Baukosten leistet der Kanton St. Gallen einen Beitrag von 210‘000 Franken aus dem kantonalen Lotteriefonds, davon wurden 160‘000 Franken bereits ausbezahlt.
Anfangs Februar 2009 dem Betrieb übergeben
In den Bruttokredit eingeschlossen waren Mehrkosten aus zwei Anträgen der vorberatenden Kommission betreffend der Verwendung von Baumaterialien nach möglichst baubiologischen Grundsätzen sowie der Isolation von drei Fassadenseiten (30'000 Franken) sowie aus einem Antrag der SP-Fraktion betreffend des Einbaus eines Treppenliftes und der Realisierung eines Behindertenparkplatzes beim Eingang (25'000 Franken). Die Bauarbeiten wurden Ende August 2008 begonnen, die Ausstellungsräume konnten am anfangs Februar 2009 den Nutzenden übergeben werden. Letzte Fertigstellungsarbeiten erfolgten nach Umgebungsarbeiten im Zusammenhang mit der Bushaltestelle Adler bis nach den Sommerferien 2009.
Nachtragskredite genehmigt
Von der Erstellung des Kostenvoranschlags im Sommer 2007 bis zum Baubeginn im August 2008 war eine Bauteuerung von 4,3 Prozent zu verzeichnen, der teuerungsbedingte Kostenrahmen erhöhte sich auf 526‘700 Franken. Die Schlussabrechnung beläuft sich nun auf 558‘737 Franken (inkl. MwSt.); bereinigt um die Bauteuerung wird der vom Parlament bewilligte Kredit damit um 32‘037 Franken oder 6,1 Prozent überschritten. Der Stadtrat hat die Baukostenabrechnung für den Umbau der Kleinviehmarkthalle zur Kunsthalle mit Gesamtkosten von 558‘737.05 Franken und die entsprechenden Nachtragskredite (teuerungsbedingt 21‘700 Franken; nicht teuerungsbedingt 32‘037 Franken) genehmigt.
