Stadt Wil

Archiv

5. Januar 2011

5. Januar 2011

Alterswohnungen auf dem Areal Sonnenhof: Ausstellung in der Kunsthalle Wil

In der Kunsthalle Wil sind noch bis am 13. Januar 2011 das Siegerprojekt sowie acht weitere Projekte eines Architekturwettbewerbs für Alterswohnungen auf dem Areal Sonnenhof ausgestellt.

Das derzeit noch unbebaute Areal südöstlich des Alterszentrums Sonnenhof befindet sich im Besitz der Stadt Wil. Ursprünglich war die Fläche für einen Erweiterungstrakt des Alterszentrums Sonnenhof vorgesehen. Aufgrund des Konzepts «Wohnen–Betreuung–Pflege im Alter in Wil» verzichtete der Stadtrat auf diese Erweiterung, womit die dafür reservierte Grundstückfläche wieder zur freien Disposition stand und in der Folge als möglicher und geeigneter Standort für Alterswohnungen favorisiert wurde: Heute bestehen in Wil total 175 Alterswohnungen, alle im Süden der Stadt. Es besteht Bedarf für 30 bis 35 zusätzliche Alterswohnungen, wobei namentlich im Norden der Stadt Wil heute noch kein Angebot besteht. Mit dem Bau von Alterswohnungen auf dem Areal Sonnenhof kann diese Lücke geschlossen werden.

Genossenschaft für Alterswohnungen als Partnerin
Die Stadt Wil will solche Alterswohnungen, die nicht einem gesetzlichen Auftrag entsprechen, indes nicht selber erstellen und vermieten, sondern private Träger in geeigneter Form unterstützen, sei es durch finanzielle Beiträge, durch die Vermittlung von möglichen Bauparzellen oder durch die Abgabe von städtischem Bauland im Baurecht. Als guter und verlässlicher Partner hat sich in den vergangenen Jahrzehnten insbesondere die 1968 gegründete Genossenschaft für Alterswohnungen Wil erwiesen. Die Genossenschaft hat denn auch Interesse gezeigt, auf dem Areal Sonnenhof Wil Alterswohnungen zu realisieren, worauf das Stadtparlament der Genossenschaft im August 2009 rund 2‘400 Quadratmeter Land ab dem Areal Sonnenhof für 100 Jahre im Baurecht für den Bau von Alterswohnungen zur Verfügung gestellt hat.

Alle eingereichten Projekte ausgestellt
Wie im Baurechtsvertrag gefordert, hat die Genossenschaft einen Projektwettbewerb auf Einladung ausgeschrieben. Das Preisgericht, bestehend aus Architektinnen und Architekten sowie Vertreterinnen und Vertretern der Bauherrschaft und der Stadt Wil, hat die neun eingereichten Projekte beurteilt. Auf Rang 1 hat das Preisgericht dabei das Projekt «Heinrich» von Michael Meier und Marius Hug Architekten, Zürich, gesetzt, auf Rang 2 folgt das Projekt «MATAHARI» von Gähler Architekten AG, St. Gallen, vor dem Projekt «golden age» von meierpartner architekten eth sia ag, Wil. Das Siegerprojekt sowie die übrigen Projekte sind ab sofort bis am Donnerstag, 13. Januar 2011, in der Kunsthalle Wil ausgestellt und können Montag bis Freitag jeweils von 16 bis 19 Uhr sowie Samstag und Sonntag von 14 bis 17 Uhr besichtigt werden.

© 2007 by online