Stadt Wil

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22. Juni 2011

22. Juni 2011

Richtigstellung zum Thema «Gemeindevereinigung und Mädchensek St. Katharina»

Vor kommunalen Volksabstimmungen ist es in Wil üblich, dass der Stadtrat die Vorlage vor dem Versand der Abstimmungsunterlagen in einer Pressekonferenz vorstellt und damit die Behördenkommunikation abschliesst. Der Stadtrat nimmt anschliessend grundsätzlich keine Stellung zu Leserbriefen – ausser, wenn darin objektiv falsche Tatsachen kommuniziert werden.

In der laufenden Abstimmungskampagne zur Gemeindevereinigung Wil-Bronschhofen ist das der Fall. In verschiedenen Leserbriefen wurde in den vergangenen Tagen ein Zusammenhang zwischen der Gemeindevereinigung von Wil und Bronschhofen und der Fortführung des Betriebs der Mädchen-Sekundarschule St. Katharina konstruiert.

Dies ist jedoch ganz klar nicht zutreffend: Wie die Behörden in der Abstimmungsbroschüre dargelegt haben, wird angestrebt, dass das «Kathi» künftig in einer vereinigten Gemeinde für Mädchen und Knaben der Sek- und Realstufe aus dem ganzen Gemeindegebiet zu gleichen Bedingungen offen steht. Ob die Jugendlichen in geschlechtergetrennten oder gemischten Klassen unterrichtet werden, soll das St. Katharina selber entscheiden. Dies ist aber eine Frage des bestehenden Schulvertrags zwischen dem «Kathi» und der Stadt Wil – gänzlich unabhängig von der Gemeindevereinigung.

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