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14. September 2011
14. September 2011
Geringe Menge Ammoniak in der Eishalle Bergholz ausgelaufen
In der Eishalle der Wiler Sportanlage Bergholz läuft seit einigen Tagen die Eisproduktion für die kommende Eissport-Saison. Dafür wird die Betonplatte in der Eishalle mit CO2 herunter gekühlt, wobei in der Kälteanlage Ammoniak als Kühlmittel eingesetzt wird. Am frühen Dienstagabend stellte der Eismeister des Sportparks Bergholz im Technikraum Ammoniakgeruch fest, worauf der Bereich um den Technikraum durch das Bergholz-Personal vorsorglich abgesperrt und gleichzeitig um 17.30 Uhr die Feuerwehr alarmiert wurde. 18 Feuerwehrleute und ein Chemieberater des Chemiewehrstützpunkts Wil standen in der Folge im Einsatz, auch Polizei und Rettungsdienst wurden vorsorglich aufgeboten.
Die Eisaufbereitung wurde von der Feuerwehr ausser Betrieb gesetzt und der Eis-Kompressor abgestellt. Der Ammoniak-Geruch war nur im Gebäude, nicht aber ausserhalb des Technikraums wahrzunehmen. Genaue Messungen der Ammoniak-Konzentration in der Luft des Technikraums zeigten sodann lediglich einen tiefen Wert an – es war nur eine geringe Menge Ammoniak aus der Kühlanlage ausgeflossen.
Mittlerweile ist das Leck in einem Rohr eines Wärmetauschers geortet. Ein Monteur ist vor Ort, um den Schaden zu beheben. Ob die Eisproduktion wie geplant bereits heute Mittwoch wieder aufgenommen werden kann und wann die Eisfläche im Bergholz zur Benützung durch die Eissport-Vereine verfügbar ist, wird sich im Lauf des heutigen Tages zeigen. Um das Schmelzen des bereits gebildeten Eises zu verhindern, wurde es zwecks Isolation noch am Dienstagabend teilweise abgedeckt.
| Nachtrag vom 14. September 2011, 15.30 Uhr: Der Schaden am defekten Rohr des Wärmetauschers konnte behoben werden, die Anlage zur Eisaufbereitung in der Eishalle Bergholz ist wieder in Betrieb. Die Eisfläche kann voraussichtlich am Samstag, 17. September 2011, den Eissport-Vereinen zur Benützung freigegeben werden. |