Stadt Wil

Informatik-Dienste

Die Informatik-Dienste bilden die Stabstelle im Bereich des Daten- und Sprachverkehrs. Von hier aus werden rund 280 Benutzerinnen und Benutzer in der städtischen Verwaltung im täglichen Umgang mit Informatikmitteln unterstützt. Dazu kommen noch 440 PC-Arbeitsplätze in den Schulen der Stadt Wil. Dies sind die wesentlichen Aufgaben:

  • Sicherstellung des Betriebes während 24 Stunden und 7 Tagen
  • Helpdesk in- und ausserhalb der Bürozeiten
  • Zuverlässige und sichere Speicherung der Daten
  • Sicherstellung des wirtschaftlichen Einsatzes der Informatik-Mittel 
  • Beratung und Betreuung bei der Einführung von neuen Projekten
  • Sicherstellung der Kompatibilität zwischen den einzelnen Systemen
Netzwerk  "man.stadtwil.ch"
Die Informatik-Arbeitsplätze nutzen die zentralen Ressourcen im Rathaus. Dabei kommt einem stabilen Netzwerk eine entscheidende Bedeutung zu. Bereits im Jahr 1988 hat die Stadt Wil mit dem Aufbau des eigenen Glasfasernetzwerkes Pioniergeschichte geschrieben. Mitte 2010 wurde dieses Netz in Zusammenarbeit mit den Technischen Betrieben Wil TBW als Ganzes erneuert. Zur Zeit sind 28 Standorte über das man.stadtwil.ch mit dem Rechenzentrum im Rathaus verbunden. Alle wichtigen Komponenten werden durch eine Spezialsoftware überwacht.
Serverfarm
Die zentrale Serverfarm im Rathaus bildet das Herzstück der städtischen Informatik. Hinter gesicherten Mauern lagern hier die Programme und Daten sämtlicher Dienststellen. Der Serverraum ist klimatisiert und mit einer automatischen Löschanlage sowie mit einem Einbruchschutz ausgerüstet.

Software
Eine städtische Verwaltung hat vielfältige Aufgaben zu erledigen. Entsprechend präsentiert sich auch die eingesetzte Software. Die Informatik-Dienste beraten die Dienststellen in der Beschaffung von Spezialsoftware, führt diese ein und wartet die entsprechende Applikation im Betrieb.

Eine zentrale Stellung nimmt das Verwaltungsrechenzentrum St. Gallen - VRSG - ein. Die Stadt Wil nutzt einen grossen Teil dieses Programmangebotes.

Telefoniesystem
Telefon- und Computersysteme wachsen immer näher zusammen. Für die flexible Erschliessung der Arbeitsplätze wurde Ende 2003 ein Hybrid-System für konventionelle Anschlüsse sowie für Voice over IP (VoIP) beschafft. Die Mehrheit der Dienststellen telefoniert heute über das stadteigene Netzwerk intern untereinander. Alle Arbeitsplätze verfügen über moderne CTI-Services. Am System sind heute über 500 Telefonapparate angeschlossen. Dazu gehören auch die Bewohnenden im Alterszentrum Sonnenhof und im Pflegezentrum Fürstenau.
Aus- und Weiterbildung
Die zahlreich eingesetzten Informatik-Anwendungen unterliegen einem stetigen Wandel. Für die Aus- und Weiterbildung der städtischen Mitarbeitenden steht im Rathaus ein permanent eingerichteter Schulungsraum für 8 Teilnehmende und ein Kursleiter-PC zur Verfügung.  Dadurch, dass diese PC-Arbeitsplätze direkt an der städtischen Infrastruktur angeschlossen sind, lässen sich hier Schulungen unter 1:1-Bedingungen durchführen.

Lehrlingsausbildung
Gemeinsam mit dem Berufsbildungszentrum Wil und der Kantonsschule Wil bildet die Stadt Wil jeweils drei Informatiker-Lernende (Fachrichtung Systemtechnik) aus. In einem halbjährlichen Turnus wechseln die Lernenden ihren Arbeitsplatz innerhalb des Ausbildungsverbundes. Der Besuch der Berufsmittelschule BMS wird begrüsst, ist aber nicht Bedingung.

Erweiterter Kundenkreis
Die Stadt Wil stellt ihre Informatik-Infrastruktur gegen Entgeld weiteren Institutionen zur Verfügung, an denen sie finanziell oder ideell beteiligt ist. Bis heute haben die Suchtberatung Region Wil SBRW, die Ortsgemeinde Wil, die Tonhalle Wil, das Pflegezentrum Fürstenau, die Katholische Kirchgemeinde Wil, die Fachstelle Ostschweiz und die REGIO WIL von diesem Angebot Gebrauch gemacht. Im Exchange-Bereich dürfen wir auch für unsere Nachbargemeinde Bronschhofen tätig sein.

Informatik in der Volksschule
Die Informatik-Mittel in den Schulen der Stadt Wil (Kindergärten, Unter- und Mittelstufen, Oberstufen) umfassen rund 300 Desktop-PC's, 140 Notebooks und 100 Drucker. Die entsprechenden Daten und Programme sind in den einzelnen Schulhäusern auf Linux-Servern gespeichert. Ein 1st-Level-Support geschieht direkt in den Schulhäusern; für den 2nd-Level-Support sind die städtischen Informatik-Dienste zuständig.

Online-Support
Mit dem Fernwartungsprogramm TeamViewer gewähren wir unseren externen Kunden Online-Support.

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