Energiestadt
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Dank verantwortungsvollem Handeln kann die Lebensqualität und das Klima in der Stadt Wil geschützt werden. Am 15. Juni 2010 hat die nationale Labelkommission die Stadt Wil erneut mit dem Label «Energiestadt» ausgezeichnet.
Die Stadt Wil ist seit dem 29. Juli 1998 mit dem Label Energiestadt zertifiziert. Damit gehört sie unter den 212 schweizerischen Energiestädten zu den Ältesten. Im Rahmen der alle vier Jahre wiederkehrenden Reaudit wurden im Frühjahr 2010 die Leistungen der Stadt Wil im Energiebereich von der nationalen Label-Kommission neu bewertet. Trotzt erhöhter Anforderungen konnte eine Verbesserung der umgesetzten Massnahmen gegenüber den Jahren 2002 und 2006 erreicht werden. Im Vergleich mit anderen Energiestädten hat sich die Stadt Wil ebenfalls verbessert. Mit der vorliegenden Beurteilung erreicht sie Position 104 von heute 212 aktiven Energiestädten. (Stand Juni 2010)
Insgesamt kann festgehalten werden, dass sich die Stadt Wil bezüglich der Realisierung der Energiestadt-Massnahmen innerhalb von 4 Jahren von 55 auf 59 Prozent verbessert hat und somit auf Kurs ist. Das anvisierte Ziel des Stadtrates ist die Erreichung von 63 Prozent realisierter Massnahmen im Jahre 2013.
Den höchsten prozentualen Zuwachs zwischen 2006 und 2010 konnte im Bereich Entwicklungsplanung und Raumordnung erreicht werden. Dieser ist auf die stetige Förderung des öffentlichen Verkehrs, die steigende Berücksichtigung des Langsamverkehr in den Planungen sowie auf den Einbezug von Energiesparmassnahmen bei der Ausgestaltung des Stadtentwicklungskonzeptes und der kommunalen Richtplanung zurückzuführen. Ebenso trägt die Umsetzung des Minergie-Standards für kommunale Bauten und die Förderung von höheren Energiestandards über die Sondernutzungspläne zum guten Ergebnis bei.
Den höchsten Wert verzeichnet wiederum der Bereich Versorgung und Entsorgung. Dies liegt zum einen am sehr guten Energieangebot der Technischen Betriebe Wil (Kompogas, Ökostrom) und zum anderen an der effizienten und umweltfreundlichen Energienutzung im Zusammenhang mit der ARA Freudenau. Auch die Arbeiten im Zusammenhang mit dem Generellen Entwässerungsplan tragen zum Erfolg des Reaudit bei.