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Umfrage zum Bedarf an familienergänzender Kinderbetreuung
Die Umfrage zur familienergänzenden Kinderbetreuung stiess bei den Eltern auf reges Interesse. Angemeldet wird ein erheblicher Bedarf an Betreuungsplätzen.
Im November 2007 stellte das Departement Soziales, Jugend und Alter (SJA) allen Eltern mit Kindern unter sieben Jahren einen Fragebogen zu, um zu klären, ob ein zusätzlicher Bedarf an familienergänzender Kinderbetreuung (Kindertagesstätten, Tagesfamilien, etc.) in der Stadt Wil besteht. Erstellt und ausgewertet wurde der Fragebogen durch die Firma Interface Institut für Politikstudien.
Hohe Rücklaufquote
40 Prozent der befragten Eltern nahmen an der Umfrage teil. Dabei war der Rücklauf aus dem Norden der Stadt (insbesondere Nordost) höher als aus dem Süden. Insgesamt stellt dies eine hohe Beteiligung dar und die Ergebnisse dürfen als repräsentativ angesehen werden. Das De-partement Soziales, Jugend und Alter dankt den Eltern für die aktive Mitwirkung.
Grosser Bedarf im Nordosten
Als Hauptergebnis nennt die Firma Interface, dass ein erheblicher Bedarf an familienergänzen-der Kinderbetreuung in der Stadt Wil besteht. Dies sowohl für das Vorkindergarten- als auch für das Kindergartenalter. Besonders ausgeprägt ist der Bedarf an Betreuungsplätzen im Nord-osten der Stadt. Dabei bevorzugt die Mehrheit der Eltern das Angebot einer Kindertagesstätte gegenüber anderen Möglichkeiten familienergänzender Kinderbetreuung. Auch zeigt sich ein relativ grosser Bedarf an Ganztagesplätzen. Die Eltern wünschen sich zudem eine Betreuung auch während den Schulferien. Hingegen besteht kaum ein Bedarf an Betreuungsangeboten über Nacht. Schliesslich zeigt die Umfrage auch, dass die Wiler Eltern mehrheitlich bereit sind, einen Beitrag für die Kinderbetreuung zu bezahlen.
Das Departement SJA klärt ausgehend von den Umfrageergebnissen nun das weitere Vorgehen und wird Stadtrat und Parlament noch dieses Jahr seine Umsetzungsvorschläge unterbreiten.