News
1. September 2010
Umsetzung des Konzepts «Tempo-30» im Südquartier (Hubstrasse bis Autobahn)
Mit Tempo-30 wird die Verkehrssicherheit für alle Verkehrsteilnehmende wesentlich verbessert. Die Tempo-30-Zone Südquartier wird in den kommenden Wochen strassenzugsweise umgesetzt, dabei wird eine Reihe von Markierungsarbeiten durchgeführt.
Zur Erleichterung der Verständlichkeit sind für alle Wohnquartiere der Stadt Wil, in denen Tempo-30-Zonen eingeführt werden, eine einheitliche Signalisation sowie die Anordnung gleichartiger Massnahmen vorgesehen. Dies erhöht die Akzeptanz und ermöglicht eine Umsetzung mit verhältnismässig geringen baulichen Massnahmen.
Stelen an den Eingängen zu den Tempo-30-Zonen
Eine grosse Verbesserung wird mit der Gestaltung der Zoneneingänge erzielt, welche mit Stelen signalisiert werden. Durch die so erzielten Fahrbahneinengungen wird das Geschwindigkeitsniveau bereits am Eingang der Zone reduziert. Auf den Stelen aufgedruckt ist neben «Tempo 30» ebenfalls das Signal «Parkverbot ausserhalb markierter Parkfelder». Durch neu markierte Parkfelder wird die Parkierung geordnet, und mit der wechselseitigen Anordnung entsteht eine kostengünstige und zugleich wirkungsvolle Verkehrsberuhigung.
Rechtsvortritt, Entfernung von Fussgängerstreifen und Aufhebung von Trottoirüberfahrten
Mit der Einführung der Tempo-30-Zonen werden vielerorts Fussgängerstreifen demarkiert. Die Fussgängerinnen und Fussgänger sollen aufgrund des tiefen Geschwindigkeitsniveaus die Strasse da überqueren, wo es für sie am vorteilhaftesten ist. Aus diesem Grund verlangt die eidgenössische Verordnung über die Tempo-30-Zonen und die Begegnungszonen das Aufheben der Fussgängerstreifen. Zu beachten ist auch, dass in Tempo-30-Zonen konsequent Rechtsvortritt gilt. Die durchgehenden Trottoirs bei Strasseneinmündungen werden deshalb entfernt.
Die Einführung weiterer Tempo-30-Zonen – konkret in den Wohnquartieren Ölberg und Hofberg – ist für 2011 geplant.