Stadt Wil

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28. November 2010

Medienmitteilung zu den Abstimmungsergebnissen

Wiler Stimmbevölkerung sagt deutlich ja zum Sportpark Bergholz

Mit 4‘331 Ja- zu 2‘781 Nein-Stimmen (60,9 Prozent ja, 39,1 Prozent nein) haben die Wiler Stimmbürgerinnen und Stimmbürger dem Baukredit von brutto 57,539 Millionen Franken für den Bau des Sportparks Bergholz deutlich zugestimmt. Damit kann die neue Sportanlage, bestehend aus Freibad, Hallenbad mit Wellnessbereich, Eishalle und Challenge League-Fussballstadion, gebaut werden.

Insgesamt 7‘289 Stimmbürgerinnen und Stimmbürger, das entspricht 63,9 Prozent der 11‘207 stimmberechtigten Personen in Wil, haben sich an der Abstimmung zum Sportpark Bergholz beteiligt. Mit einem Ja-Stimmenanteil von 60,9 Prozent haben sie sich für den Kredit von brutto 57,539 Millionen Franken für den Bau der neuen Sportanlagen ausgesprochen. Damit ist eine Mehrheit der Wiler Stimmbevölkerung dem Antrag des Stadtrates gefolgt und hat auch den Entscheid des Stadtparlaments gestützt, welches die Bauvorlage nach zwei Lesungen mit 29 Ja- zu 5 Nein-Stimmen gutgeheissen hatte.

Wieder zeitgemäss und attraktiv
Stadtpräsident Bruno Gähwiler zeigt sich erfreut: « Mit dem ja der Wiler Stimmbevölkerung kann anstelle der 47-jährigen, teils maroden Anlagenteile eine neue, bedarfsgerechte, wieder attraktive Sportinfrastruktur erstellt werden. Eine erfreulich grosse Mehrheit der Wilerinnen und Wiler hat die Vorzüge des Projektes erkannt und sich dafür ausgesprochen, den Sportpark Bergholz als Einheit mit Freibad, Hallenbad mit Wellnessbereich, Eishalle und Challenge League-Fussballstadion zu realisieren. Die Erstellung der Gesamtanlage, bei der die einzelnen Elemente um einen gemeinsamen Eingangsbereich herum gruppiert sind, erlaubt eine betriebs- und kostenoptimierte Realisierung.» Er freue sich sowohl über die hohe Stimmbeteiligung als auch über das relativ deutliche Ja zur Vorlage, so Gähwiler. «Wir nehmen das darin geäusserten Vertrauen ernst und fühlen uns dem damit ausgesprochenen Auftrag des Stimmvolkes bezüglich Qualität und Preis in der Projektrealisierung verpflichtet.»

Auch Stadträtin Marlis Angehrn, Vorsteherin des Departements Bildung und Sport, begrüsst den positiven Ausgang der Abstimmung: «Der Betrieb in den heutigen alten Anlagen ist teilweise nicht mehr zumutbar. Der neue Sportpark Bergholz wird Freizeitsporttreibenden, Erholungssuchenden und Vereinen die Möglichkeit für vielfältige Aktivitäten in einem attraktiven Umfeld bieten und so auch zur Volksgesundheit beitragen.» Auf der Betriebsseite gelte es nun, die Gründung der Betriebs-Aktiengesellschaft Wiler Sportanlagen AG (WISPAG) an die Hand zu nehmen. Die Stadt Wil wird mit dieser AG eine detaillierte Leistungsvereinbarung abschliessen, wobei die Anlagen des Sportparks Bergholz im Eigentum der Stadt bleiben. Ferner sind mit den neun Regionsgemeinden, welche in einer Absichtserklärung zugesagt haben, sich an den jährlichen Betriebskosten zu beteiligen, die definitiven Vereinbarungen abzuschliessen. Und die Vereine, die an die Investitionskosten beizutragen haben, insbesondere FC und EC, sind nun aufgefordert, ihre Beiträge von rund 1,8 Millionen Franken zu äufnen.

Spatenstich im November 2012, gestaffelte Eröffnung 2014
Nach dem heutigen Ja zum Baukredit findet am Dienstag, 30. November 2010, die Startsitzung des Steuerungsausschusses für die Ausarbeitung des Baueingabeprojektes statt. In der Zwischenzeit wurde auch der mehrfach geprüfte Werkvertrag zwischen der Implenia AG als Totalunternehmerin und der Stadt Wil als Bauherrin unterzeichnet. Nun erarbeitet die Totalunternehmerin Implenia AG die konkrete Baueingabe, wobei insbesondere die aktuellen Energie-, Brandschutz- und Sicherheitsvorschriften einfliessen. «Ein externer Bauherrenberater sowie die Stadt Wil begleiten die Arbeiten der Implenia AG. Die Stadt stellt zudem die Information der Nutzenden und Anwohnenden sicher», so Stadtrat Marcus Zunzer, Vorsteher des Departements Bau, Umwelt und Verkehr. «Ziel ist, dass die Baueingabe im Oktober 2011 erfolgen kann.» Anschliessend folgt das Baubewilligungsverfahren inklusive der Beurteilung durch kantonale Stellen. Nach Erteilung der Baubewilligung wird bis voraussichtlich November 2012 von der Implenia AG das detaillierte Ausführungsprojekt erarbeitet, gleichzeitig wird die Vergabe der Arbeiten vorgenommen. «Voraussichtlich im November 2012 erfolgt sodann der Spatenstich, sofern im Baubewilligungsverfahren keine Einsprachen eingehen. Damit beginnen die Bauarbeiten, die bis 2014 dauern werden. Die Betriebsübergabe erfolgt gestaffelt – im März 2014 das Fussballstadion, anfangs Juni das Freibad, Ende August die Eishalle und Ende Oktober das Hallenbad.»

  

Weitere Informationen zum Projekt: www.stadtwil.ch/bergholz

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