Stadt Wil

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4. Juli 2012

Vorgängige Schadstoffsanierungsarbeiten im Bergholz

Am 6. August 2012 erfolgt der Spatenstich für den Bau des Wiler Sportparks Bergholz. Bereits sind erste Vorbereitungsarbeiten angelaufen. Unter anderem wurde eine Schadstoff-Analyse durchgeführt. Dabei wurden Schadstoffe entdeckt, allerdings sind diese fest verbaut, sodass zu keinem Zeitpunkt während des Bergholz-Betriebes eine Gesundheitsgefährdung bestanden hatte oder bis zum Betriebsende besteht.

Der Spatenstich für den Bau des Wiler Sportparks Bergholz findet am 6. August 2012 statt. Bereits sind erste Vorbereitungsarbeiten angelaufen. Bei der Planung der Abbruch- und Aushubarbeiten hat die Implenia Generalunternehmung AG eine Begutachtung der Anlage auf Asbest in Baumaterialien, polychlorierte Biphenyle (PCB) in Fugendichtungsmassen und Anstrichen sowie polycyklische aromatische Kohlenwasserstoffe (PAK) und Schwermetalle in Korrosionsschutzanstrichen veranlasst.

Schadstoffhaltige Baustoffe
Mit dem Auftrag wurde die Carbotech AG, eine auf solche Begutachtungen spezialisierte Firma aus Basel, beauftragt. Gemäss dem erstellten Gutachten sind in verschiedenen heutigen Anlageteilen Schadstoffe festgestellt worden, konkret in der Eishalle, im Hauptgebäude, in der Freibadgarderobe und in der Toilettenanlage beim Parkplatz.

Zu keinem Zeitpunkt gesundheitsgefährdend
Die Fachleute der Carbotech AG beurteilen die festgestellten Schadstoffvorkommen weder im jetzigen Zustand noch vorher als in irgendeiner Form gesundheitsgefährdend. Ihre Entfernung wird lediglich durch die anstehenden Rückbauarbeiten vorgeschrieben.

Auftrag zur korrekten Entsorgung erteilt
Basierend auf dem Gutachten hat die Implenia mit einem auf Schadstoffsanierungen spezialisierten Unternehmen die Vorgehensweise für die Beseitigung der Schadstoffvorkommen ausgearbeitet. Die Schadstoffsanierung wird voraussichtlich rund drei Arbeitswochen dauern und soll vor dem Spatenstich am 6. August 2012 abgeschlossen werden. Diese zeitliche Vorverlegung der Entsorgungsmassnahmen vor Baubeginn ergibt gewisse betriebliche Einschränkungen: So sind Toilettenräume im Freibad nur beschränkt verfügbar, zudem ist im Restaurant- und Terrassenbereich während der letzten Betriebswoche im Juli 2012 mit Lärmimmissionen zu rechnen.

Für diese Sanierungsarbeiten im Bergholz wird mit Kosten von 164‘394 Franken gerechnet; in den Projektkosten waren dafür bereits 100‘000 Franken reserviert worden. Der Stadtrat hat die Differenz von 64‘394 Franken genehmigt. Da die Beseitigung von schadstoffhaltigen Bauteilen eine gesetzliche Vorgabe ist, sind diese Sanierungs-Aufwendungen gebundene Kosten.

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