Das Konzept für die Neugestaltung des Stadtmuseum beinhaltet zwei Hauptaspekte, nämlich einmal die Entwicklung des räumlichen Umfeldes, des «Lebensraumes Stadt Wil» und zum anderen die Darstellung des Alltags in der baulichen Hülle, in der gearbeitet, geboren und gestorben wird, also das «Leben im Raum Stadt». Zeitlicher Schwerpunkt sind das 19. und 20. Jahrhundert, wobei selbstverständlich zeitlich frühere Bezüge zu den einzelnen Themen ebenfalls gezeigt werden. Aus den über 2‘600 Gegenständen der Sammlung werden bewusst relativ wenige, dafür in Bedeutung für die Stadt umso wichtigere Objekte präsentiert.
Es ist selbstverständlich eine der Hauptzielsetzungen, mit einer attraktiven Ausstellung grosse und kleine Besucher und Besucherinnen aus Wil und der Umgebung in das Museum und damit auch in den Hofkomplex zu locken. Wir sind der Überzeugung, dass mit einer zeitgemässen Präsentation und der Möglichkeit, ohne Scheu selber tätig zu werden, Geschichte und ihre Darstellung im wahrsten Sinne des Wortes zu «begreifen», eine hohe Attraktivität erzielt wird. Eine frische Mischung aus Belehrung, sinnlichem Eindruck und klarer grafischer Gestaltung soll damit unter anderem auch ein altbekanntes Ziel, die Identifikation mit dem Ort und seiner Umgebung, in dem «gelebt» wird, vermitteln und festigen.
Konservatoren
Ulrich Hilber (1909 - 1939)
Karl J. Ehrat (1939 - 1958)
Dr. Alfons Bischoff (1958 - 1967)
Bruno Zuber (1967 - 1972)
Rudl Gruber (1972 - 2000)
Aktuell wird das Stadtmuseum von Stadtarchivar Werner Warth betreut.
Öffnungszeiten
jeweils Samstag und Sonntag, 14 - 17 Uhr, Eintritt frei
Website des Stadtmuseums Wil
Kunst- und Museumsfreunde Wil und Umgebung