Stadt Wil

Sehenswürdigkeiten

Hof zu Wil
Weit über die Grenzen der Stadt und Region Wil hinaus zählt der Hof zu den wertvollsten Kulturgütern. In seiner über 800-jährigen Geschichte hat er viel erlebt: 500 Jahre Äbtezeit und knapp 200 Jahre Bierbrauerzeit hinterliessen Spuren. Seit Mitte 1990 ist eine Stiftung für den Hof verantwortlich. Die Stiftung hat sich zum Ziel gesetzt, der Öffentlichekeit den Hof als Treffpunkt für gesellschaftliche und kulturelle Begegnungen zur Verfügung zu stellen.
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Hof zu Wil

Baronenhaus
Das Baronenhaus wurde 1795 an der Stelle von zwei oder drei Häusern von Reichsvogt Baron Josef Pankraz von Grüebler (1737 - 1803) als privater Wohnsitz erbaut. Die Hausfassaden sind mit dekorativer Illusionsmalerei, vor allem mit Bildnissen römischer Kaiser und Gestalten der Antike geschmückt. Prachtvolle Intarsientäfer und bemalte Kuppelöfen, sowie bemalte Kabinette sind bei den geführten Besichtigungen zu bewundern. 
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Baronenhaus Wil

Gerichtshaus
In den Jahren 1607/09 wurde das Gerichtshaus als Herrenhaus vollständig umgebaut. Die Bezeichnung "Herrenhaus" weist auf eine Trink- und Gesellschaftsstube, wo die "besseren Herren" verkehrten. 1838 wird das Haus als Waag-, Käse- und Garnhaus sowie Militärarrestlokal erwähnt. Nach 1854 zogen die Politische Gemeinde und das Bezirksgericht in die ehemalige Herrenstube.
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Gerichtshaus Wil

Hauptmannshaus
Der Abt von St. Gallen, die Stadt Wil und die vier Orte Zürich, Schwyz, Glarus und Luzern schlossen 1451 ein ewiges Burg- und Landrecht. Ab 1551 bis 1797 residierte der jeweilige Hauptmann des Schirmortes jeweils für zwei Jahre im Hauptmannshaus (auf dem Foto in der Mitte).  
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Hauptmannshaus

Kirche St. Nikolaus
Bereits um 1209 wird eine Kirche in Wil erwähnt, 1248 erstmals die Stadtkirche St. Nikolaus, allerdings noch bis 1347 als Kapelle. 1429 wurde der Chor erbaut, nach einem Unterbruch wurde die ursprüngliche Kirche um 1500 fertig gebaut. Diverse Umbauten und Renovationen haben ihr inneres und äusseres Aussehen teilweise radikal verändert. Zu den prächtigsten Zeugen aus älterer Zeit gehört das Christophorus-Wandbild, das Hans Haggenberg zugeschrieben wird. Im Seitenschiff sind die Gebeine des dritten Stadtheiligen, St. Pankratius, zu sehen.
Rundumblick Stadtkirche St.Nikolaus (mov)
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Stadtkirche St. Nikolaus

Kirche St. Peter
Erstmals wird die Kirche zu St. Peter um 1209 urkundlich erwähnt. Um 1460 erfolgte ein spätgotischer Umbau. 1885 bis 1887 wurde sie durch Architekt August Hardegger ein weiteres Mal, jetzt im neugotischem Stil, umgebaut. Das damals neu errichtete dreischiffige Langhaus wurde 1960 modern umgestaltet. Die heutige Ausstattung ist anlässlich der Renovation 1995/96 geschaffen worden.
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Kirche St. Peter

Kreuzkirche
Die im 19. Jahrhundert stark gewachsene reformierte Kirchgemeinde Wils konnte 1899 eine eigene Kirche bauen. 1962-1963 wurde die ältere Kirche durch einen modernen Neubau ersetzt. In der sonst eher schlichten "Kreuzkirche" beeindruckt das zentrale grosse Glasgemälde.
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Kreuzkirche

Dominikanerinnenkloster St. Katharina
Das aus St. Gallen ausgesiedelte Kloster wurde 1607 in Wil neu gegründet. Die ursprüngliche Klosteranlage wurde 1914 und 1932 durch zwei Südflügel erweitert. Die Mitte des 17. Jahrhunderts spätbarock umgebaute Kirche beeindruckt durch ihre vorzügliche Ausstattung. Seit 1909 ist im "Kathi" ein Töchterinstitut und heute eine Oberstufenschule integriert.
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Kloster St. Katharina

Kapuzinerkloster
Das nördlich ausserhalb der Altstadt gelegene Kapuzinerkloster wurde 1654-56 erbaut. Die aus dem mauerumgebenen Gebäudegeviert vorspringende Kirche zeigt noch die Barockausstattung aus der Bauzeit. 1924 wurde das Kloster vergrössert, 1963-1965 die ganze Anlage modernisiert.
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Kapuzinerkloster Wil

Stadtpark
Der Stadtpark mit dem Weiher am Fusse der Altstadt zählt zu einem beliebten Naherholungsgebiet mitten in der Stadt. Umgeben von Grünfläche mit einem schönen Spielplatz, eine Skateranlage, Tiere - wie Geisslein und Enten - bietet er Familien und Erholungssuchenden Erlebnis und Entspannung zugleich.
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Stadtpark mit Altstadt Wil

Wiler Turm
Der Aussichtsturm, das neue Wiler Wahrzeichen, welches im Juli 2006 eröffnet wurde, befindet sich zuoberst auf dem Hofberg. Der Wiler Turm ist eine reine Holzkonstruktion. 189 Stufen führen über eine doppelte Wendeltreppe zur Aussichtsplattform in 34 Metern Höhe. Von dort hat man eine fantastische Rundumsicht von der Bodenseeregion bis in die Alpen.
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Wiler Aussichtsturm

Wallfahrtskirche Maria Dreibrunnen
Sie zeichnet sich aus durch ihre Bethaftigkeit und durch die Festlichkeit des Raumes. Nicht allein die lichte, goldfarbene barocke Ausstattung prägt den Raum, sondern auch die Beleuchtung und vor allem der immer leuchtend farbige Blumenschmuck. Sie dient noch heute als Pfarrkirche für die Höfe von Trungen und die angrenzende Umgebung mit Sonntagsgottesdienst und Möglichkeit der Taufspendung.
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Wiler Aussichtsturm

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