Die ersten Besiedlungsspuren des heutigen Gemeindegebietes stammen aus einigen Jahrhunderten v.Chr. Zahlreiche Funde – römische Münzen und Gegenstände – zeugen von hoher materieller Kultur und belegen, dass die Bewohner von Dobrzen Wielki, Czarnowasy und Dobrzen Maly regen Handel betrieben. Die erste Quelle – ein Dokument, das die Verlegung des Klosters aus Rybnik nach Czarnowasy betrifft – ist auf das Jahr 1228 datiert. Das 1998 begangene 770-Jahr-Jubiläum galt somit nicht dem Bestehen der drei Dörfer, sondern der ersten historischen Aufzeichnung. Die älteste Ortschaft ist wahrscheinlich Dobrzen, aber seit dem 13. Jahrhundert hat Czarnowasy die grösste Bedeutung: Von hier strahlte das Kloster in die ganze Gegend aus und setzte die religiösen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Akzente. Vergleichsweise schon alt sind auch die Dörfer Chroscice, Dobrzen Maly und Krzanowice, während die übrigen Dörfer (Borki, Brzezie, Swierkle und Kup) erst im 18. Jahrhundert entstanden sind.