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Richtlinien für nachhaltige Beschaffung von Fahrzeugen genehmigt

12. Juni 2019
Fahrzeuge und Geräte der Stadt und der Technischen Betriebe Wil sollen nachhaltig beschafft und genutzt werden. Dafür hat der Stadtrat Richtlinien verabschiedet.

Die Stadt Wil hat im Beschaffungswesen als öffentlich-rechtliche Körperschaft in ökonomischer, ökologischer und sozialer Hinsicht eine Vorbildfunktion. Dies bedingt ein ausgewogenes Verhältnis zwischen diesen Aspekten. Bei der Beschaffung von Maschinen und Fahrzeuge sollen unter anderem ein niedriger Schadstoffausstoss und Energieverbrauch sowie tiefe Lärmemissionen berücksichtigt werden.

Das Stadtparlament hat bei der Budgetberatung 2018 in einer Empfehlung ökologische Einkaufskriterien für Maschinen und Fahrzeuge gefordert. Die nun verabschiedeten Richtlinien werden in der Rechtssammlung der Stadt Wil aufgeschaltet.

Weitere Mitteilungen aus dem Stadtrat:

  • Der Stadtrat hat die Finanzplanung der Stadt und der TBW für die Jahre 2019 bis 2023 genehmigt. Die angezeigten Stellen für 2020 werden ins Budget eingestellt. Die Verschlechterung der Rechnungsergebnisse der Stadt in den kommenden Jahren ist unter anderem auf die kantonale Umsetzung der Steuerreform und AHV-Finanzierung (STAF)  zurückzuführen. Die beiden Vorlagen wurden zum Versand an das Parlament freigegeben.
  • Der Stadtrat gewährt dem Verein Pfadi Wil ein Darlehen in Höhe von 90‘000 Franken. Dieses wird vom Verein für die Sicherstellung der Liquidität im Rahmen des Umbaus des Pfadiheims «Roter Ziegel» verwendet und ist bis Mitte 2024 zurückzuzahlen.
  • Vergabeentscheide: Im Rahmen des regulären Austauschs der ICT-Infrastruktur und der Beschaffung von iPads für Schülerinnen und Schüler hat der Stadtrat zwei Beschaffungsaufträge vergeben. 31 Desktop-PC, 26 Bildschirme und 9 Notebooks werden für Fr. 42'871.20 bei ARP Schweiz AG, Rotkreuz, bezogen. Der Beschaffungsauftrag für 134 iPads, 84 Bluetooth-Tastaturen und 10 Apple Pencils gehen zum Preis von Fr. 64'267.55 an BRACK.CH AG, Mägenwil. Die St.Galler Gemeinden sind verpflichtet, die zukünftig kantonsweit harmonisierte Darstellung der kommunalen Geodaten zu gewährleisten. Der Auftrag für die Anpassung der kommunalen GIS-Infrastruktur / Einführung der kantonalen Datenmodelle / ÖREB wird an die Firma Stauffer & Studach Raumentwicklung AG, Chur, zum Preis von Fr. 80‘000.-- (Kostendach) vergeben.