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St. Katharina, Dominikanerinnenkloster

Das aus St. Gallen ausgesiedelte Kloster wurde 1607 in Wil neu gegründet. Die ursprüngliche Klosteranlage wurde 1914 und 1932 durch zwei Südflügel erweitert. Die Mitte des 17. Jahrhunderts spätbarock umgebaute Kirche beeindruckt durch ihre vorzügliche Ausstattung.
Die 1607 der hl. Katharina von Alexandrien geweihte Kirche war Bestandteil einer im gleichen Jahre bezogenen, noch bescheidener Anlage in Form eines Klostergevierts, dessen nördlichen Flügel bildete.
Die Pläne stammten vom St.Galler Mönch und Liebhaberarchitekten P. Jodokus Metzler (1574-1639) von Andelsbuch bei Bregenz, der 1616 das Statthalteramt in Wil übernahm.
Der langgestreckte, dreiseitig geschlossene Baukörper mit Satteldach ist von gedrungener Gestalt. Auf dem Dach steht über dem Schwesternchor ein eleganter, barocker Dachreiter mit Zwiebelhaube. Das Türmchen setzt mit seiner roten Farbe, mit den grünen Schallfensterläden und der grün patinierten Kupferhaube der Kirche und der ganzen Klosteranlage einen hübschen Akzent auf.

Seit 1909 ist im "Kathi" ein Töchterinstitut und heute eine Oberstufenschule integriert.

(Ruckstuhl, Benno; Die Altstadt von Wil, Wil 1998)
St. Katharina, Dominikanerinnenkloster
Klosterweg 7
9500 Wil

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Klosterkirche St. Katharina Klosterkirche St. Katharina