Die erste Etappe des Ortsplanungsprozesses umfasst die Erarbeitung des Stadtentwicklungskonzeptes und gestützt darauf des Richtplans Siedlung sowie Grün-/Freiraum. Mit den drei Strategiekonferenzen im Jahr 2025 stimmte die Stadt die Stossrichtungen der Entwicklung frühzeitig mit Politik, Wirtschaft, Quartiervereinen, Grundstückseigentümern und anderen Organisationen ab. Rund 50 Institutionen wurden dazu eingeladen. Die Planenden können so einen Dialog mit den Betroffenen führen und die Themen Stadtentwicklung, Freiraum und Verkehr übergreifend diskutieren. Dies unterstützt den anschließenden politischen Prozess, indem das aktuelle Wissen derjenigen einfließen kann, die in der Planung besonders aktiv sind.
In der nächsten Phase der Ortsplanungsrevision folgt ein weiterer entscheidender Schritt: die Erarbeitung des neuen Zonenplans und des Baureglements. Damit übersetzen wir die strategischen Ziele der vergangenen Jahre in verbindliche Regeln – in ein planerisches Fundament, das Klarheit schafft für Eigentümerschaften, Investoren, Planende und nicht zuletzt für die Bevölkerung. Es geht dabei nicht nur um Paragrafen und Pläne, sondern um die Frage, wie wir künftig bauen, wohnen, arbeiten und zusammenleben wollen. Es sind zwei Konferenzen im Mai und November 2026 geplant.