Die Häuser bieten Platz zum künstlerischen Arbeiten und sind auch für Familien geeignet. Zum kostenlosen Aufenthalt kommen 1'000 Franken Taschengeld hinzu.
Zusätzlich zum Atelierstipendium kann ein Mentoring beantragt werden. Dabei kann ein Mentor eingeladen werden, der sein fachliches Wissen oder seine Erfahrungen weitergibt, bei einer Projektentwicklung unterstützend wirkt oder die künstlerische Tätigkeit kritisch beurteilt und mit dem Stipendiaten bespricht.
Bewerben können sich Kunstschaffende (aller Sparten) mit Bezug zur Stadt Wil. Die Kulturkommission der Stadt Wil entscheidet über die Vergabe des Stipendiums.
Die Bewerbung kann formlos per E-Mail an info@fondazionebick.ch erfolgen mit der Angabe von Gründen, die für einen Aufenthalt sprechen (kurzes Motivationsschreiben) und einem Link auf die Dokumentation des eigenen Werkes und der Biographie (bitte keine Dokumente mailen). Bewerbungsschluss ist der 26. Juli 2026.
Unter https://fondazionebick.ch/atelierhaeuserinfos/ sind die freien Termine einsehbar (Belegungsplan). Aufenthalte können auf eigene Kosten verlängert werden. Es gelten dann die Preise ab der 4. Woche. Diesbezügliche Wünsche sind bei der Bewerbung anzugeben und können bei Erhalt des Stipendiums individuell mit dem Büro der Stiftung vereinbart werden. Zusätzlich zum Atelierstipendium kann ein Mentoring beantragt werden. Gewünschte Mentoren, Experten oder Projektpartner sind mit entsprechender Begründung anzugeben Die Kulturkommission der Stadt Wil bildet die Jury, ihre Entscheide sind nicht anfechtbar. Das Stipendium wird anlässlich der Verleihung der Förder-, Anerkennungs- und Kulturpreise der Stadt Wil übergeben.
Eine Stiftung für die Kunst Eduard Bick ist am 15. Januar 1883 in Wil geboren. Wie
seine Vorfahren erlernte er den Beruf des Goldschmieds. Über Innsbruck und
Altena kam er 1905 an die Goldschmiedeakademie in Hanau. Kurz darauf wechselte
er an die Kunstakademie München und widmete sich der Malerei. In den Folgejahren
wuchs seine Faszination für die Bildhauerei. 1910, 1921 und 1922 wurde er mit
einem Eidgenössischen Kunststipendium ausgezeichnet. |