Steckbrief Adrian Grütter

Schon früh hat mich fasziniert, wie Städte und Quartiere "funktionieren" – und wie sie so weiterentwickelt werden können, dass Lebensqualität, Nutzungsdruck und Gestaltung in einem guten Gleichgewicht zusammenpassen.

Nach der Lehre als Bauzeichner und der Berufsmaturität führte mich mein Weg über ein Bachelorstudium in Raumplanung bis zum Masterstudium in Gemeinde-, Stadt- und Regionalentwicklung.

In den letzten über zehn Jahren konnte ich beruflich sowohl im ländlichen als auch im urbanen Raum in verschiedenen Kantonen der Deutschschweiz an Ortsplanungen, Sondernutzungsplanungen und Arealentwicklungen mitarbeiten – von räumlichen Entwicklungskonzepten über Gestaltungs- und Überbauungspläne sowie Schulraumplanungen bis hin zu Mobilitäts- und Verkehrskonzepten. Besonders motiviert mich dabei die Verbindung von konzeptionellem Denken, städtebaulicher Qualität und Instrumenten, die sich in der Umsetzung bewähren.

Ein zentrales Anliegen ist für mich eine sozialverträgliche Innenentwicklung. Verdichtung soll nicht Selbstzweck sein, sondern für die Bevölkerung spürbaren Mehrwert schaffen – etwa durch qualitätsvolle Freiräume, gute Alltagswege, nutzungsgemischte und lebendige Quartiere sowie Lösungen, die für möglichst viele funktionieren. Mit der Frage, wie eine akzeptierte Innenentwicklung gelingen kann, ohne "Dichtestress" zu erzeugen, habe ich mich vertieft in meiner Masterarbeit auseinandergesetzt. Darin untersuchte ich, welche Massnahmen "Raumgeborgenheit" in verdichteten Wohnumfeldern und im öffentlichen Raum schaffen und stärken können.

In der Stadtplanung Wil möchte ich mich für eine qualitätsvolle, nachhaltige und sozialverträgliche Stadtentwicklung einsetzen – transparent, nachvollziehbar und im Dialog mit den verschiedenen Anspruchsgruppen.