Das Bahnhofsgebiet ist das strategisch wichtigste Entwicklungsgebiet der Stadt. Hier treffen Verkehr, Wirtschaft, Dienstleistungen, Bildung und Wohnen auf engem Raum zusammen. Gleichzeitig stehen mehrere grosse Areale mit unterschiedlichen Eigentümerschaften vor grundlegenden Veränderungen. Würde jedes Areal isoliert geplant, bestünde die Gefahr eines stückweisen, wenig abgestimmten Stadtbilds.
Die Masterplanung verfolgt deshalb einen klaren Ansatz:
Sie betrachtet das Zentrum als zusammenhängenden Stadtraum und schafft eine gemeinsame räumliche und qualitative Grundlage für alle zukünftigen Entwicklungen.
Welche Grundeigentümer sind beteiligt?
An der Masterplanung beteiligen sich die wichtigsten Eigentümerinnen und Eigentümer im Bahnhofsgebiet, die zentrale Schlüsselareale entwickeln wollen. Dazu gehören u.a.:
- Migros
- SBB
- Post
- Altwegg Immobilien
- Helbling
- Reseda Invest AG
- Integra Nord
Diese Areale liegen im künftigen Schwerpunktgebiet Zentrum und werden im Rahmen der Masterplanung aufeinander abgestimmt. Weitere angrenzende Grundeigentümerschaften und Nachbarschaften werden im Prozess informiert und einbezogen.
Was ist die Masterplanung – und was nicht?
Die Masterplanung ist kein Bauprojekt und kein Vorentscheid über konkrete Gebäude. Sie ist ein übergeordnetes Planungsinstrument, das festlegt:
- die städtebauliche Struktur und mögliche Volumenentwicklung
- die Lage und Qualität von öffentlichen Räumen, Plätzen und Grünflächen
- die Erschliessung sowie Fuss-, Velo- und Verkehrsbeziehungen
- Grundsätze zur architektonischen Gestaltung
- Anforderungen an Klimaresilienz, Begrünung und Nachhaltigkeit
Diese Leitlinien sind später verbindliche Referenz für die Schwerpunktzone und die Sondernutzungspläne sowie die Baubewilligungsverfahren.