24. Februar 2026
Auch die Kantone St.Gallen und Thurgau sowie 22 Gemeinden der Region stehen gemeinsam hinter dem Projekt. Ihr Ziel: einen modernen Wirtschafts- und Arbeitsstandort zu schaffen, der Betriebe gezielt bündelt, statt weiter zu verstreuen. Im Gegenzug wird auf Neueinzonungen verzichtet. Das schützt wertvolles Kulturland und wirkt der Zersiedelung entgegen.
Die betroffenen Grundstücke liegen in Münchwilen (TG), gehören jedoch dem Kanton St.Gallen. Damit das stark optimierte Projekt umgesetzt werden kann, sollen sie an den Kanton Thurgau verkauft werden. Klare Zuständigkeiten schaffen die Grundlage für eine koordinierte und effiziente Realisierung.
WILWEST stärkt die Region nachhaltig. Es entstehen neue Arbeits- und Ausbildungsplätze sowie zusätzliche Wertschöpfung. Seit 2022 wurde das Projekt gezielt weiterentwickelt und verbessert: mit strengem Bodenschutz, vollständiger Kompensation der Fruchtfolgeflächen, zusätzlichen Bodenaufwertungen sowie Massnahmen zur Klimaanpassung und zur Förderung der Biodiversität. Auch energieeffizientes Bauen ist verbindlich vorgesehen. Landwirtschaftliche Flächen bleiben langfristig gesichert.
Zentral ist auch die Verkehrsentlastung. Wil leidet seit Jahren unter Staus, Ausweichverkehr und Belastungen in den Quartieren. Der Autobahnanschluss WILWEST, flankierende Massnahmen, Verbesserungen im öffentlichen Verkehr sowie neue Velo- und Fusswege sollen Abhilfe schaffen.
Das 40-köpfige Stadtparlament Wil hat deshalb deutlich Stellung bezogen: Mit 35 Ja-Stimmen unterstützt es den Verkauf des Areals WILWEST an den Kanton Thurgau. Am 8. März geht es um mehr als ein Grundstückgeschäft. Es geht um die Zukunft unserer Stadt und unserer Region. Nutzen wir diese Chance.