19. Juni 2026
Im Fokus der neuesten Ausgabe des Newsletters zur Ortsplanungsrevision steht die Frage, wie Wil die räumliche Entwicklung in den kommenden Jahren konkret gestalten will. An der 4. Ortsplanungskonferenz Ende Mai diskutierten rund 60 Vertreterinnen und Vertreter aus Quartieren, Vereinen, Gewerbe, Immobilienbranche, Politik und Verwaltung engagiert über zentrale Themen der Ortsplanung. Dazu gehörten unter anderem die künftige bauliche Dichte, der Umgang mit Grün- und Freiräumen, bezahlbarer Wohnraum sowie die Gestaltung von Strassenräumen und die Weiterentwicklung des Verkehrs.
Ein weiterer Beitrag im aktuellen Newsletter gibt Einblick in den Austausch der Stadt und des Planungsteams mit Vertreterinnen und Vertretern örtlicher Architekturbüros. Im Zentrum standen Erfahrungen mit dem heutigen Baureglement und Zonenplan sowie Anliegen für die künftigen Planungsgrundlagen. Gewünscht wurden unter anderem klare, verständliche und praxistaugliche Regelungen, genügend Spielräume für innovative und ortsverträgliche Lösungen sowie eine übersichtliche Darstellung der Planungsinstrumente.
Der Newsletter beleuchtet zudem, wie Kinder und Jugendliche künftig besser in Planungsprozesse einbezogen werden können. In einem Workshop zeigt sich: Beteiligung muss näher an ihrer Lebenswelt ansetzen, niederschwellig gestaltet sein und sichtbar machen, was aus den eingebrachten Ideen wird. Der Workshop war Teil des Prozesses zur Erarbeitung eines Leitfadens für die Ausgestaltung von Mitwirkungsprozessen für Kinder und Jugendliche. Die Erkenntnisse fliessen in die weitere Arbeit an geeigneten Mitwirkungsformaten ein.
Noch bis am 4. Juli 2026 läuft ausserdem eine E-Mitwirkung zur Arealentwicklung Kindlimann und Allmend. Die Bevölkerung ist eingeladen, unter Stadt Wil | E-Mitwirkung Rückmeldungen zum Sondernutzungsplan abzugeben und sich damit aktiv in die Weiterentwicklung dieser wichtigen Areale und Flächen einzubringen.
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